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„Unsere Fachkräfte sind Weltklasse“

Johann Ostermann, Vorsitzender der ARGE für Berufsausbildung in der WKNÖ im NÖWI-Interview über die Chancen der NÖ Teilnehmer bei den im Herbst stattfindenden Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Abu Dhabi und wie sich der Einfluss der Digitalisierung bereits im Handwerk bemerkbar macht.

Johann Ostermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Berufsausbildung in der WKNÖ.
© Tschank Johann Ostermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Berufsausbildung in der WKNÖ.
Welche Chancen rechnen Sie sich für unsere WorldSkills Teilnehmer aus?
Eine Prognose abzugeben, ist natürlich schwierig. Aber unsere Österreicher, die zu diesen Wettbewerben fahren, schneiden immer sehr gut ab. Wir wissen, dass wir sehr gut ausgebildete Facharbeiter haben. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin, die es einmal geschafft hat, Bester bzw. Beste in Österreich zu sein, zählt schon zur Weltklasse. Schauen Sie sich einmal so einen Wettbewerb an, dann werden Sie verstehen, was ich meine. Vier Tage lang, volle 22 Stunden, müssen hier Höchstleistungen unter Druck gebracht werden. Das ist ja das Schöne, dass da alle für ihr weiteres Leben irrsinnig viel lernen. Es ist für mich immer wieder faszinierend, den weiteren Werdegang der Teilnehmer zu verfolgen. Zu sehen, wie sie auch im Beruf ihren Weg höchst erfolgreich gehen.
Sie verfolgen die World und Euro Skills ja schon seit einiger Zeit. Sehen Sie Trends?
Viele Staaten, wie etwa Brasilien, haben in den letzten Jahren enorm aufgeholt. Etwa im CAD-Bereich. Fast jedes Land unternimmt enorme Anstrengungen, um vorne mit dabei zu sein. Natürlich gibt es noch Nationen, wo man schon allein von der Ausrüstung her merkt, dass sie Aufholbedarf haben. 
Aber auch die sind mit dabei. Für die geht es ja auch ums Lernen, ebenso, wie für die Experten, die die jungen Leute auf die Wettkämpfe vorbereiten. Diese Experten sind bei uns in Österreich ein ganz wesentlicher Bestandteil des Erfolges.
Macht sich die Digitalisierung bemerkbar?
Es ist in jedem Beruf schon so viel Technik drin, dass man heute nicht mehr sagen kann, der ist rein handwerklich. Überall hält die Technik Einzug. Auf jeden Fall machen „g‘standene“ Berufe noch immer das Gros bei den Wettbewerben aus.
Da drängt sich die Frage auf, wo es mit dem Handwerk hingeht?
Fachkräfte sind und werden in der Zukunft für unseren Wirtschaftsstandort enorm wichtig sein. Qualifizierte Handwerker werden die besten Chancen am Arbeitsplatz haben. Das sage nicht nur ich, das meint auch Richard David Precht, den ich bei uns in der Buckligen Welt als Redner bei einer Wirtschafts-Veranstaltung gehabt habe.

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