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Die Lehre bringt‘s!

Einen Beruf mit Zukunft erlernen, bei der Ausbildung auch schon eigenes Geld verdienen und die Möglichkeit, nach der Meisterprüfung einen eigenen Betrieb zu eröffnen. All diese Vorteile bietet die Lehrausbildung.

Gruppenfoto mit Urkunden.
© Christian Schörg Meisterfeier Gewerbe und Handwerk

V.l.: Anna Katharina Marschall (Karosseriebau- und Karosserielackiertechniker), Jasmin Wörndle (Sattler, einschließlich Fahrzeugsattler und Riemer), Wolfgang Ecker (Spartenobmann NÖ Gewerbe und Handwerk), Barbara Hammerl (Holzbau) und Sidney Träxler (Maler und Anstreicher).


Raus aus der Schule, rein ins Berufsleben. Selbstständig und unabhängig werden. Eine praktische Berufsausbildung erhalten – es gibt unzählige Gründe, warum sich Jugendliche für eine Lehre entscheiden und sich damit auf dem Weg ihres beruflichen Erfolges machen.

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich unterstützt sowohl Betriebe, die sich entschließen, einen Lehrling aufzunehmen, als auch die Lehrlinge selbst. Die LehrstellenberaterInnen sowie die Abteilung Bildung und Lehre der WKNÖ stehen bei Anfragen mit Rat und Tat zur Seite. Doch auch die WKNÖ nimmt ihre Pflicht als Arbeitgeberin ernst: Zu den derzeit beschäftigten 15 Lehrlingen konnten mit Anfang September sechs weitere aufgenommen werden. Präsidentin Sonja Zwazl: „Wir bilden somit acht  Lehrlinge im Beruf Bürokauffau/Bürokaufmann aus, elf Lehrlinge in der Gastronomie sowie einen Lehrling im EDV-Bereich und einen Elektrotechniker. Zwei Lehrlinge haben erst vor Kurzem ihre Lehre bei uns beendet.“

Gruppenfoto.
© Josef Bollwein

Im Bild hinten v.l.: Daniel Pullirsch, Benjamin Bröderbauer, Tobias Mann, Hekmat Azimi, Patrick Schneider, David Vogt, Samuel Yildiz; Vorne: Vanessa Tschepp, Nina Schindele, Nadja Hirscher, Magdalena Jäger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer, Sandra Freyer, Ajla Hrvat, Michelle Lutzer (nicht im Bild: Laura Bakaschev, Stefan Messerer, Anton Enne, Michael Langmann, Leonie Schindler, Manuela Bozicevic und Marie Misch). 


Rosige Zukunft für die Fachkräfte

Wie es nach der Lehre erfolgreich weitergeht, beweisen die vielen erfolgreich abgelegten Meisterprüfungen. Bei der diesjährigen Meisterfeier des NÖ Gewerbes und Handwerks würdigte die Wirtschaftskammer insgesamt 230 Fachkräfte aus 41 Berufssparten mit einem Meisterbrief oder einer Befähigungsurkunde. „Die Modernisierung der dualen Lehrausbildung und die Schaffung neuer Berufsbilder zeigen ihre Wirkung.  Die zahlreichen Auszeichnungen in diesem Jahr bestätigen wieder einmal die qualitativ hochwertige Ausbildung in unseren heimischen Meister-Betrieben. Lehrberufe sind ein Erfolgsgarant unserer Wirtschaft. Deshalb werden wir diese weiter stärken und weiterentwickeln“, so Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk NÖ).

Bei der Floristen-Meisterfeier im Stift Zwettl gab es in einer Ausstellung faszinierende Werke der Naturgestaltung zu bewundern.  Meister-Ausbilder Franz Josef Wein zur Frage, was einen Meister ausmacht: „Wissen, Können, gesunder Hausverstand, etwas Fantasterei – und das alles gebündelt in einer Persönlichkeit.“

 Gruppenfoto.
© Andreas Schimek Insgesamt 17 Floristinnen und Floristen konnten sich im Kreis zahlreicher Ehrengäste bei der Meisterfeier im Stift Zwettl „über die höchste Auszeichnung, die unsere Branche zu vergeben hat“ (Landesinnungsmeister Thomas Kaltenböck) freuen.


