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„Sie erinnert mich an mich in dem Alter“

Zu zweit schupfen sie einen Friseursalon: Angelika Haiden und Lehrling Michelle Müllner sind seit zwei Jahren das Team von „Angelikas Haarraum“ in Leobersdorf.

Gute Zusammenarbeit in „Angelikas Haarraum“: Lehrling Michelle Müllner (links) und ihre Chefin Angelika Haiden sind bereits seit der Geschäftseröffnung 2017 ein gutes Team. Kunde Christian Pirhanzl fühlt sich sichtlich wohl.
© Birgit Sorger Gute Zusammenarbeit in „Angelikas Haarraum“: Lehrling Michelle Müllner (links) und ihre Chefin Angelika Haiden sind bereits seit der Geschäftseröffnung 2017 ein gutes Team. Kunde Christian Pirhanzl fühlt sich sichtlich wohl.

Hund Marley rollt sich gemütlich vor dem Kachelofen in „Angelikas Haarraum“ zusammen. Seit einem halben Jahr hat er den Friseursalon von Angelika Haiden in Leobersdorf als sein Zuhause.
„Der Salon war ja zuvor jahrzehntelang das Gasthaus meiner Eltern. Den Kachelofen hat mein Vater angeschafft. Ich finde es schön, dass dieser Teil des ‚Gasthaus Wegerer‘ in meinem Salon weiterlebt.“

„Will mich nicht verstellen müssen“

Dass sie sich einmal selbstständig machen will, war für Angelika Haiden schon sehr früh klar: „Mir ist es total wichtig, dass ich ich selbst sein kann. Ich will mich nicht verstellen müssen. Und das kann ich eben in meinem eigenen Geschäft.“
Marlis Pirhanzl, Kundin seit der Eröffnung 2017, merkt an: „Angelika ist einfach authentisch, hier ist nichts steif, sondern einfach gemütlich. Eine echte Wohlfühlatmosphäre!“

Kundin Marlis Pirhanzl: „Hier ist nichts steif, sondern einfach gemütlich. Eine echte Wohlfühlatmosphäre!“
© Birgit Sorger Kundin Marlis Pirhanzl: „Hier ist nichts steif, sondern einfach gemütlich. Eine echte Wohlfühlatmosphäre!“
Hund Marley wacht über seine beiden „Chefinnen“ und liebt es, von den Kunden gestreichelt zu werden.
© Birgit Sorger Hund Marley wacht über seine beiden „Chefinnen“ und liebt es, von den Kunden gestreichelt zu werden.

Ausbilderin mit 18

Mit dem Lehrlinge-Ausbilden hat Angelika Haiden früh angefangen: Gleich nach ihrer Lehrzeit hat sie mit knapp 18 Jahren die Ausbilderprüfung gemacht und durfte sofort ihren ersten Lehrling ausbilden. 

Traumberuf Friseurin

Dass sie einmal Friseurin werden will, das wusste Michelle Müllner schon mit 13 Jahren: „Angelika und ich hatten unsere Pferde im selben Stall und sind gemeinsam ausgeritten. Als sie mir erzählt hat, dass sie sich selbstständig machen will, habe ich sie gefragt, ob ich als Lehrling bei ihr anfangen könnte.“ Zwei Jahre später fragte Angelika Haiden nach und zu ihrer Freude war Friseurin noch immer Michelles Traumberuf, wie diese berichtet: „Ich habe schon mit zehn Jahren meine Haare knallrot gefärbt und meiner Mama die Lockenwickler reingedreht.“ 

Ausnahme-Lehrling

„Michelle ist sicher eine Ausnahme als Lehrling“, ist Angelika Haiden, gelernte Friseurmeisterin, stolz auf ihren 16-jährigen Lehrling. „Ich mag es, dass sie mitdenkt und immer aufmerksam ist, was ich gerade brauche. Schon ganz zu Beginn ihrer Lehrzeit hat sie mir automatisch, wenn ich mit den Strähnchen fast fertig war, den Wecker geholt und mich gefragt, welche Dauer sei einstellen soll“, so die Ausbildnerin, und fügt hinzu: „Sie erinnert mich ein bisschen an mich in dem Alter.“
Ihr Tipp für alle, die selbst ausbilden wollen: „Es ist wichtig, dass man dem Lehrling genau sagt, wie man es haben will. Mir ist zum Beispiel wichtig, dass Michelle den Kunden die Jacke oder den Mantel abnimmt, damit sie sich gleich wohl fühlen. Sie sollen bei mir durchatmen können.“ 

„Gebe sie nicht mehr her“

2020 wird Michelle ausgelernt sein. Nach ihren Plänen für die Zukunft gefragt, protestiert Chefin Angelika lautstark: „Sie muss auf jeden Fall bei mir im Geschäft bleiben, ich gebe sie nicht mehr her.“ Beide lachen, Hund Marley wacht kurz auf und kuschelt sich zufrieden wieder vor den Kachelofen.
www.angelikas-haarraum.at

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