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Wie Top-Manager nachhaltig erfolgreich sind

Beim CSR-Circle, einer Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit, erzählten Top-Manager in St. Pölten über ihre Wege zu gesellschaftlicher Verantwortung.

© Beate Steiner/CSR-Circle V.l.: Leo Hauska (Hauska & Partner), Isabella Hollerer (bellaflora), Andrea Sihn-Weber (RBI), Manfred Ergott (Janetschek) und Roswitha Reisinger (BUSINESSART/CSR-Circle).
Zur Erklärung: CSR, das ist Corporate Social Responsibility, also die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als Teil des nachhaltigen Wirtschaftens. Der CSR-Circle organisierte eine Veranstaltung im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms 2017/2018, das vom Land NÖ, der Wirtschaftskammer NÖ, der Industriellenvereinigung NÖ und den Fachhochschulen Wieselburg und Krems initiiert wurde. In St. Pölten war das Thema: „Wenn du ein Schiff bauen willst – CSR-Managerinnen erzählen, wie sie intern überzeugt haben“.

„Steiniger, holpriger Weg“


Am Podium waren Führungskräfte, für die Nachhaltigkeits- und Diversitätsstrategien selbstverständlich sind und die Meilensteine im Unternehmen gesetzt haben: Isabella Hollerer hat bei bellaflora das Bestsellerprodukt ausgelistet, um die Firma auf einen grünen Weg zu bringen. „Wir haben sämtliche Pestizide rausgeworfen. Es war ein steiniger, holpriger Weg und keine ,gmahte Wiesn‘, die Keyplayer und alle Mitarbeiter zu überzeugen.“
Andrea Sihn-Weber ist Geschäftsführerin der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und leitet die RBI Group Sustainability Management, wo sie Hebelwirkung für ihre Ideen erzeugen konnte: „Bei Stakeholdertreffen und in Gesprächen.“ Und sie verrät ihr Erfolgsgeheimnis: „Wenn man bei der einen Tür rausgeht, dann kommt man einfach bei der anderen wieder herein – bis umgesetzt ist, was umgesetzt gehört.“
Die Raiffeisen-Managerin zerstreut auch die Bedenken von Gast und Naturkosmetikunternehmer Wolfgang Stix, der wissen wollte, ob der Aufwand für CSR höher sei als der Erfolg: „CSR sind nicht die Wahnsinnskosten, da steckt viel Gehirnschmalz dahinter.“
Dritter am Podium war Manfred Ergott von der Waldviertler Druckerei Janetschek: „Wir leben Nachhaltigkeit, um glaubwürdig zu sein. Wir haben zum Beispiel freiwillig die Löhne erhöht, obwohl es seit 2017 keinen Kollektivvertrag gibt. Mit unserer Strategie haben wir schnell neue Kundengruppen angesprochen.“

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