„Meisterbrief ist das sicherste Wertpapier“

NÖ-Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk) im Interview.


Die beiden Personen sitzen am Sofa und sprechen miteinander.
© Lichtpunkt Fotografie / Katharina Wocelka Wolfgang Ecker im Gespräch mit Arnold Stivanello.


Provokant gefragt. Ist eine Meisterfeier im 21. Jahrhundert nicht schon fast ein Anachronismus?
Wolfgang Ecker: Ganz im Gegenteil. Das ist doch gerade das Schöne am Handwerk, dass sich hier die Vergangenheit mit der Moderne verbindet. Nehmen Sie nur meinen Beruf: Den Steinmetz gäbe es in der heutigen Form nicht ohne die Vergangenheit. Moderne Maschinen beruhen auf dem Wissen, wie Stein bearbeitet wird. Über die Eigenschaften eines Steines kann sich eine Maschine nicht hinwegsetzen, dieser kann spröde sein, Risse oder Löcher haben. Ich halte sehr viel auf Tradition, aber natürlich müssen wir uns alle im Handwerk und Gewerbe weiterentwickeln und dürfen die Zeichen der Zeit nicht verpassen.  Das gilt jedoch nicht nur für das Handwerk, das ist überall so

Was hat für Sie persönlich der Meistertitel bzw. die Befähigungsprüfung für
eine Bedeutung gehabt?
Die Meister- bzw. die Befähigungsprüfung ist für mich der krönende Abschluss der beruflichen Ausbildung. Damit hat man die Befähigung, sich selbstständig zu machen. Ich sage immer, dass der Meisterbrief das sicherste Wertpapier ist. Aber nicht nur das. Ich möchte auch die Vorbereitungszeit auf die Prüfung auf keinen Fall missen. Die dauert bei unserem Gewerbe über eineinhalb Jahre. Man verbringt da sehr viel Zeit mit Kolleginnen und Kollegen, auch am Wochenende gibt es Kurse, das verbindet, da entstehen Freundschaften.

Trotzdem gibt es immer Stimmen, die meinen, das brauchen wir nicht, am Markt werden sich schon die Besten durchsetzen?
Ja, aber zu welchem Preis. Die Rechnung dafür zahlen Konsumenten und sonstige Auftraggeber. Das kann so nicht funktionieren, denn Qualität kommt immer noch von Qualifikation. Und Qualität wollen wir alle. Die letzte Novelle der Gewerbeordnung hat die Möglichkeit eröffnet, dass sehr viel mitgemacht werden kann. Da siehst du aber sofort, ob jemand was gelernt hat oder nicht. Du siehst es auch beim Preis. Wenn jemand etwas gelernt hat, dann geht ihm das ganz anders und vor allem schneller von der Hand, als bei einem Ungelernten. Deshalb ist mir auch unsere Gewerbeordnung so wichtig – weil Qualität kann eben nur der liefern, der qualifiziert ist. Und Wissen kann nur der weitergeben, der selbst über Wissen verfügt. In Deutschland, wo man geglaubt hat, auf Qualifikationsstandards im Handwerk verzichten zu können, kehrt man jetzt reumütig um. Wir brauchen Könner, nicht Pfuscher.

Könnte das Meister-Image besser sein, genießen diese Ihrer Meinung nach zu
wenig Ansehen?
Ja, ich glaube schon, obwohl es Umfragen gibt, die erfreulicherweise anderes aussagen. So sehen drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher in der Meisterprüfung einen wichtigen Schutz für Konsumenten. 95 Prozent der Kunden attestieren Meisterbetrieben eine hohe Qualität.

Wollten Sie jemals einen anderen Beruf ergreifen?
Nein. Es mag kitschig klingen, aber ich freue mich jeden Tag, wenn ich in die Firma gehe.

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