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HFA geprüft

Das niederösterreichische Erfolgsformat

© Fotolia

Nach dem Erfolg der Vorjahresveranstaltung hält 2019 die Begeisterung an. Viele Fragen, Trends und Neuerungen im Bereich HFA, Zertifizierung von Fenstern, der Umgang und die Auslegung beim Denkmalschutz und die Zertifizierung beim Brandschutz standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von 120 interessierten Tischlern besucht wurde.

Interessentenpool

Als attraktives Highlight, um zusätzliche Aufträge zu lukrieren, stellten Ing. Irene Wedl-Kogler und Mag. Harald Schweiger von der niederösterreichischen Bauinnung den Interessentenpool der Sparte Handwerk & Gewerbe vor. Das Land Niederösterreich und die Gemeinden sind oft bei Projekten, die nicht ausgeschrieben werden müssen, auf der Suche nach geeigneten regionalen Anbietern. Diese zu finden, ist nicht einfach. Daher wurde die Idee des Interessentenpools geboren. Anbieter aus dem Handwerk können sich mit den WKO.at-Zugangsdaten eintragen. Wird in der Region ein Tischler für ein Projekt gesucht wird, soll aus diesem Pool ausgewählt werden. Das Land Niederösterreich und die WKNÖ unterstützen und forcieren dieses Projekt, um niederösterreichische Regionen und die regionale Wirtschaft zu stärken. 14 baurelevante Innungen haben sich zusammengeschlossen, um dieses Projekt voranzutreiben, welches vor drei Jahren startete. Um die Dimensionen zu verdeutlichen: Wir sprechen von 13.000 Betrieben, 65.000 Arbeitnehmern und 5.000 Lehrlingen, die die Reichweite darstellen. Wie taufrisch das Projekt noch ist, zeigt das Datum des Onlinegangs. Es wurde am 18.3.2019 gestartet.

Willkommen auf tischlerfenster.at

Ing. Georg Stefan gab Einblick in die Plattform tischlerfenster.at der Bundesinnung und führte live vor, wie schnell man zur Fensterzertifizierung kommen kann. Die Plattform kann von Tischlern gratis genutzt werden, wenn man sich bei der Bundesinnung registrieren lässt.

CE-Zertifizierung und Denkmalschutz

Immer wieder herrscht im Bereich des Denkmalschutzes Verwirrung. Wann braucht man eine CE-Zertifizierung und wann nicht? Werden Reparaturen durchgeführt, eine zusätzliche Dichtung eingebaut, ein Flügel ausgetauscht oder historische Fenster 1:1 nachgebaut, so braucht man keine CE- Zertifizierung. Wird jedoch ein Fenster gegen ein neues Kastenfenster ersetzt, so ist ein technischer Fortschritt gegeben und es muss eine CE-Zertifizierung stattfinden.

Brandschutz und Sanierung

„Was darf man, was darf man nicht?“ Um diese Unsicherheiten auszuräumen, hat die Landesinnung Niederösterreich sich einen profunden Kenner der Situation an Bord geholt. Dipl. Ing. Dieter Werner von der MA 39 ging der Frage Brandschutz und Zertifizierung nach. Im Speziellen, was man bei Reparatur und Service beachten muss. Es muss immer beachtet werden, dass der Austausch von Schlössern, Beschlägen und Dichtungen nur dann zulässig ist, wenn die ausgetauschten Teile den gleichen Feuerwiderstand aufweisen wie das Element. Drückergarnituren müssen der ÖNORM B3859 entsprechen oder benötigen die Zustimmung des Herstellers bezüglich des Feuerschutzabschlusses. Natürlich darf keine Veränderung an den Verschraubungen durchgeführt werden. Ausgleichshülsen im Bereich der Nuss müssen gegen Verrutschen gesichert sein.

Fenstereinbau

Besonders kurzweilig war einmal mehr der Vortrag von Dipl-HTL Ing. Peter Schober, wenn es um die Vermeidung von Montagefehlern beim Einbau von Fenstern geht. Einen kurzen Exkurs machte er auch in den Themenkomplex des Klimawandels. Was hier alles passieren kann, welchen Einflüssen ein Fenster ausgesetzt ist und dass es auch bei uns Hurricans gibt, zeigten seine eindrucksvollen Videos.

Mit viel Wissen im Handgepäck und der Gewissheit, dass die Landesinnung alle Materialien zur Verfügung stellt, freuten sich die teilnehmenden Tischler über die gelungene Veranstaltung.

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