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Gesichtsvisiere aus NÖ Produktionsstätten

Gut geschützt - bei vollem Durchblick.

Christina Eremit präsentiert Gesichtsvisiere.
© Alfred Eremit Ges.m.b.H. Christina Eremit von der Alfred Eremit Ges.m.b.H.: "Das Gesichtsvisier besteht eigentlich nur aus drei Komponenten, welche aber Schutz und Tragekomfort garantieren."
„Normalerweise arbeite ich im Marketing“, sagt die junge Frau und lächelt hinter ihrem Gesichtsvisier. „Doch besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und bis auf weiteres packen derzeit alle Mitarbeiter bei uns sogar bei der Montage mit an.“ Nachdem durch Corona mit der Werbeindustrie der wichtigste Partner von Eremit Display praktisch über Nacht weggebrochen ist, musste das innovative Unternehmen aus Wildungsmauer (Bezirk Bruck an der Leitha) alternative Wege gehen – und hat mit Gesichtsvisieren und Plexiglaswänden den Nerv der Zeit getroffen. Bedarf und Ansturm sind enorm.

Hohe Flexibilität bei Eremit Display

„Wir sind in der Produktion auf Sonderfertigungen eingestellt. Und so konnten wir auch innerhalb von kurzer Zeit die erforderlichen Produkte auf den Markt bringen“, erklärt die Chefin des NÖ Familienunternehmens, Christina Eremit. Gesichtsvisiere und vor allem Hygienewände sowie mobile Trennwände für den Gastrobereich und Büroarbeitsplätze sind derzeit sehr gefragt. Große Mengen verlassen täglich Wildungsmauer und gehen an Handelsketten, Ämter, Behörden, aber auch andere Betriebe. Das Justizministerium und die ÖBB schützen ihre Mitarbeiter ebenfalls mit Produkten von Eremit Display. Ausgeklügelt – und dabei einfach zu handhaben. „Das Gesichtsvisier besteht eigentlich nur aus drei Komponenten, welche aber Schutz und Tragekomfort garantieren“, erklärt Eremit und greift zu einem Visier. „Biegsames PET, Schaumstoff, damit es bequem sitzt und ein Klettverschluss, um die Größe individuell anzupassen. Man ist gut geschützt und hat dabei doch den vollen Durchblick“, sagt die Unternehmerin und demonstriert das Gesagte auch gleich an ihrer Person. „Wir arbeiten jeden Tag intensiv und hochmotiviert, um den Ansturm bewältigen zu können und freuen uns, dass wir damit auch einen Beitrag zum Schutz der Menschen leisten“, betont Eremit. Nach dem Umzug in die neue Betriebshalle im vorigen Jahr lassen sich auch die logistischen Herausforderungen gut meistern. „Um der großen Nachfrage gerecht zu werden und auch anderen Betrieben in der Krise eine Alternative aufzuzeigen, hatte mein Vater die Idee, andere regionale Unternehmer mit ins Boot zu holen, so wie etwa die Josef Mack GmbH“, erklärt Eremit. Großaufträge abzuwickeln ist für Eremit Display kein Problem. „Wir haben derzeit auch genügend Rohstoffe lagernd. Dennoch hoffen wir, dass wir bald wieder zu unserem Kerngeschäft zurückkehren können, und wieder Normalität in unser aller Leben einkehrt“, sagt die Unternehmerin und lässt ihren Blick über das geschäftige Treiben in der Produktionshalle wandern.

Josef Mack GmbH: Binnen sechs Tagen von der Idee zur Serienreife

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die Josef Mack GmbH aus Altenmarkt an der Triesting mit der Entwicklung und Umsetzung von Kunststoffteilen. Der Familienbetrieb vereint dabei die Kompetenzen für Konstruktion, Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung unter einem Dach. „Wir standen kurz davor, alle zwanzig Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken zu müssen“, blickt Geschäftsführerin Stefanie Bettel auf die Zeit Mitte März zurück. Doch dann kam die rettende Idee: Gemeinsam mit Prokurist Patrick Scheibenreiter entwickelte das Team einen universell einsetzbaren Gesichtsschutz. „Wir wollten ein Produkt, das in möglichst allen Branchen und Bereichen eingesetzt werden kann“, erklärt Bettel und fügt hinzu: „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir es innerhalb von sechs Werktagen von der Idee zur Serienreife gebracht haben.“ Mit dieser Erfolgsgeschichte will Bettel auch anderen Unternehmen Mut machen. „Mit innovativen Ideen kann man es auch in schwierigen Zeiten schaffen, Mitarbeiter zu halten.“

Mann mit Gesichtsvisier
© Josef Mack GmbH Das Team der Josef Mack GmbH entwickelte einen universell einsetzbaren Gesichtsschutz.

Schiner 3D Repro: Covid 19-Produkte aus dem 3D-Drucker

„In Sachen Gesichtsvisiere sind wir mehr Ideennehmer, als -geber“, sagt Jörn-Henrik Stein, Geschäftsführer von Schiner 3D Repro. Nachdem das Kremser Unternehmen gesehen hat, dass sich andere kunststoffverarbeitende Betriebe in dieser Zeit auf die Produktion von Gesichtsvisieren verlegt haben, rauchten auch bei Schiner die Köpfe und es wurde in kürzester Zeit ein Prototyp entwickelt, der speziell abgestimmt auf den 3D-Druck ist und allen Kundenansprüchen genügt. „In Serienproduktion sind wir aber erst mit der Aktion ,NÖ Wirtschaft – gut beschützt‘ gegangen. Dadurch hat sich auch die Nachfrage erhöht“, so Stein. Zwischen 150 und 200 Stück kommen täglich aus den Druckern des Kremser Betriebs, dessen Kernkompetenz im Bereich von Architektur und Medizin liegen. „Covid-19-Produkte sind eine gute Alternative, durch die Krise haben sich andere Projekte leider nach hinten verschoben. Neben den Visieren produzieren wir auch hygienische Türöffner. Hier haben wir bereits einige Bestellungen aus Deutschland erhalten.“

Gesichtsvisier
© Schiner 3D Repro Jörn-Henrik Stein, Geschäftsführer von Schiner 3D Repro, präsentiert die Gesichtsvisiere des Kremser Unternehmens.

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