th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Elektronische Schließsysteme mit Hirn

Die Grundmann GmbH ist seit über 120 Jahren Spezialist für Beschläge und Schlösser.

Am Standort Hainfeld im Bezirk Lilienfeld vereinen die 90 MitarbeiterInnen die Online mit der Offline-Welt in Form von elektronischen Schließsystemen.
© Gregor Lohfink

Das neueste „Baby" der Grundmann GmbH in Hainfeld: „Unser elektronisches Schließsystem kann ab sofort auch in dünne Büro-Glastüren eingebaut werden", erklären Grundmann Eigentümer Friedrich Gruber (rechts) und Bernhard Rotteneder, Leiter der TAC (Transponder Access Control.)


Bei der Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilhelm Grundmann GmbH schließen die Türen anders. „Wir bieten für unsere Kunden individuelle Komplettlösungen für alle Schließsysteme in einem Gebäude an“, erklärt Eigentümer Friedrich Gruber. Was zunächst abstrakt oder beinahe einfach – nach dem Motto: „Tür auf, Tür zu“ klingt – entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ausgeklügeltes High-Tech-System „Made in Niederösterreich“. 

Schließsysteme mit Software steuern

Das in Hainfeld entwickelte und produzierte System mit Komponenten aus Österreich – „Keine Billigware aus Asien“, wie Gruber betont – kombiniert die Online- mit der Offline-Welt.  „Wir können unser Produkt bei allen Schließsystemen anwenden und mittels Software steuern, wann und wer etwas aufsperren oder starten darf“, betont Gruber. 

So werden Grundmann Komponenten genauso bei Postfächern in Kuranstalten verwendet, wo der Gast seine Key-Card nur auf eine vorgegebene Fläche hält und sich exakt sein Kästchen öffnet, aber auch bei Hubstapler-Schlüsseln, die individuell auf den Mitarbeiter programmiert sind oder bei Spindsystemen in Unternehmen.

„Der Clou dabei ist, dass wir individuelle Lösungen für unsere Kunden finden und für sie entsprechend die Software programmieren können. Ganz wichtig ist hier der Faktor Zeit. Karten, egal ob sie wie bei Hotelzimmern aussehen oder jene Runden, die auf den Schlüsselbund passen, können so programmiert werden, dass zum Beispiel Mitarbeiter nur zu bestimmten Zeiten in Räume gelangen oder ihr Arbeitsgerät starten können“, weiß Bernhard Rotteneder, Leiter der Grundmann Abteilung TAC (Transponder Access Control).

Dem Einsatz dieses Systems sind dabei keine Grenzen gesetzt. So vertraut eine NÖ Fachhochschule dem Grundmann-System: Da sich hier tagtäglich die Stundenpläne und Räume für die Studierenden ändern, die Räume aber außerhalb der Unterrichtsstunden verschlossen bleiben müssen, ist das On/Offline-System ideal. Rotteneder: „Mit einer Schnittstelle zu unserem System werden an der FH die Stundenpläne einfach ins eigene System eingetragen und anschließend automatisch in das elektronische Schließsystem übertragen. Bucht sich der Studierende am Morgen mit seiner Karte am Eingang ein, werden diese Daten auf seinen Schlüssel übertragen und es öffnen sich für sie oder ihn genau jene Türen zu genau jenem Zeitpunkt, welche laut Stundenplan die richtigen sind.“

Elektronische Schließsysteme aus dem  Hause Grundmann sind individuell  einsatzbar. Zum Beispiel in Glastüren oder als Digitalzylinder ((links) in bestehenden Türen. Geöffnet wird mit einer Key Card.
© Grundmann Elektronische Schließsysteme aus dem Hause Grundmann sind individuell einsatzbar. Zum Beispiel in Glastüren oder als Digitalzylinder ((links) in bestehenden Türen. Geöffnet wird mit einer Key Card.


Sicherheit & Ersparnis für Grundmann-Kunden

Der Vorteil des Systems liegt auf der Hand: Sicherheit pur! „Auf der einen Seite können wir steuern, wer zu welcher Zeit in bestimmte Räume gelangen darf. Auf der anderen Seite ersparen sich unser Kunden auch viel Geld, da bei Verlust des Schlüssels einfach die Karte gesperrt wird und nicht jedes Schloss getauscht werden muss“, so Friedrich Gruber.

Und was unterscheidet Grundmann von seinen Mitbewerbern? „Erstens setzen wir auf rein österreichische Qualität, und zweitens können wir unser System individuell und flexibel einsetzen – egal, ob die Türe 200 Jahre alt ist, oder es sich um dünne Glastüren handelt“, so der Eigentümer.

Ein weiterer Vorteil sei, dass es der Grundmann-Philosophie entspricht, ein riesiges Lager an Komponenten zu haben, um schnell, sprich innerhalb von Tagen, liefern zu können. Gruber: „Das freut zwar meinen Buchhalter nicht, aber das macht uns aus! Genauso, dass wir für Einzelanfertigungen und individuelle Lösungen die Spezialisten sind. Deshalb verzichten wir auch in Zukunft sicher auch nicht auf unsere eigenen Werkzeugbauer, die Schmiede oder die eigene Schlosserei“, so Gruber, der betont, dass bei Grundmann vor der Auslieferung alles auf Herz und Nieren geprüft wird: „Nichts verlässt unser Haus vorher!“

Vielleicht liegt es auch an dieser Gründlichkeit, dass sich auf dem drei Hektar großen Grundmann-Werksgelände nicht nur die Kunden und MitarbeiterInnen gut aufgehoben fühlen, sondern seit Jahren auch ein Storchenpaar. „Sie sind praktisch unser Maskottchen und können die ganze Zeit auch via Live-Cam beobachtet werden, wenn sie im Frühjahr wieder da sind“, so Gruber. Ein Blick auf die Website lohnt sich also nicht nur aufgrund des Schließssystems „Made in Niederösterreich“.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
AFC

So innovativ kann Aluminium sein

Zukunftsorientierte Aluminium-Lösungen maßgeschneidert für Industriekunden zu entwickeln und zu vertreiben ist die Kerntätigkeit von afc – alu & future components aus St. Pölten. mehr

  • Unternehmen
Gruppenfoto

Jubiläums-Kräuterfest: 30 Jahre SONNENTOR

SONNENTOR feierte vor Kurzem, beim bereits traditionellen Kräuterfest, seine 30-jährige Erfolgsgeschichte. mehr