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Erstmals Doppelsieg bei „proHTL NÖ“

Preisgeld für HTL Wiener Neustadt und HTL St. Pölten

Gruppenfoto.
© David Schreiber Mitarbeiter und Jury der Initiative „proHTL NÖ“ mit den Siegerteams der HTL Wr. Neustadt und der HTL St. Pölten.

Premiere beim Innovations-Wettbewerb „proHTL NÖ“: Erstmals wurden heuer zwei Schulen prämiert – nämlich die HTL Wiener Neustadt für ihr Projekt „Open Artificially Intelligent Robots Laboratory“ und die HTL St. Pölten für ihr Projekt „DrainGarden ‐ Nachhaltige Technologie für eine bessere Umwelt“. Beide Schulen erhalten damit je ein Preisgeld von 37.500 Euro. „Robotik und Nachhaltigkeit sind beides ganz große Zukunftsthemen“, so Veit Schmid-Schmidsfelden, der Obmann der Metalltechnischen Industrie Niederösterreich, der gemeinsam mit seinem Amtskollegen von der Chemischen Industrie, Helmut Schwarzl, „proHTL NÖ“ initiiert hat. „Mit der erstmaligen Teilung des Preisgelds zeigen wir auch auf, dass beide Themen besonders große Bedeutung haben.“ Schwarzl strich „die hohe Qualität der Einreichungen hervor. Es war ein extrem enges Rennen, alle eingereichten Projekte haben mit ihrer Innovationskraft und ihrem Engagement beeindruckt.“  

Drohnenlabor und Abwasserqualität 

Mit dem „Open Artificially Intelligent Robots Laboratory“ (Open-AIR-Lab) soll das ehemalige Heizhaus der HTL Wiener Neustadt zu einem Drohnenlabor adaptiert werden. Neben der Entwicklung von autonomen Fluggeräten soll der zweite Schwerpunkt auf Assistenzroboter gelegt werden. Im Zuge des „DrainGarden“-Projekts der HTL St. Pölten wurde eine maximale Wasserrückhaltung durch spezielle Substrate bei heftigem Regen entwickelt, deren positive Wirkung auf die Abwasserqualität und das Raumklima nun laufend gemessen, analysiert und dokumentiert werden soll.  

Unterstützung für aus Schulbudget nicht realisierbare Projekte 

Bei dem von der Metalltechnischen und der Chemischen Industrie Niederösterreichs unter ihren Obmännern Veit Schmid-Schmidsfelden und Helmut Schwarzl ins Leben gerufenen Wettbewerb werden innovative HTL-Projekte mit Investitionsbedarf aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, sowie dem Komplex nachhaltige Technologien & sichere Zukunft unterstützt, die aus dem regulären Schulbudget nicht finanziert werden können. Extra-Punkte gibt es für eine Vernetzung der eingereichten Projekte mit Unternehmen bzw. weiteren Bildungseinrichtungen.  

Teilnahmeberechtigt sind die 14 niederösterreichischen HTLs sowie die Chemie-HTL in der Rosensteingasse in Wien. Träger der Initiative „proHTL NÖ“ sind neben der niederösterreichischen Metalltechnischen und Chemischen Industrie das Land und die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), die SMC Pneumatik GmbH, sowie die niederösterreichische Nahrungs- und Genussmittelindustrie.   

Bohuslav und Zwazl betonen Wert für Jugend und Unternehmen 

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl betonte vor allem „die außerordentlich hohe Umsetzbarkeit der eingereichten Projekte. Je früher und je praxisorientierter die Innovationskraft und das technische Interesse unserer Jugend gefördert wird, umso besser ist es. Denn Qualität, Wissen und Innovationskraft zählen zu den zentralen Erfolgsgaranten für unseren Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“ 

„Der digitale Wandel macht es heute mehr denn je notwendig, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit Innovationen und neuen technologischen Entwicklungen auseinandersetzen. Die Initiative ‚proHTL NÖ‘ unterstützt das in vorbildlicher Weise. Die Jugendlichen und unsere niederösterreichischen Unternehmen profitieren davon gleichermaßen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. 

