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Fachgruppentagung der Chemischen Industrie

Die Fachgruppe folgte dem Südpolvortrag von Tom Walek auf der Ochsenburgerhütte in Wilhlemsburg.

V.l.: Landesrat Martin Eichtinger, Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Fachgruppenobmann chemische Industri Helmut Schwarzl und NÖ Spartenobmann Thomas Salzer.
© Josef Bollwein V.l.: Landesrat Martin Eichtinger, Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Fachgruppenobmann chemische Industri Helmut Schwarzl und NÖ Spartenobmann Thomas Salzer.

Die Chemische Industrie verfügt derzeit in Niederösterreich über knapp 140 Betriebsstandorte. Mit über 8.470 Beschäftigten sind 18,8 Prozent aller Arbeitnehmer der gesamten österreichischen Chemischen Industrie in Niederösterreich tätig. Jetzt traf sich die Fachgruppe in Wilhelmsburg bei St. Pölten zur Fachgruppentagung.

"Was wäre die Welt ohne Chemie, sie bestimmt unseren Alltag, ohne sie wäre modernes Leben überhaupt nicht möglich!“ Mit diesen Worten begrüßte der Obmann der Chemischen Industrie, Helmut Schwarzl, die zahlreichen Gäste in Wilhelmsburg.

Gesellschaftlicher Höhepunkt mit viel Prominenz

Die diesjährige Fachgruppentagung stellte einen gesellschaftlichen Höhepunkt dar, gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der WK Präsidentin Sonja Zwazl wurde auf der Ochsenburger Hütte dem Vortrag „Wettlauf zum Südpol“ von Tom Walek gefolgt.

Dabei erfuhren die zahlreichen Vertreter aus der Industrie, dass eine perfekte Plaung und Vorbereitung für den Sieg am Ende zählt. Auch ist es wichtig sich von Ballaststoffen zu trennen und sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Teambildung ist ein essentielles Instrument für den Erfolg, aber man kann sie nicht erzwingen, denn es muss die Chemie stimmen und der Teamführer muss passen. Das waren in Kurzform die Erfolgrezepte des Teams rund um Hermann Maier und Tom Walek und diese können auch gerne im eigenen Betrieb umgesetzt werden.

Begeistern für die Chemie, begeistern für die Natur

Natur und Chemie stellen keinen Widerspruch dar, sondern sie stärken sich gegenseitig. Alles, was man in der Natur sieht, entsteht durch chemische Prozesse. Ein großes Anliegen der Chemischen Industrie sind die Naturwissenschaften und so unterstützt die chemische Industrie seit Jahren zahlreiche Projekte im Bildungsbereich mit dem Ziel, die naturwissenschaftliche Ausbildung an Schulen und Universitäten weiter zu verbessern und das Interesse der Jugend an der Chemie zu wecken. Die Förderung engagierter und ambitionierter Nachwuchskräfte soll unseren Chemiebetrieben helfen, in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben und sich auf lange Sicht in der Standortdiskussion zu behaupten. Gerade für die Chemische Industrie sind Konsumenten, die zu korrekter, kritischer Beurteilung von Produkten und Herstellungsvorgängen in der Lage sind, sehr wichtig.

Würde das Verständnis der Menschen für Chemie immer geringer, so hätte das selbstverständlich auch negative Auswirkungen auf die Qualität des Industriestandortes Österreich. Die Wanderung stellte damit wieder einen richtungsweisenden Akzent.

Die Chemische Industrie - Zahlen und Fakten

  • Die Chemische Industrie verfügt derzeit in Niederösterreich über knapp 140 Betriebsstandorte.
  • Mit über 8.470 Beschäftigten sind 18,8 Prozent aller Arbeitnehmer der gesamten österreichischen Chemischen Industrie in Niederösterreich tätig.
  • Beim Produktionswert liegt der Anteil Niederösterreichs bei knapp 17 Prozent , was einem Produktionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro entspricht.
  • Damit liegt Niederösterreich an 2. Stelle aller Bundesländer.
  • Die Exportquote der Chemischen Industrie NÖ betrug 2017 66 Prozent (Gesamtumsatz 2,77 Mrd. Euro; Auslandsumsatz 1,83 Mrd. Euro).
  • Der heutige Schwerpunkt der Chemischen Industrie Niederösterreichs liegt hauptsächlich bei der kunststofferzeugenden und kunststoffverarbeitenden Industrie (55 Betriebe), der Erzeugung anorganischer und organischer Chemie (39 Betriebe).
  • Über ein Drittel des Anteiles an der österreichischen Produktion haben die Betriebe der Lackindustrie, der technischen Gase sowie der organischen Chemikalien und Wachswarenerzeugung.
  • Die Chemische Industrie NÖ beschäftigt 258 Lehrlinge (Lehrlingsstand: 31.8. 2018)

Fachgruppentagung der Chemischen Industrie


Fotos: Josef Bollwein

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