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Fahrschule Skarabela

Die Fahrschule Easy Drivers – Skarabela aus Groß-Enzersdorf ließ ihren Fuhrpark von den Energie-Ingenieuren mit der electricfleet-Analyse auswerten.

Ist eine Fahrschulausbildung mit Verbrennungsmotoren in Zeiten, in denen mehrere Großstädte und Länder ein Verbot von Verbrennungsmotoren beschließen, noch der Zeit entsprechend?
V.l.: Benjamin, Alfred und Niko Skarabela.
© ZVG V.l.: Benjamin, Alfred und Niko Skarabela.

Ob eine Fahrschulausbildung mit Verbrennungsmotoren noch zeitgemäß ist - ging die Fahrschule Easy Drivers – Skarabela aus Groß-Enzersdorf nach und ließ ihren Fuhrpark von den Energie-Ingenieuren mit der electricfleet-Analyse auswerten. Insgesamt wurden 184 Ausbildungsfahrten mit über 6.118 km und fünf Fahrzeugen aufgezeichnet. Das Ergebnis: Ohne die gesetzlichen Rahmenbedingungen wäre es möglich, den kompletten Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen und so nachhaltig und zukunftsorientiert auszubilden. Dadurch könnten außerdem 50 Prozent der Kraftstoffkosten eingespart und 34 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Nötig wären dafür zwei Ladestandorte.


Aktuelle Gesetzeslage versus zukunftsorientierte Elektromobilität

Bei derzeitiger Gesetzeslage führt die Absolvierung der Fahrprüfung mit einem reinen E-Fahrzeug zu einer Einschränkung der Lenkerberechtigung auf automatikgetriebene Fahrzeuge, weil dann für das Fahren mit Schaltgetriebefahrzeugen eine neuerliche Praktische Prüfung abzulegen ist. Hier sollte – ähnlich wie bei der Code111-Ausbildung (125er) – nur eine Schulung als ausreichend vorgeschrieben werden. Die Fahrschule Easy Drivers – Skarabela setzt seit nahezu einem Jahrzehnt auf E-Fahrzeuge in der Ausbildung und trägt als einzige Fahrschule Österreichs das Österreichische Umweltzeichen. Außerdem besitzt sie eine hauseigene Photovoltaik-Anlage und verwendet Ökostrom zum Tanken über die smarten Ladeboxen. 


E-Auto-Ausbildung wäre für FahrschülerInnen einfacher

Nikolaus Skarabela, Fahrschulinhaber in vierter Generation, ist überzeugt „auch die SchülerInnen würden von einer reinen E-Auto-Ausbildung profitieren, denn didaktisch überfordern wir die Kunden anfangs. Schalten, Schauen und Lenken gleichzeitig ist viel zu Beginn der Ausbildung. E-Fahrzeuge, die wie Automatik-Fahrzeuge sind, würden dies vereinfachen.“ Er lässt auch das Argument nicht gelten, dass dadurch ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt wegfällt. „Wenn ich mir die Unfallstatistik ansehe, so sind Ablenkung, falsche Geschwindigkeit, fehlende Abstände, uvm. die häufigsten Ursachen. Hier sollten wir künftig unseren Fokus setzen. Ob Schaltung oder Automatik ist da eher nebensächlich.“
Die Fahrschule Easy Drivers – Skarabela, gegründet 1947, wird als Familienbetrieb in 3. und 4. Generation geführt. Das Unternehmen beschäftigt 12 MitarbeiterInnen und ist seit 1999 Franchisepartner von Easy Drivers.

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