„Visitenkarte unseres technischen Schulwesens“ 

Für Bildungsdirektor Johann Heuras spornt die Initiative proHTL NÖ „die Schülerinnen und Schüler samt ihren Pädagoginnen und Pädagogen zu Höchstleistungen an und liefert innovative technische Projekte von höchster Qualität zu Tage, die zum Großteil in Wirtschaft und Industrie Umsetzung finden. Dazu kann man den kreativen Köpfen nur gratulieren. Das ist eine deutliche Visitenkarte unseres technischen Schulwesens.“ 

Auszeichnungen für Zwazl und König 

Im Zuge der Preisvergabe folgten auch zwei Ehrungen für besondere bildungspolitische Leistungen: Bildungsdirektor Johann Heuras zeichnete WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl für ihren Einsatz um die niederösterreichischen HTL und das gesamte Bildungswesen offiziell mit einer „Dank und Anerkennung“-Urkunde der Bildungsdirektion NÖ aus. Von Zwazl wiederum wurde der langjährige Landesschulinspektor für das technische Schulwesen, Wilhelm König, für sein großes Engagement für die technische Ausbildung der Jugend und für seinen Einsatz für die Initiative „proHTL NÖ“ mit der Großen Silbernen Ehrenmedaille der WKNÖ geehrt.

Gruppenfoto.
© David Schreiber Ehrungen für besondere bildungspolitische Leistungen: WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und der frühere Landesschulinspektor Wilhelm König, im Bild mit Bildungsdirektor Johann Heuras (rechts).


Interview mit Robert Angel, Geschäftsführer SMC Austria GmbH

Porträtfoto.
© SMC Robert Angel, Geschäftsführer SMC Austria GmbH.


Wie bewerten Sie die Qualität der Einreichungen bei der dritten Auflage von proHTL NÖ?

Robert Angel: Hut ab vor unserem TechnikerInnen-Nachwuchs. Die Einreichungen waren durch die Bank qualitativ hochwertig und zukunftsorientiert. Die finale Entscheidung in der Jurysitzung fiel wirklich schwer. Daher freut es mich umso mehr, dass wir heuer zwei Projekte prämieren können. Dass nun ein Robotik- und ein Nachhaltigkeitsthema das Rennen gemacht haben, verdeutlicht, dass diese zwei wichtigen Themen nicht nur theoretisch diskutiert werden, sondern gelebte Praxis sind – in Unternehmen und in der Ausbildung.

In Zeiten von Fachkräftemangel, welchen Stellenwert haben die HTL für die NÖ Industrie?

Eine Top-Ausbildung ist erfolgsentscheidend. Sie hat praxis­orientiert und wirtschaftsnah zu sein. Nur so können wir im globalen Wettbewerb reüssieren, Innovation vorantreiben und nachhaltig wachsen. Die Initiative proHTL zeigt eindrucksvoll: HTL-SchülerInnen werden gut auf die Erfordernisse der Wirtschaft vorbereitet und gehen mit viel Engagement und Innovationskraft ans Werk.
 
SMC ist neben der Unterstützung bei proHTL unter anderem auch ein wichtiger Partner beim Lehrlingswettbewerb Industrie 4.0? Warum sind solche Kooperationen für SMC wichtig?

SMC ist heuer bereits zum dritten Mal in Folge Hauptsponsor und Arbeitskreispartner des Lehrlingswettbewerbs „Industrie 4.0“.
Es ist eine große Freude live mitzuerleben, mit welcher Begeisterung und welch großem Einsatz die Jugendlichen sich der Herausforderung stellen und in Teamarbeit meistern. Unsere Motivation ist konsequenter Know-how-Transfer zur jungen TechnikerInnen-Generation.
Unser Ansatz ist jedoch nicht ausschließliche Bereitstellung von Equipment für die industrielle Automatisierung, wir suchen den persönlichen Austausch mit den AnwenderInnen. Dieser liefert uns einen wertvollen Input, wie wir künftige Trainingssysteme gestalten. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

SMC ist ein weltweit tätiger Konzern mit knapp 20.000 Mitarbeitern. Im Vergleich zu den anderen Staaten, was ist das Besondere an der Aus- und Weiterbildung in Österreich?

Der entscheidende Vorteil ist, insbesondere an der HTL-Ausbildung, die Praxisorientierung und enge Verschränkung mit der Wirtschaft. Durch die enge Zusammenarbeit fließen die zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft direkt in die Ausbildung ein, und die Wirtschaft unterstützt die Ausbildung mit den erforderlichen Mitteln und Technologien.


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