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„Digitalisierung ist kein Widerspruch zur Tradition“

Hightech und Handwerk sind bei der Fürst Möbel GmbH gelebte Praxis. Mit dieser Strategie ist das Unternehmen seit 144 Jahren immer am Puls der Zeit – und erfolgreich.

Gruppenfoto vor einem Firmenauto.
© Daniela Matejschek „Geht ned, gibt‘s ned“ – Die Aufschrift auf den T-Shirts der Mannschaft von Fürst Möbel ist Programm.

Es ist die Freude am Tun seit es die Tischlerei Fürst gibt. „Gleichzeitig leben wir im Unternehmen Werte wie Verantwortung, Vertrauen, Kooperation und Toleranz“, beschreibt Geschäftsführerin Martina Fürst das Erfolgsgeheimnis des Traditionsbetriebes, der im Jahr 1875 gegründet wurde. 

Garniert mit der nötigen Portion Flexibilität, stellt sich das Unternehmen immer wieder auf die Veränderungen am Markt ein. „Wir verfolgen die Strategie, verschiedene Marktsegmente zu bedienen und reagieren damit schnell auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen. So ist zum Beispiel der Bereich Hotel in den letzten Jahren wieder ein starkes Standbein für uns geworden“, erklärt Fürst. 

Porträtfoto von Martina Fürst.
© Daniela Matejschek Chefin Martina Fürst: „Nur gemeinsam schaffen wir alles.“

Sowohl Groß-, Firmen- und Privatkunden, hauptsächlich aus der Ostregion Österreichs – Einzelprojekte werden auch in Deutschland und der Schweiz umgesetzt – schätzen die Spezialisierung des Unternehmens auf modernste Planung, Produktion und Montage von Maßmöbeln. Dabei setzt der Traditionsbetrieb auch auf den Einsatz von Hightech-Komponenten und Digitalisierungs-Lösungen. 

Digitalisierung bewirkt  neue Arbeitsprozesse

Schwere körperliche Arbeiten werden den Mitarbeitern vermehrt abgenommen, gleichzeitig ist ein höherers Ausbildungsniveau der Mitarbeiter erforderlich. Fürst: „Durch die Digitalisierung entwickelt sich die Gesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft. Fachkompetenzen und damit höher ausgebildete Mitarbeiter werden immer wichtiger, die Nachfrage nach einfachen Hilfsarbeiten immer weniger.“ Das Unternehmen aus Golling setzt daher nicht nur auf die Lehrausbildung, sondern auch auf die Weiterbildung ihrer über 100 Mitarbeiter (inklusive zwölf Lehrlinge).

Digitalisierung ersetzt Kommunikation nicht

Schließlich steht wie schon im 19. Jahrhundert noch immer das Handwerk an sich im Fokus. Zwar steige der Grad der Digitalisierung auch in ihrem Unternehmen weiter an, so Martina Fürst und man beschäftige sich daher permanent mit den technologischen Entwicklungen, um weiterhin am Puls der Zeit zu bleiben. Doch das steht für  die Geschäftsführerin, in keinem Widerspruch zur gelebten Tradition. Märkte und Prozesse können sich ihrer Meinung nach verändern, doch eine Unternehmenskultur oder Werte wie Vertrauen, Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln bleiben genauso bestehen wie auch das Handwerk immer bleiben wird. 

„Wir sind stolz darauf, dass die Digitalisierung weder unsere persönliche Kommunikation, noch unser eigenverantwortliches Handeln ersetzt“, so Martina Fürst und ist sich sicher: „Der Mensch als emotionales und kreatives Wesen wird nie ersetzt werden.“ www.fuerst-moebel.at

Qualität aus dem Hause Fürst Möbel: Das Empfangspult im Krankenhaus Nord in Wien.
© Martina Fürst Qualität aus dem Hause Fürst Möbel: Das Empfangspult im Krankenhaus Nord in Wien.
Auch das Arcotel Donauzentrum in Wien vertraute  bei der Einrichtung der Zimmer auf Fürst.
© Martina Fürst Das Arcotel Donauzentrum in Wien vertraute bei der Einrichtung der Zimmer auf Fürst.

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