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NÖ Exportwirtschaft weiter im Aufwind

Im ersten Halbjahr 2017 verzeichnete die niederösterreichische Exportwirtschaft ein Plus von neun Prozent – zweitgrößtes Wachstum im Bundesländervergleich.

Ob per Flugzeug, Schiff oder LKW – Produkte aus Niederösterreich sind rund um den Globus gefragt.
© Fotolia Ob per Flugzeug, Schiff oder LKW – Produkte aus Niederösterreich sind rund um den Globus gefragt.

Die Halbjahreszahlen lassen darauf schließen, dass auch im Exportjahr 2017 die 20 Milliarden Marke erreicht wird.
Niederösterreich konnte im ersten Halbjahr 2017 im Bundesländervergleich nach Wien das höchste Exportwachstum verbuchen und liegt damit ein Prozent über dem Österreich-Schnitt von acht Prozent. Neben dem Hauptmarkt Deutschland, der um 14,5 Prozent zulegte, zeigt sich die große Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die NÖ Wirtschaft.

Das Exportjahr 1. Hj 2017 im Bundesländervergleich
© Fotolia; Grafik: WKNÖ/Ismani Das Exportjahr 1. Hj 2017 im Bundesländervergleich

Osteuropa-Märkte: Robustes Wachstum

„Dieses Ergebnis war sicherlich auch dank der hervorragenden Handelsbeziehungen der niederösterreichischen Betriebe zu unseren osteuropäischen Nachbarn möglich. Die blau-gelbe Exportwirtschaft konnte vom robusten Wachstum dieser Nachbarländer enorm profitieren“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Die osteuropäischen Märkte sind mit einem Anteil von über 20 Prozent am NÖ Exportvolumen wichtige Exportmärkte der blau-gelben Wirtschaft.

Kein „Trump-Effekt“ bei Exporten in die USA

Darüber hinaus betonte WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zu den Handelsbeziehungen mit den USA: „Der befürchtete ‚Trump-Effekt‘ ist ausgeblieben und die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Niederösterreich wurden nicht getrübt. Im ersten Halbjahr konnten, von einem hohen Niveau ausgehend, unsere Exporte in die USA um acht Prozent wachsen. Mit einem Exportvolumen von 523 Millionen Euro ist die USA der wichtigste Exportmarkt Niederösterreichs außerhalb Europas. Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch künftig anhält.“ 
Bedauerlich ist für IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer der Einbruch der Exporte in der Türkei, wobei sich diese Situation durchaus wieder besser könnte: „Die Türkei ist für die Industrie ein bedeutender Markt und ein wesentlicher strategischer Partner für Europa. Daher ist es wichtig, die wirtschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten beziehungsweise zu stärken. Dies bietet Chancen für Unternehmen in beiden Ländern und könnte sich auch positiv auf den politischen Dialog mit der Türkei auswirken.“

Witschaftskammer NÖ, Land NÖ und Industriellenvereinigung NÖ: „Positiv in das Jahr 2018“

Bohuslav, Zwazl und Salzer blicken positiv auf das kommende Export-Jahr: „Es ist davon auszugehen, dass das starke Wachstum in Osteuropa weiter anhalten wird. Davon wird die blau-gelbe Exportwirtschaft weiter profitieren. Die Großwetterlage für die NÖ Exportwirtschaft ist somit beinahe makellos, es gibt jedoch mit Großbritannien ein Wölkchen am Horizont, auch wenn 2017 die niederösterreichischen Exporte noch um 3,4 Prozent zulegen konnten. Die Brexit-Verhandlungen schweben weiterhin wie ein Damoklesschwert über unseren Handelsbeziehungen mit Großbritannien. Die exportierenden Betriebe erwarten sich hier rasch Klarheit seitens der britischen Regierung.“

Ihr Kontakt zur Außenwirtschaft NÖ: wko.at/noe/aw

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