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Europa braucht auch Lehrlinge

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Porträtfoto.
© Gabriele Moser

Initiativen, die Europa zusammenführen, sind in Zeiten von Brexit-Chaos, zunehmenden Nationalismen und immer öfter ausgrenzenden statt integrierenden Tönen vielleicht wichtiger denn je. Nationalismus macht auf Dauer nicht stärker, sondern ärmer.

Vor diesem Hintergrund ist es wohl eine der bestmöglichen Zukunftsinvestitionen, Jugendliche Europa erleben zu lassen – mit neuen Erfahrungen, neuem Wissen, neuen menschlichen Begegnungen. Entsprechend positiv sind die von Bildungsminister Faßmann angekündigten Erhöhungen bei den Erasmus-Stipendien für Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren. Diesem Lob folgt freilich ein großes Aber: Europa betrifft nicht nur Hochschüler. Auslandserfahrungen sind nicht nur für Studierende wichtig.

Ohne die berufstätige Jugend bleibt Europa maximal eine halbe Sache. Umso mehr freue ich mich, dass sich meine Initiative „Let’s Walz“ (siehe auch Reportage S. 4/5) so erfolgreich und zu einem ganz wesentlichen Meilenstein entwickelt hat. Das erklärte Ziel, dass auch Lehrlinge Auslandserfahrungen sammeln können und sollen, ist voll aufgegangen, der Weg stimmt.

Unterstützt wird „Let’s Walz“ mit Mitteln aus Erasmus+, getragen wird die Initiative mittlerweile in Kooperation mit der AK. Ein gutes Beispiel für das Funktionieren der NÖ Sozialpartnerschaft, die auf Zusammenarbeit, Respekt und Augenhöhe aufgebaut ist – weil das mehr bringt als entbehrliche gegenseitige öffentliche Zurufe. Diese funktionierende Kooperation ändert freilich nichts daran, dass bei der Finanzierung von Auslandsstipendien für Lehrlinge jetzt endlich auch der Bund gefordert ist. Weil es eben nicht nur um Studierende, sondern auch um unsere Fachkräfte der Zukunft geht.

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