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Mehr Fördergeld für Eintritt in neue Märkte

Drei Förderungen für Exporte in Nah- oder Fernmärkte stehen mit go-international zur Verfügung. Unternehmen, die Nachhaltigkeit nachweisen, können sich ab sofort bis zu 2.000 Euro zusätzlich abholen.

Yolande Petzl (li.), zuständig für go-international in der Außenwirtschaft NÖ und Petra Lasselsberger von der Ökologischen Betriebsberatung und, unterstützen beim „Abholen“ der go-international Förderung.
© David Pany Petra Lasselsberger von der Ökologischen Betriebsberatung und Yolande Petzl, zuständig für go-international in der Außenwirtschaft NÖ, unterstützen beim „Abholen“ der go-international Förderung.

Digitalisierungsscheck, Projektscheck und Internationalisierungsscheck werden die Förderungen von go-international, der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich benannt.

„Beim Internationalisierungsscheck, der Markteintrittskosten mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent fördert, können sich Einzel-, KMU- und Großunternehmen nun auch einen Nachhaltigkeitsbonus abholen“, weiß Yolande Petzl von der Außenwirtschaft NÖ, Ansprechpartnerin für die go-international Förderung. 

Damit wird der bisherige maximale Förderbetrag für externe Kosten wie Marketing, Reisen, Digitalisierung und Veranstaltungen in Höhe von 10.000 Euro beim Eintritt in Fernmärkte und 5.000 Euro für den europäischen Markt um 2.000 (Fernmarkt) und 1.000 Euro (Europa) erhöht.
Voraussetzung dafür ist die Teilnahme beim TRIGOS-Preis, der Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften oder ein Nachhaltigkeitsbericht (CSR) des Unternehmens.

Öko-Betriebsberatung hilft bei CSR-Bericht

Petzl: „Das klingt auf den ersten Blick kompliziert, wir arbeiten hier aber eng mit dem Team der Ökologischen Betriebsberatung der WKNÖ zusammen. Sie bieten geförderte Beratungen von Experten an, die bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten unterstützen.“ Konkret wird für die Unternehmen ein Standortprofil entwickelt.

„Dabei zeigt sich, in welchen Bereichen der Betrieb bereits sehr gut nachhaltig aufgestellt ist und in welchen nicht. Im Umweltbereich zum Beispiel in der Produktion oder beim Endprodukt selbst. Genauso wird soziales Engagement im gesellschaftlichen Bereich honoriert“, erklärt Petra Lasselsberger von der Ökologischen Betriebsberatung.
In einem zweiten Schritt wird bewertet, ob diese Initiativen strategisch verankert sind und gemeinsam entschieden, wo es sich lohnt, zu investieren oder nicht. „Am Ende des Prozesses kristallisiert sich heraus, ob ein CSR/Nachhaltigkeitsbericht für das Unternehmen Sinn macht“, erklärt Lasselsberger und weist auf die Förderung hin: „Kurzberatungen bis zu acht Stunden werden zu 100 Prozent gefördet. Bei Schwerpunktberatungen beträgt die maximale Beratungsdauer 20 Stunden. Der Stundensatz wird mit 55 Euro gefördert.“

Fördergeld bis maximal 15.000 Euro liegt bereit

Bei den beiden anderen Förderschecks von go-international gibt es zwar keinen zusätzlichen Nachhaltigkeits-Bonus, sie zahlen sich aber dennoch aus. Der Digitalisierungsscheck unterstützt KMU für ziellandbezogenes Online-Marketing oder Websiteanpassungen mit einer 50 prozentigen Kofinanzierung bis zu 5.000 Euro.
Auch mit Hilfe des Projektschecks wird der Markteintritt in neue Märkte erleichtert. Die Kosten für den Zugang zu internationalen Märkten, die durch Beratungsleistungen, Schulungen oder Reisen anfallen, werden ebenfalls zu 50 Prozent kofinanziert. Petzl: „Die maximale Höhe richtet sich beim Projektscheck nach Unternehmensgröße und Art des Projekts und liegt zwischen 5.000 und 15.000 Euro.“


Die Förderschecks von go-international im Detail

  • Digitalisierungsscheck

    Wer? Klein- und Mittelunternehmen
    Was? 50 Prozent Kofinanzierung des digitalen Auslandsauftritts für Unternehmen (Online-Marketing/Website-Anpassungen)
    Wie viel? Maximaler Auszahlungsbetrag: 5.000 Euro

  • Internationalisierungsscheck

    Wer? Aktive WK-Mitglieder
    Was? 50 Prozent Kofinanzierung der Markteintrittskosten (Marketing, Digitalisierung, Beratung, Reisen, Veranstaltungen)
    Wie viel? Maximal: 10.000 Euro Fernmarkt / 5.000 Euro Europa (plus 2.000 Euro / 1.000 Nachhaltigkeits-Bonus)

  • Projektscheck

    Wer? Aktive Mitglieder der Wirtschaftskammern
    Was? 50 Prozent Kofinanzierung von Kosten für den Zugang zu internationalen Projekten (externe Kosten für Beratung, Schulung, Reisen und Veranstaltungen)
    Wie viel?
    1. KMU als Einzelantragsteller für IFI-/EU-Projekte (maximal 5.000 Euro)

    2. KMU und Großunternehmen oder KMU & KMU als Projektkooperation für IFI-/EU-Projekte (max. 15.000 Euro)

    3. KMU & Großunternehmen oder KMU & KMU als Projektkooperation für Incoming Missions (maximal 5.000 Euro)

    Mehr Informationen zur Internationalisierungsoffensive: 
    www.go-international.at