th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Alarm! – Fachkräftemangel im Bezirk

„Der Fachkräftemangel macht sich auch bei uns im Bezirk immer stärker bemerkbar. Viele Betriebe finden kein geeignetes Personal“, sagt Andreas Hager. Der Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Gänserndorf zeigt sich aufgrund der vermehrten Klagen von Firmen alarmiert.

Obmann Andreas Hager
© privat Obmann Andreas Hager

Gesucht würden vor allem Maurer, Elektroinstallateure, Bautischler, Schlosser sowie MitarbeiterInnen in der Gastronomie. Aber auch bei anderen Dienstleistungsbranchen, wie etwa bei den Friseuren, gibt es offene Stellen.  Speziell Fachkräfte mit Lehrausbildungen seien Mangelware, weiß Obmann Hager.  Gänserndorf ist da beileibe keine Ausnahme.  In ganz Niederösterreich fehlen derzeit schon 14.000 qualifizierte Fachkräfte, wie dem Fachkräftemonitor der Wirtschaftskammer Niederösterreich zu entnehmen ist. Und bis 2030, so die Prognose, könnten es bereits 66.000 sein.

Fehlentwicklungen am Arbeitsmarkt korrigieren

„Hier müssen wir unbedingt etwas tun“, sagt Hager und hebt dabei lobend die zahlreichen Anstrengungen des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich hervor. Diese würden allesamt darauf abzielen, die in den letzten Jahren eingetretenen Fehlentwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu korrigieren. „Wir brauchen einfach mehr Meister statt Master“, spielt Obmann Hager darauf an, dass noch immer viel zu viele junge Menschen auf die Universitäten drängen.
„Die Lehre war, was das gesellschaftliche Ansehen betrifft, in den letzten Jahren krass unterbewertet“, verwendet Hager bewusst die Vergangenheit: „Denn unsere Aktivitäten beginnen langsam aber sicher zu greifen. So sind etwa die Lehrlingszahlen bei den ersten Lehrjahrgängen seit zwei Jahren wieder deutlich steigend, was eine echte Trendwende ist.“
Als weiteres Erfolgsbeispiel führt Hager den von Wirtschaftskammer und Land Niederösterreich seit 2012 durchgeführten Begabungskompass an. Diesen haben mittlerweile 65.000 NÖ SchülerInnen absolviert. „Es gilt rechtzeitig die individuellen Talente zu entdecken und die jeweiligen Potenziale zu heben, damit die Jugendlichen den für sie passenden Berufsweg einschlagen.“

Das könnte Sie auch interessieren

  • Sankt Pölten
Die genannten Personen in der Friseurwerkstätte.

WIFI St. Pölten: Friseurwerkstätte erstrahlt in neuem Glanz

Neu adaptierte, multifunktionale Friseurwerkstätte wieder in Betrieb genommen. mehr

  • Scheibbs
Gruppenfoto hinter einem Schreibtisch mit Laptop.

Lehrlings-Aktiv-Tag in Gresten

Jugend wurde über das große Berufsangebot der Region informiert mehr