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HAFNERTEC produziert noch heuer eigenen Ökostrom

Der Kachelofenspezialist baut sein eigenes Wasserkraftwerk, das im Oktober bereits Strom liefern soll.

V.l.: Bürgermeister Otto Jäger, die Hafnertec-Geschäftsführer Leopold und  Markus Bicker sowie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf beim Spatenstich des neuen Kraftwerks.
© NLK/Reinberger V.l.: Bürgermeister Otto Jäger, die Hafnertec-Geschäftsführer Leopold und Markus Bicker sowie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf beim Spatenstich des neuen Kraftwerks.

„Wir mussten erst das Wasserrecht beantragen und haben Ende letzten Jahres den positiven Bescheid erhalten. Im Frühjahr starten die Bauarbeiten. Das Kraftwerk wird eine Leistung von rund 66 Kilowatt haben und uns sauberen Strom für unsere Produktion liefern“, erzählt Hafnertec-Geschäftsführer Markus Bicker.

Das Familienunternehmen setzt nun fünf Jahre nach dem Bezug seines neuen Kompetenzzentrums für Hafnerhandwerk und innovative Heizungstechnik im niederösterreichischen Waasen den nächsten Meilenstein: Es baut sein eigenes Wasserkraftwerk. Der grüne Strom soll noch heuer, pünktlich zum Tag des Kachelofens am 19. Oktober fließen.

Als sich die Unternehmerfamilie Bicker dafür entschied, das neue Firmengebäude nicht auf eine grüne Wiese zu bauen, sondern ein historisches Firmenareal am Ybbser Mühlbach zu revitalisieren, schlummerte die Idee der eigenen Stromerzeugung bereits im Hinterkopf.
„Als Unternehmen, das sich dem ökologischen und klimaneutralen Heizen mit Holz verschrieben hat, möchten wir in jeder Hinsicht Pionierarbeit leisten. Wir haben in den letzten zwanzig Jahren das Heizen mit Holz noch effizienter und umweltschonender gemacht. Wenn wir jetzt auch noch den Strom direkt vom Werksbach beziehen, produzieren wir zu 100 Prozent nachhaltig“, so Bicker.

Das Kleinwasserkraftwerk soll in mehrfacher Hinsicht eine „Turbine“ für den Unternehmenserfolg sein. Es sichert nicht nur die Stromversorgung, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Region und setzt ein klares Zeichen: „Wir glauben an den Standort in Neumarkt an der Ybbs und investieren deshalb laufend und umfangreich“, so Geschäftsführer Markus Bicker.

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