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Elektrotechnik NÖ - Landesinnungstagung 2017

Ehrung langjähriger Funktionäre

© Doris Bracher v.l. Werner Zatl, Heinrich Lackner, Fritz Manschein, Erich Renner, Adolf Poidinger, Lehrlingswart Karl Mayerhofer, Karl Oberklammer, Erich Brandstetter und Herbert Berger.
Wir brauchen keine Angst um unsere Arbeit zu haben, die Zukunft ist elektrisch! In ein paar Jahren wird es voraussichtlich keine Förderung mehr für Öl und Gas geben – wir werden mehr Strom verheizen; und die E-Mobilität steht erst am Anfang. Es wird viel auf uns zukommen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, heißt es weiterbilden – uns selbst und unsere Mitarbeiter!
Bundesinnungsmeister Gerald Prinz

Er unterstrich, dass es eine starke Innung brauche, um Mitsprache zu haben bei Themen wie Energie von A nach B zu bringen, Stromerzeugung, Speichertechnik oder Netze.

Aktivitäten der Innung

Landesinnungsmeister Fritz Manschein betonte Aktivitäten wie der Tag der Elektrotechnik, die Lehrlingsapp, die Lehrlingsoffensive mit Michael Marko sowie der Tag des High-Tec-Lehrlings, der den Jugendlichen einen Einblick in das praktische Arbeiten gibt.

Befähigungsprüfungen

Bei den Befähigungsprüfungen gibt es Bestrebungen, alle Ausbildungsstufen zwecks internationaler Vergleichbarkeit auf jeweils einheitliche Niveaus zu bringen. „Inhaltlich sind wir in Österreich weit fortgeschritten, zu kämpfen haben wir mit den Formalitäten“, berichtete der Innungsmeister, „wichtig ist, dass in der Vorbereitungsphase auf das hingearbeitet wird, was künftig geprüft wird – hier sind auch die Trainer gefragt, die mitziehen müssen.“

„Hot-Spots“ der Tagung

  • Gewerberechtsnovelle – Elektrotechnik und Kommunikationselektronik bleiben ein reglementiertes Gewerbe
  • ÖNORM 61439 – sie regelt die Wärmeentwicklung in Verteilern: Auch damit beschäftigt sich die Innung, denn für die Entstehung der Verlustwärme wird ein Nachweis gefordert. Aktuell bietet die Industrie dazu eine produktbezoge Software an, erarbeitet wird derzeit ein Tool für gemischte Anlagen. Fritz Manschein hofft, dass es bereits im nächsten Jahr freigegeben werden kann.
  • Datenschutzverordnung – ein branchenspezifisches Werkzeug wird für die im nächsten Jahr in Kraft tretende Verordnung erarbeitet.
  • E-Heizung und Infrarotheizung  – eine Expertenrunde befasst sich seit dem Frühjahr damit, E- und Infrarotheizung in Kombination mit Photovoltaik für den Energieausweis tauglich zu machen. So könnte dafür auch um Wohnbauförderung angesucht werden, was ein kräftiger Impuls  für die Branche wäre.
  • Blitzschutz – zur Problematik „Blitzschutz und Fundamente“ wird es eine Seminarreihe geben: Die Arbeitsgruppe Blitzschutz tourt dabei durch die Bezirke, um die Betriebe aufzuklären. Zusätzlich gibt es auch ein Merkblatt zum Download.
  • Normenausschüsse – Fritz Manschein betonte, wie wichtig es sei, dass hier Praktiker mitarbeiten und Beschlüsse nicht nur durch Beamte oder die Interessensvertreter der Industrie entstünden: „Die Aufgabe der Innung, die zu den größten in Österreich zählt, ist, einen Interessensausgleich zu schaffen. Obwohl nicht immer alles realisierbar ist, sei es doch von enormer Bedeutung, seine Ideen, andere Perspektiven und Sorgen einzubringen – sonst entscheiden Leute, die von den Auswirkungen gar nicht betroffen sind.“

E-Marken-Haus „on Tour“ durch Niederösterreich

Das E-Marken-Haus ist ein Container, der als energieautarkes Haus ausgestattet ist und in einer Stunde aufgebaut werden kann. Vorhanden sind neue Technologien wie etwa Photovoltaik, Gegensprechanlage, Video, E-Heizung oder Ladesäule – und es wird laufend erweitert. Nun soll das Haus durch Niederösterreich touren. Pro Bezirk wird der erste Auftritt von der Innung mit 1.000 Euro gefördert, dieser Betrag entspricht den Transport- und Betreuungskosten vor Ort. Das Haus eignet sich zur Demonstration bei Energiespartagen oder als Attraktion bei Festivitäten. 

Mitgliederehrung

Landesinnungsmeister Fritz Manschein ehrte Mitglieder, die sich jahrelang in den Dienst der Elektrotechnik gestellt haben. 

Herbert Berger, Erich Brandstetter, Heinrich Lackner, Karl Oberklammer, Adolf Poidinger, Erich Renner und Werner Zatl waren neben ihren anderen Aufgaben auch als Prüfer tätig. Sie erhielten eine Ehrenplakette.

Geschäftsführer Robert Essbüchl (Netz NÖ) wurde die Goldene Ehrennadel der Innung überreicht; dem scheidenden Bundesinnungsmeister, Josef „Joe“ Witke, die Goldene Ehrennadel mit Brillant.

In den Laudationen wurde bei allen betont, dass die Geehrten „stets an einem Strang zogen, um Technik und Rahmenbedingungen für die Branche weiterzuentwickeln – trotz unterschiedlicher Charaktere, Methoden oder Perspektiven wurde dabei nie das Ziel aus den Augen verloren. 

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