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Enpulsion: Klein, aber oho!

Der NÖ Senkrechtstarter ENPULSION hat bereits das zweite Mal innerhalb von sechs Monaten Kapital lukriert. 

Nach den 1,2 Millionen Euro vom EU-Förderprogramm „Horizon 2020“ stellen nun auch der Investor AlonShklarek und das Austria Wirtschaftsservice aws 1,2 Mio. zur Verfügung. Worum geht‘s dabei eigentlich?
Das ENPULSION-Team vor der Vakuumkammer (v.l.) – stehend: Marcus Herrington, Roman Hörbe, Joan Miralles, Dennis Weihrauch, Richard Sypniewski und Celina Mahler; sitzend: David  Krejci, Alexander Reissner und Thomas Wulz.
© Enpulsion/Ben Leitner Das ENPULSION-Team vor der Vakuumkammer (v.l.) – stehend: Marcus Herrington, Roman Hörbe, Joan Miralles, Dennis Weihrauch, Richard Sypniewski und Celina Mahler; sitzend: David Krejci, Alexander Reissner und Thomas Wulz.

Mit dem IFM Nano Thruster (IFM – Indium FEEP Multi-Emitter) präsentiert ENPULSION ein kleines, aber feines Stück Weltraum-Technologie. Entwickelt für Missionen der europäischen Raumfahrtagentur ESA (European Space Agency), verfügt das neuartige Triebwerk über einen elektrischen Ionenantrieb auf Basis von ungiftigem Indium-Treibstoff.

Der Vorsprung des Thrusters aus NÖ liegt in der „FEEP“-Technologie (Field Emission Electric Propulsion), die festes Indium als Treibstoff nutzt. Indium ist ein weiches, ähnlich seltenes Schwermetall wie Silber.
Die ausgereifte Technologie deckt die Nachfrage auf dem sich rasch entwickelnden Markt von Satelliten-Konstellationen ab. Dabei können zum Beispiel 100 kleine Satelliten eine gemeinsame Aufgabe durchführen. Denn der Antrieb (IFM Nano Thruster) kann sowohl als kompakter, eigenständiger Baustein, als auch in einem Cluster von mehreren, sofort betriebsbereiten Modulen verwendet werden.

Die Kleinsatelliten, die derzeit gebaut werden, benötigen alle unterschiedliche Antriebssysteme. So musste bis jetzt für jeden dieser Satelliten ein eigenes Triebwerk entwickelt werden. Die Technologie von ENPULSION löst dieses Problem, indem sogenannte „Building Blocks“ wie Bausteine zusammengesetzt und nach Bedarf erweitert werden können.

Erste Kunden wie das renommierte Satelliten-Unternehmen ICEYE aus Finnland setzen bereits auf den Ionen-Antrieb aus Niederösterreich. Anfragen für die Lieferung von insgesamt mehr als 200 Triebwerken für die Jahre 2018 und 2019 sind bereits eingegangen. Die größte Nachfrage kommt aus den USA, weswegen die NÖ ENPULSION seit September auch mit einem Büro im Silicon Valley vertreten ist. Zu einem Preis ab 30.000 Euro ist der Nano-Thruster ja auch ein Schnäppchen – kosten vergleichbare andere Systeme doch bis etwa 600.000 Euro. 100 Stück sind bereits fix bestellt.

Für ENPULSION-Chef Alexander Reissner zählt dabei aber auch der gesellschaftskulturelle Aspekt: „Am meisten fasziniert mich, dass wir an einer so wichtigen Veränderung maßgeblich beteiligt sind. Mit der Weiterentwicklung der Antriebstechnologie für Satelliten eröffnen sich täglich neue Möglichkeiten, von denen wir vor ein paar Jahren noch nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Und was hätte man etwa vor dem Zeitalter des GPS-Navis von einem zigarettenschachtelgroßen Gerät gehalten, das einem beim Autofahren den Weg ansagt und vor Staus warnt?“

www.enpulsion.com

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