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Premiere in NÖ: Startschuss für erstes Photonik-Labor

Da das weite Feld der Photonik in der österreichischen Ausbildungslandschaft unterrepräsentiert ist, geht man an der HTL Karlstein neue Wege. Beim proHTL NÖ Wettbewerb der Wirtschaftskammer NÖ und des Landes NÖ konnte die Schule mit ihrem Projekt überzeugen. Knapp 47.000 Euro Förderung gibt es nun für die Realisierung eines Photoniklabors.

Gruppenfoto im Garten
© Tanja Wagner V.l.: Direktor Wolfgang Hörmann (HTL Karlstein), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Projektleiter Boris Hermann (HTL Karlstein), Landesrat Jochen Danninger, Andreas Kandioler (Landesinnungsmeister Mechatronik) und Geschäftsführer Robert Angel (SMC Austria).

„Wir wollen Optoelektronik und Photonik für die Schülerinnen und Schüler an der HTL Karlstein begreifbarer machen. Ziel ist ein Brückenschlag zwischen den theoretischen Gegenständen Elektrotechnik, Elektronik, Physik und der praktischen Anwendung im Labor. Wir wollen einen Raum schaffen, in dem mit einfachen Mitteln anspruchsvolle Experimente durchgeführt werden können“, erklärt Direktor Wolfgang Hörmann. Die bestehende Vertiefung „Mess‐, Steuer‐ und Regelungstechnik“ soll um die Bereiche „Optoelektronik/Photonik“ erweitert werden. Optische Versuche, geometrische Beugung, Interferenz, Laser (Grundlagen), optoelektronische Versuche wie Fotodioden, optische Sensorik, Bilderkennung sowie Diplomarbeiten mit Industriepartnern werden bald an der HTL Karlstein möglich sein.

Für die Verwirklichung des Photoniklabors gibt es eine finanzielle Unterstützung von knapp 47.000 Euro durch das Land NÖ, die Wirtschaftskammer NÖ, die Fachgruppe Metalltechnische Industrie NÖ, die Innung der Mechatroniker NÖ und die SMC Austria GmbH. 

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger: „Niederösterreich gilt als innovativer Wirtschaftsstandort und setzt dafür auch gezielte Investitionen im Bildungssektor. Schule, in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Praxis, kann Talente fördern und optimal auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereiten. Da sich neue Technologien ständig überholen sind Pädagoginnen und Pädagogen gefordert, am Puls der Zeit zu bleiben. Mit diesem Speziallabor wird das der HTL Karlstein sicher gelingen.“ 

„Innovative Projektideen - praxisorientiert, wirtschaftsnahe und am Puls der Technik: Mit dieser Förderung schaffen wir Spielraum für spezielle Projekte, die in Zukunft erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden“, so Wirtschaftskammer Niederösterreich-Präsident Wolfgang Ecker. Technische Berufe sind für ihn eine wichtige Grundlage für ein hochentwickeltes Industrieland und damit auch für den Wohlstand.  

Auch SMC-Geschäftsführer Robert Angel unterstützt das Projekt der HTL Karlstein gerne: „Steter Wandel ist unsere fixe Konstante. Umso wichtiger ist für unseren Industriestandort eine zukunftsgerichtete Ausbildung. Mit der Unterstützung des Photoniklabors an der HTL Karlstein können wir unsere Begeisterung für Technik mit den Jugendlichen teilen, sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten und gleichzeitig neue Impulse in der Ausbildung für die junge TechnikerInnen-Generation ermöglichen.“ 

„Der Schlüssel zur persönlichen Karriere ist eine fundierte Ausbildung. Deshalb waren wir gerne bereit, dieses zukunftweisende Nischenprojekt zu fördern. Je fundierter die Ausbildung, desto gefragter sind die Fachkräfte von morgen“, so Andreas Kandioler, Innungsmeister der Landesinnung Mechatroniker NÖ und NÖ Landeslehrlingswart.   

Auch die Metalltechnische Industrie NÖ war von der Projektidee begeistert: „Bildung auf dem neuesten Stand ist unverzichtbar für den späteren Erfolg im Berufsleben. Die Wirtschaft braucht bestens ausgebildete Expertinnen und Experten. Mit gezielten, breit gefächerten Förderungen wollen wir den Fachkräftebedarf decken“, erklärt Fachgruppenobmann Veit Schmid-Schmidsfelden.  

www.mti-noe.at

www.htl-karlstein.ac.at

Gruppenfoto mit Scheckübergabe
© Tanja Wagner V.l.: Direktor Wolfgang Hörmann (HTL Karlstein), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Projektleiter Boris Hermann (HTL Karlstein), Landesrat Jochen Danninger.
Projektleiter steht vor einer Schalttafel
© Tanja Wagner Projektleiter Boris Hermann (HTL Karlstein)

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