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Südtiroler Digitalisierungs-Know-how für NÖ

Mit der NÖ Sparte Industrie und den Technologie- und Innovationspartnern (TIP) NÖ erlebten 25 Unternehmer, wie Digitalisierung in der Produktion eingesetzt werden kann – auf Entdeckungstour in Südtirol bei der Leitner AG, der Prinoth AG und der Rubner Holzbau AG.

Gruppe sitzt in einem Sessellift.
© Bernhard Tröstl
Die Teilnehmer nahmen in der neuesten Generation der Leitner-Liftsessel Platz. (v.l.): Wolf-Dietrich Karl-Rückert (Novomatic AG), Birgit

Schoder (Busatis GmbH), Anna Schneider (Worthington Cylinders GmbH), Gotthard Schöpf (LEITNER ropeways), Roman Stifter (Hirtenberger Automotive Safety GmbH & Co KG) und Paul Kabelka (Kapsch BusinessCom AG).

„Rubner Holzbau ist wahrscheinlich der weltweit führende Anbieter von Ingenieurholzbau“, meint Roman Fritz, Geschäftsführer von Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf. Das Mutterunternehmen ist im Südtiroler Kiens angesiedelt. „Vom Sägewerk bis zum fertigen – individuellen – Produkt wird bei Rubner alles ,in house‘ angeboten“, weiß Fritz. 

Die NÖ Unternehmen, die mit den TIP und der NÖ Sparte Industrie das Werk in Südtirol genauestens unter die Lupe nahmen, konnten sehen, wie Rubner auf Digitalisierung setzt. So werden aus 3D-Modellen in Holzbaustruktur mit Hilfe automatischer Schnittstellen die Daten direkt an die Produktionsmaschinen geliefert. 

Auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird für Rubner Holzbau immer wichtiger. „Durch den Einsatz von KI ist es möglich, digital zu projektieren und diese Erkenntnisse in die Fertigung einfließen zu lassen“, erklärt der Rubner-Geschäftsführer. 

Besuche bei echten Global Playern 

Paul Kabelka von der Kapsch BusinessCom AG zeigte sich beeindruckt: „Man bekam einen wertvollen Einblick in die Kernbereiche der Firmen und konnte dabei auch die einzelnen Bedürfnisse der verschiedenen Branchen aufnehmen. Man sieht, dass die Nutzung von Synergien auch bei der Digitalisierung besonders wichtig ist.“

Tags darauf ging es für die Delegation nach Sterzing zur Leitner AG und Prinoth AG, wo es neben Vorträgen zur Digitalisierung auch beeindruckende Führungen durch die Produktionen der beiden Leitbetriebe gab. Die HTI Gruppe, zu der Leitner und Prinoth gehören, ist weltweit der erste Komplett-Anbieter für Wintersporttechnologien. Die Marktsegmente liegen in den Bereichen Seilförderanlagen, Pisten- und Ketten-Nutzfahrzeuge, Beschneiungssysteme, urbane Transportsysteme und Windkraftanlagen.

Johann Stifter, GF Hirtenberger Automotive Safety, sieht sich nach dieser Exkursion bestärkt im eigenen Unternehmen das Datenmanagement weiter zu optimieren: „Man hat gesehen, dass in vielen Betrieben enorme Datenmengen vorhanden sind. Diese Daten gilt es in den Prozessablauf zu integrieren und das in Verbindung mit der Optimierung des Ressourceneinsatzes.“

www.tip-noe.at 
wko.at/noe/industrie

Gruppenfoto
© Bernhard Tröstl

Den Abschluss bildete eine beeindruckende Führung durch die Produktion von Prinoth in Sterzing, den Experten für Pisten- und Kettennutzfahrzeuge.
„Die WKNÖ-Exkursionen bringen immer wertvolle Erkenntnisse, die man in die eigene betriebliche Praxis mitnehmen kann. Neben dem Blick in die Produktion anderer Unternehmen ist auch das gewonnene Netzwerk der Teilnehmer ein Mehrwert“, so Wolf-Dietrich Karl-Rückert, Produktions-Koordinator Novomatic AG.


Gruppenfoto
© Bernhard Tröstl Oskar Rainer (l.), Technischer Leiter Rubner Holzbau Brixen, zeigte das spezielle Fertigungsverfahren.
Gruppenfoto.
© Bernhard Tröstl Peter Rubner (links), Präsident der Rubner Gruppe, nahm gemeinsam mit Roman Fritz, GF Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf, die Delegation aus NÖ in Empfang.

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