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Hochwasserschaden? Ihre WKNÖ hilft!

Wenn auch Ihr Unternehmen von Schadensfällen aufgrund von Hochwasserereignissen betroffen ist: Hier ein Überblick, wie Sie vom Existenz­sicherungsfonds profitieren können.

© Fotolia
  • Unbedingt ein von allen Beteiligten, unterschriebenes Schadensprotokoll der örtlichen Schadenskommission erstellen (eine lesbare Kopie davon ist ausreichend), wobei der durch die Kommission festgestellte Schaden am Betriebsvermögen mindestens 10.000 Euro betragen muss. Der Schadensort muss das Betriebsgelände (oder betrieblich genutztes Lager, bzw. betrieblich genutzter Lagerplatz) sein.
  • Beim Schadensprotokoll darauf achten, dass alle Felder ausgefüllt und am Ende alle Unterschriften vorhanden sind.
  • Die gesonderte Prüfung (= Gutachten ihrer WKNÖ-Bezirksstelle) der Gefährdung der Existenz des Betriebes ist bei Vorliegen eines Hochwasser-Schadensprotokolls nicht notwendig.
  • Die Berechtigung muss während des Ereignisses aktiv gewesen sein (Ausnahme Saisonbetrieb).
  • Das Ausmaß der Unterstützung beträgt maximal 5.000 Euro Unterstützung durch die WKNÖ (zehn Prozent der Schadenssumme bis zu einer maximalen Schadenshöhe von 50.000 Euro Schaden), und
  • zusätzlich bis zu maximal 5.000  Euro gemeinsam von WKÖ und SVA (wobei hier gilt, dass maximal fünf Prozent der Schadenssumme bis zu einer maximalen. Schadenshöhe von 100.000 Euro zur Anwendung kommen).
  • Bei Schadenssummen von 100.000 Euro oder mehr beträgt die maximale Unterstützung 10.000 Euro.
  • Für Sturmschäden gibt es keine Unterstützung aus dem Existenzsicherungsfonds. Allenfalls kann eine Unterstützung über den Katastrophenfonds des Landes Niederösterreich gewährt werden.

Im Schadensfall und bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihre WKNÖ-Bezirksstelle  unter wko.at/noe/bezirksstellen 

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