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news.wko.at

Gut übergeben ist halb gegründet

In zwei Info-Veranstaltungen rund um die Unternehmensnachfolge haben Expertinnen und Experten der Wirtschaftskammer Niederösterreich 200 Nachfolgern und Übergebern wertvolle Tipps für die Übergabe gegeben – hier eine Nachlese.

Übergeber und Übernehmer
© Raimo Rudi Rumpler
  • Möchten Sie in Pension gehen und Ihr Unternehmen in jüngere Hände legen?
  • Gibt es Kinder, die das Unternehmen übernehmen wollen?
  • Oder sind Sie überhaupt noch auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger?
Hubert Kienast
© Birgit Naimer Hubert Kienast.
„Die Übergabe eines Familienunternehmens stellt die beteiligte Familie oftmals vor eine große Hürde“, weiß Hubert Kienast, Landessprecher der Experts Group Übergabe Consultants. Er hat deshalb die fünf Grundregeln für eine erfolgreiche Unternehmensübergabe definiert - siehe folgendes Interview.

Interview mit Hubert Kienast, Landessprecher der Experts Group Übergabe Consultants (www.uebergabe.at):

„Es darf nichts in der Schwebe bleiben“

Herr Kienast, was sind Ihre Grundregeln für die erfolgreiche Unternehmensübergabe?

Kienast: Der erste Schritt ist die Auswahl des geeigneten Nachfolgers, hinter der die gesamte Eigentümerfamilie stehen sollte. Ganz wichtig: Erst wenn alle Familienmitglieder diese Entscheidung mittragen, sind die nächsten Schritte im Unternehmen vorzubereiten.

Was kommt danach?

In einem zweiten Schritt sollten Sie Ihr Unternehmen einer Analyse unterziehen: Bereiten Sie Umsätze, Mitarbeiter, Anlagengegenstände gut auf und strukturieren Sie Ihre Unternehmensbeschreibung für die Verkaufsunterlagen!

Wie geht es dann weiter?

Dann geht es an die Planung der To-do-Liste: Machen Sie sich einen detaillierten Zeitplan. Wichtig: Lassen Sie sich etwas Puffer für Unvorhergesehenes! Machen Sie eine Liste all jener Aufgaben, die übertragen werden sollen: Vielleicht muss ihr Nachfolger noch jemand einstellen, um die Arbeit zu bewältigen. Direkt vor der tatsächlichen Übergabe erfolgt das Bekanntmachen mit den Mitarbeitern und Kunden. Bei den Großkunden empfehlen sich immer Antrittsbesuche des Übernehmers. Wichtig: Machen Sie diese Besuche, bevor die Öffentlichkeit von der Übergabe erfährt. 

Der „Tag X“ steht direkt bevor. Was ist jetzt noch zu tun?

Bis zum festgesetzten Übergabezeitpunkt müssen alle Vertragsinhalte besprochen und die Verträge vorbereitet sein. Es darf nichts in der Schwebe bleiben oder verschoben werden! Der Übergeber sollte sich gleichfalls auf sein Ausstiegsszenario vorbereiten und seinen Ausstieg gut planen – sowohl vom zeitlichen Gesichtspunkt als auch von den abzugebenden Agenden!

Die rechtlichen und steuerlichen Fragen haben Andrea Prozek (WKNÖ-Steuerexpertin) und Peter Kubanek (WKNÖ-Rechtsexperte) beantwortet. Ihre Expertentipps finden Sie hier.
Andrea Prozek
© Chris Kneissl Andrea Prozek.
Peter Kubanek
© Chris Kneissl Peter Kubanek.

  • Beginnen Sie mindestens zwei bis drei Jahre vor der geplanten Übergabe mit den Vorbereitungen.
  • Eine zentrale Frage an den Übernehmer muss sein: Welche Voraussetzungen bringe ich mit, ist ein Befähigungsnachweis des Nachfolgers vorhanden?
  • Machen Sie sich klar, was Sie mit der Übergabe oder mit der Nachfolge erreichen wollen. 

Beispiele für Ziele könnten sein: 

  •  Maximaler Erlös für den Übergeber
  •  Minimale Belastung für den Erwerber
  •  Keine „Altlasten“ für den Übergeber
  •  Keine „Altlasten“ für den Erwerber
  •  Erhalt des Unternehmens in der Familie
  •  Steuerschonende Übergabe für beide Seiten
  •  Steueroptimierung im Unternehmen Absicherung der Lebens- und Wohnsituation
Tipp!
Schon gewusst? Nutzen Sie die kostenlose Teamberatung der WKNÖ – ein Team, ein Termin, ein Kontakt! Anmeldung unter T 02742/851-17401 oder E Finanzpolitik@wknoe.at
Tipp!
Inserieren Sie in der Nachfolgebörse der WKNÖ, dem kostenlosen Portal zur Suche eines geeigneten Nachfolgers: www.nachfolgeboerse.at. Plus: Gratis-Anzeige in der NÖ Wirtschaft. Kontakt: T 02742/851-17701

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