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digi4KMU-Förderung für Unternehmen: Digitalisierungsprojekte leicht und individuell umsetzen

Die 11. Regionalveranstaltung der Initiative Wirtschaft 4.0 wurde zum ersten Mal als Online-Event durchgeführt, passend zum Thema „Digitalisierung in Niederösterreich“. Über 180 TeilnehmerInnen nahmen an dem Webinar teil — im Mittelpunkt stand das Förderpaket digi4KMU. 

Digitalisierungsexperte und Vorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ Mathias Past mit Moderatorin Julia Schlosser.
© Roswitha Lembacher Digitalisierungsexperte und Vorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ Mathias Past mit Moderatorin Julia Schlosser.

Die drei Initiatoren der Initiative Wirtschaft 4.0, Land NÖ, Industriellenvereinigung NÖ und die Wirtschaftskammer NÖ, beauftragten eine Umfrage im Rahmen des Interreg Europe-Projektes Next2Met unter NÖ Gewerbe- und Industriebetrieben mit mehr als 30 MitarbeiterInnen, um den Digitalisierungsgrad unter den heimischen Betrieben herauszufinden.  

Für 76 Prozent der Befragten ist Digitalisierung bereits eine Selbstverständlichkeit. Mehr als 13 Prozent davon sehen sich bei diesem Thema sogar als Front-Runner. Dabei ist fast kein Unterschied zwischen Gewerbe und Industrie erkennbar: 50 Prozent der Gewerbebetriebe und 63 Prozent der Industriebetriebe gaben an, Digitalisierung sei eine Selbstverständlichkeit.  

„Auffallend war, dass für über 60 Prozent Veranstaltungen eine wesentliche Informationsquelle zum Thema Digitalisierung sind. Neben anderen Formaten bieten wir mit unseren Regionalveranstaltungen zum Thema Wirtschaft 4.0. die passende Plattform, um auf unsere Initiativen wie die digi4KMU-Förderung aufmerksam zu machen, die Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten unterstützt “, betonen Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Industriellenvereinigung NÖ-Präsident Thomas Salzer und gleichermaßen.

digi4KMU — drei Förderschienen unter einem Dach 

Beim Online Info-Webinar wurde das Förderpaket digi4KMU vorgestellt, das gemeinsam von Land NÖ, IV–NÖ und WKNÖ entwickelt wurde. Zentraler Inhalt sind darin die drei Förderschienen „digi Assistent“, „digi Konzept“ und „digi Investition“, die Unternehmen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten zur Seite stehen. Dabei werden Beratungsleistungen im Ausmaß von maximal 60 Stunden (bis 3.300 Euro), sowie Konzepterstellung und Umsetzung mit bis zu 25.000 Euro gefördert.  

Der „digi Assistent“ wird über TIP – Technologie- und InnovationsPartner, eine gemeinsame Initiative des Landes und der Wirtschaftskammer NÖ, abgewickelt. „digi Konzept“ und „digi Investition“ sind über das Land NÖ bzw. digi Investition über NÖBEG einzureichen.

„Zwar sind Themen wie Sensorik oder Cloud Computing für die Unternehmen keine Zukunftsmusik mehr, doch um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, dürfen wir nicht stehen bleiben. Als verantwortungsvolle Partner der NÖ Wirtschaft unterstützen wir mit digi4KMU individuelle und punktgenaue Digitalisierungsprojekte in unseren Betrieben“, sind sich die drei Partner einig.

Studie zeigt drei Herausforderungen für die Zukunft

Als größte Herausforderungen für die Zukunft sehen über 90 Prozent der mehr als 130 befragten Unternehmen die Qualifikation und Förderung von Fähigkeiten der MitarbeiterInnen. An zweiter Stelle liegt mit 80 Prozent die Förderung von innovationsorientierten Investitionen, gefolgt vom Ausbau der Internet- und Dateninfrastruktur mit über 77 Prozent.  

Wichtig ist den Befragten auch der Wunsch nach verstärkter Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen — knapp 45 Prozent. Fast 70 Prozent wollen mit Logistikpartnern, Zulieferern, etc. die Digitalisierung verstärkt nutzen.


Wirtschaft 4.0:

Die Initiative Wirtschaft 4.0 erfolgt aus einem Zusammenwirken von Land NÖ, Industriellenvereinigung NÖ sowie der Wirtschaftskammer NÖ. Alle Informationen zur Initiative  Wirtschaft 4.0 unter www.wirtschaft40.at
Hier sind auch die Vortragsunterlagen des Webinars als Download verfügbar, der Mitschnitt des Webinars wird in den nächsten Tagen veröffentlicht! 

Zur Studie:

Die Erhebung wurde im Rahmen des Interreg Europe-Projektes Next2Met vom Land NÖ und von der Wirtschaftskammer NÖ durchgeführt und bildet den aktuellen Status der Digitalisierung in NÖ ab.

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