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Corona-Krise: NÖ Unternehmen fragen, wir antworten

An den Service-Telefonen der Wirtschaftskammer Niederösterreich sind derzeit alle verfügbaren Expertinnen und Experten für Sie da, um Ihre Fragen zu beantworten. Wir haben die wichtigsten Antworten für Sie gesammelt.

Satzzeichen, Frage, Fragestellung
© WKO

„Für mich als Ein-Personen-Unternehmen bedeutet die Corona-Krise einen Totalverlust. Wo erhalte ich eine finanzielle Unterstützung?“

Für Sie als Ein-Personen-Unternehmen wurde ein Härtefallfonds eingerichtet. Die Republik Österreich dotiert diesen mit 1 Milliarde Euro. Er richtet sich neben Ein-Personen-Unternehmen (EPU) auch an Kleinstunternehmen, Neue Selbstständige, Freie Dienstnehmer und Non-Profit-Organisationen.
Die Wirtschaftskammer Österreich wickelt diese Förderung im Auftrag des Bundes ab.

Alle Infos zum Härtefallfonds finden Sie auf wko.at/noe/haertefallfonds

"Ich will mich und meine Mitarbeiter vor einer Ansteckung schützen. Welche Maßnahmen soll bzw. darf ich anordnen?"

Sie haben aufgrund der Fürsorgepflicht darauf zu achten, dass die Ansteckungsgefahr unter Ihren Arbeitnehmern, aber auch zwischen den Arbeitnehmern und anderen Personen im Betrieb, wie zum Beispiel Kunden, Lieferanten, etc., möglichst gering ist. Wenn Sie es bis jetzt noch nicht gemacht haben, dann stellen Sie Spender für Desinfektionsmittel oder adäquate Seifen bereit, damit sich Arbeitnehmer regelmäßig die Hände desinfizieren können. Alle Betriebsmittel, die von mehreren Arbeitnehmern benutzt werden, wie Türgriffe oder Maschinen, sollten häufiger als sonst gereinigt und dabei desinfiziert werden. Vermeiden Sie Besprechungen in größeren Gruppen. Generell ist es sinnvoll, soweit möglich, Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten zu lassen – hier bieten sich Telefon- oder Videokonferenzen via Skype an.

Nun zu den Maßnahmen, die Sie anordnen dürfen:

Arbeitnehmer können angewiesen werden, mindestens einen Meter Abstand
zueinander zu halten, sofern dies bei Erbringung der vereinbarten
Arbeitsleistungen möglich ist. Sie können Ihre Mitarbeiter außerdem anweisen, regelmäßig die Hände zu desinfizieren oder andere Schutzbehelfe, wie zum Beispiel Handschuhe, Schutzbrillen, etc., zu benutzen. Gleichzeitgige (Rauch-)pausen mehrerer Mitarbeiter können Sie verbieten.

"Ich fürchte, einer meiner Mitarbeiter ist erkrankt. Was soll ich nun tun?"

Sie haben in diesem Fall die gesetzliche Verpflichtung, die Gesundheitsbehörden unter der Telefonnummer 1450 zu informieren. Bringen Sie bis zum Eintreffen des Amtsarztes oder bis Sie weitere Anweisungen durch die Gesundheitsbehörden erhalten, Ihren Mitarbeiter in einem eigenen Raum unter. Zudem sollten weder Sie noch ein anderer Arbeitnehmer das Gebäude verlassen, damit die Gesundheitsbehörden abklären können, wer von den anderen Arbeitnehmern mit dem betroffenen Arbeitnehmer in welchem Ausmaß Kontakt hatte.

„Ich habe das Gefühl, alle paar Stunden gibt es neue, wichtige Corona-Infos für Unternehmen. Wie bleibe ich am Laufenden?“

Wir empfehlen allen niederösterreichischen Unternehmen, den Corona-Newsletter der Wirtschaftskammer Niederösterreich zu abonnieren. Er wird immer dann ausgeschickt, wenn es gesicherte und für Sie relevante Informationen gibt – und nur dann! Bereits weit über 1.000 Unternehmen haben sich für den Corona-Newsletter angemeldet – Sie auch? Und so geht‘s:
Auf wko.at/noe/corona-newsletter melden Sie sich für den Newsletter an. Als besonderes Service finden Sie alle bereits versendeten Corona-Newsletter chronologisch geordnet zum Nachlesen. 

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