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Die Menschen haben Heißhunger auf Gastronomie

Face-Lifting für die Welle in Krems: Gastronom Otto Raimitz hat 100.000 Euro in die Hand genommen und während der Zwangspause seine vier Betriebe renoviert.

Die Welle in Krems an der Donau
© Simone Stecher Damit das Wellenspiel bei der Wiedereröffnung in neuem Glanz erstrahlt, wurde umfassend renoviert.

„Den Fußboden haben wir erneuert, ebenso die Tapeten, wir bekommen neue Tische, Bänke und Vorhänge und auf den Toiletten wurden Desinfektionsspender installiert, die die Klobrille automatisch reinigen“, erklärt Otto Raimitz und führt durch das Wellenspiel, das direkt an der Schiffsanlegestelle in Krems an der Donau liegt. Die Welle, wie der Unternehmer das Szenelokal liebevoll nennt, das Genuss.Spiel, das Schau.Spiel (St. Pölten) und das Kaffeehaus in der Kremser Innenstadt – alle vier Betriebe hat Raimitz in den Wochen vor dem Neustart renoviert. „Bis zur Wiedereröffnung hatten wir alle Arbeiten abgeschlossen. Jetzt erstrahlen die Lokale in neuem Glanz.“

„Gäste sollen meine Liebe zum Beruf spüren“

„Das Wellenspiel wollte ich ohnehin erneuern. Durch die Zwangspause habe ich diesen Plan vorgezogen und gleich alle Betriebe verschönert. Ich liebe meinen Beruf und möchte, dass auch die Gäste diese Liebe spüren“, sagt Raimitz. „Wir haben keine Schwierigkeiten, die Auflagen zu erfüllen, weil wir bei all unseren Betrieben große Freiflächen dabeihaben und die Sitzplätze auseinanderziehen können.“

„Die Menschen haben erkannt, dass die Gastronomiebetriebe die Seele der Städte sind“

Die Reservierungslage ist jedenfalls erfreulich. „Ich bin guter Dinge, dass wir nach ein, zwei Wochen wieder auf Vorkrisenniveau sind. Die Menschen haben Heißhunger auf die Gastronomie und erkannt, dass wir die Seele der Städte sind“, meint Raimitz zuversichtlich und zupft an seinem Mundschutz. Die Hände in den Schoß legen und abwarten hält er für die falsche Strategie. „Uns wurde zwar der Stecker gezogen. Doch es liegt an jedem Unternehmen selbst, sich zu organisieren, in Frage zu stellen und Maßnahmen zu setzen, um strukturierter wieder aufzusperren.“ Während der Höhen und Tiefen der letzten Wochen waren die Mitarbeiter von AMS und Wirtschaftskammer „ein guter Anker für mich. Anhand ihrer Informationen habe ich mich weitergehangelt“, sagt Raimitz, der plant, seine 150 Mitarbeiter wieder zurückzuholen. Er fühlt sich gut gerüstet. „Ich glaube, mein Konzept stimmt und wird von den Menschen auch nach Corona wieder gut angenommen werden. Mehr sorge ich mich um die Kleinen und um jene, denen es schon vor der Krise finanziell nicht so gut gegangen ist. Wenn ihnen die Politik nicht dabei hilft, wieder die Steckdose zu finden, nachdem sie ihnen den Stecker gezogen hat, gibt es im Herbst eine böse Überraschung.“

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