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Gleitzeitregelung immer schriftlich vereinbaren

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern eine Gleitzeitregelung vereinbaren möchten.

© Fotolia

Die Gleitzeit ist ein flexibles Arbeitszeitmodell. Gleitzeit liegt vor, wenn innerhalb des Gleitzeitrahmens der Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit selbst bestimmt werden kann.

Einzelverträge, wenn kein Betriebsrat

In Betrieben, in denen ein Betriebsrat eingerichtet ist, ist für die gleitende Arbeitszeit eine  Betriebsvereinbarung abzuschließen. Ist kein Betriebsrat vorhanden, so muss die Gleitzeit mit den Arbeitnehmern einzelvertraglich vereinbart werden.

Schriftlichkeit ist ein unbedingtes Formerfordernis. Der mündliche Abschluss einer Gleitzeitvereinbarung ist rechtsunwirksam und kann zu einer Überstundennachforderung führen. Die Gleitzeitvereinbarung muss die Dauer der Gleitzeitperiode, den Gleitzeitrahmen, das Höchstausmaß allfälliger Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben oder Zeitschulden in die nächste Gleitzeitperiode sowie die Dauer und Lage der fiktiven Normalarbeitszeit enthalten.

Bei der gleitenden Arbeitszeit darf die tägliche Normalarbeitszeiten von zehn Stunden nicht überschritten werden. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf innerhalb der Gleitzeitperiode 40 Stunden im Durchschnitt nur insoweit überschreiten, als Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben vorgesehen sind. Maximal sind 50 Stunden wöchentliche Normalarbeitszeit zulässig.

Wann trotzdem Überstunden anfallen

Gibt es eine Gleitzeitvereinbarung, so fallen Überstunden nur dann an,
wenn die Arbeitsleistung außerhalb des Gleitzeitrahmens erfolgt,
die tägliche Normalarbeitszeit von zehn Stunden überschritten wird oder
Gutstunden die Übertragungsmöglichkeit in die nächste Gleitzeitperiode übersteigen.

Offene Zeitguthaben am Ende eines Dienstverhältnisses sind mit einem Zuschlag von 50 Prozent auszuzahlen.

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