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Mein WKO

Es geht um Fairness …

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto
© Gabriele Moser


Unsere duale Ausbildung gilt nicht umsonst auch international als absolutes best practice-Modell. Denn die Verknüpfung von praktischer, berufsbezogener Ausbildung in den Betrieben und der Vermittlung theoretischer Fundamente in den Berufsschulen, wie sie unsere Lehre bietet, ist nun einmal einzigartig. Umso wichtiger ist es, dieses Modell zu fördern – gerade auch auf europäischer Ebene. Deshalb haben wir niederösterreichischen Sozialpartner, AK-Präsident Markus Wieser und ich, uns nun auch im Rahmen einer gemeinsamen Brüssel-Reise konstruktiv und Seite an Seite um mehr Erasmus-Mittel für unsere Lehrlinge eingesetzt – etwa für Auslandsstipendien für Lehrlinge, wie wir sie mit unserer Initiative „Let’s Walz“ anbieten. Denn schließlich bieten Berufs­praktika im Ausland nicht nur eine Menge neuer Erfahrungen, sondern sind auch der wohl beste Weg, Europa zusammenwachsen zu lassen.

Ein solches Zusammenwachsen braucht freilich auch Fairness im Wettbewerb – der leider nicht überall gegeben ist. Entsprechend haben wir in verschiedenen EU-Institutionen auch gemeinsam auf Abschaffung der Steuer-Privilegien des internationalen Online-Handels gedrängt. Weiters haben wir aufgezeigt, dass Firmen, die über die Grenze hereinarbeiten, sich auch an das Lohn- und Sozialdumpinggesetz zu halten haben. Und kein Verständnis gezeigt, dass man sehr wohl die Mehrwertsteuer in den Herkunftsländern überprüfen kann, aber nicht die Sozialabgaben – und es somit keine Kontrolle gibt, ob Gehälter und Löhne korrekt ausbezahlt werden. Wir leben den Wettbewerb, aber er muss fair sein. 

Meine Bitte an Sie: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht bei der nieder-österreichischen WK-Wahl von Montag, 2. bis Mittwoch, 4. März. Sie entscheiden mit, wie umsetzungsstark wir auch in Zukunft sind. Wählen stärkt! 

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