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„Es ist schön, Unternehmerin zu sein“

Monika Eisenhuber führt die Eisenhuber GmbH und Co KG in Kichberg am Wechsel: „Für mich war es schon immer klar, im Familienbetrieb zu bleiben.“

1870 übernahm der Müller Matthäus Eisenhuber die Zigetmühle, später entstand ein Sägebetrieb und seit 1912 dreht sich bei der Eisenhuber GmbH und Co KG alles um die „Elektrizität“.
„Tradition ist nicht das Weitertragen von Asche, sondern das Erhalten von Feuer“ –  Geschäftsführerin  Monika Eisenhuber.
© Eisenhuber „Tradition ist nicht das Weitertragen von Asche, sondern das Erhalten von Feuer“ – Geschäftsführerin Monika Eisenhuber.

Elektroinstallationen, Blitzschutz, Photovoltaikanlagen oder die Erzeugung von Ökostrom – die Eisenhuber GmbH in Kirchberg am Wechsel ist praktisch ein Komplettanbieter in Sachen Elektrizität. 

„Jedes Geschäftsfeld hat seine Herausforderungen und braucht die volle Aufmerksamkeit“, erklärt Geschäftsführerin Monika Eisenhuber. Sie führt das Unternehmen mit 24 Mitarbeitern, drei davon sind Lehrlinge – in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit. Gerade am Anfang musste sich Eisenhuber den Respekt erarbeiten. „Die Frage ,Wo ist der Chef‘ habe ich schon des öfteren gehört, erinnert sie sich. 

Wobei diese noch zu den harmloseren zählt, denn auch wenig geistreiche Bemerkungen wie „Ich habe eine technische Frage, das werden Sie als Frau nicht wissen“, standen zu Beginn ihrer Karriere am Programm.  Doch mittlerweile sind diese Aussagen verflogen, die Kunden schätzen die Kompetenz der Chefin und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Team der Eisenhuber GmbH und Co KG bei der Planung (v.l.): Die Elektrotechniker Stefan Farnleitner und Johann Wagner mit Geschäftsführerin Monika Eisenhuber und Gabi Rennhofer (Stromverrechnung).
© Eisenhuber Das Team der Eisenhuber GmbH und Co KG bei der Planung (v.l.): Die Elektrotechniker Stefan Farnleitner und Johann Wagner mit Geschäftsführerin Monika Eisenhuber und Gabi Rennhofer (Stromverrechnung).


Schließlich ist das Produktportfolio des Unternehmens immens groß. Als staatlich beauftragter Netzbetreiber werden heute 2.700 Endkunden über das öffentliche Stromnetz versorgt. Monika Eisenhuber: „Unter die Aufgaben eines Netzbetreibers fallen die Wartung, Instandhaltung, Pflege und wenn notwendig der Austausch oder die Modernisierung des 20 kV Hochspannungsnetzes sowie des 400 Volt Niederspannungsnetzes auf einer gesamten Länge von über 342 Kilometern.“ 

Neben dem Elektrizitätswerk führt Eisenhuber seit 1975 auch ein Elektrofachgeschäft, das vor 15 Jahren im Zentrum von Kirchberg am Wechsel neu eröffnet wurde. 

Beweisen, dass man keine „Quotenfrau“ ist 

„Das Aufgabengebiet ist tatsächlich vielfältig und man muss sich ständig auf neue Situationen einstellen. Zum Beispiel auf die Liberalisierung des Strommarktes oder aber auch auf den zunehmenden Online-Handel“, so Monika Eisenhuber. 

Doch Herausforderungen stehen für Monika Eisenhuber schon immer auf der Tagesordnung – gerade als Frau an der Spitze eines Unternehmens: Die Vereinbarkeit von Haushalt, Kindererziehung und Beruf. „Natürlich steht aber auch das Bestreben nach Wertschätzung im und außerhalb des Unternehmens im Mittelpunkt. Man will beweisen, dass man keine Quotenfrau ist“, erklärt die Geschäftsführerin und nennt ihr Erfolgsgeheimnis: „Ich habe perfekte Mitarbeiter, die zu mir halten und eine Familie, die mich trägt. Es ist ganz einfach: Ich liebe meinen Betrieb und bin stolz darauf. Wir feiern nächstes Jahr den 150. Geburtstag – wer kann das schon?“

www.eisenhuber.com


Eisenhuber GmbH & Co KG  


  • Die Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH & Co KG elektrifizierte im Laufe des letzten Jahrhunderts weite Teile des Feistritztales im Süden von NÖ.

  • Im Stromnetzgebiet der Firma befinden sich Ökostromerzeugungsanlagen, zum Großteil in Firmenbesitz. Aber auch einige Privatpersonen produzieren Strom aus Wasserkraft oder Photovoltaik.

  • 1975 kam der Teilbetrieb der Elektroinstallation dazu,  um der Nachfrage nach einer kompetenten Lösung für alle Bereiche der Stromversorgung und Elektroinstallation aus einer Hand gerecht zu werden.

  • Heute setzt der Elektroinstallationsbetrieb auf ein junges schlagkräftiges und top ausgebildetes Team. 

  • Ständige Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen wie im Bereich Blitzschutz sichern die Qualität und das Niveau.

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