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Corona bringt Änderungen bei Lohn- und Umsatzsteuer

Lesen Sie hier alle Infos zu Prämien und Bonuszahlungen aufgrund der COVID-19-Krise und welche Masken umsatzsteuerbefreit sind.

Schutzmaske
© Adobe Stock

Zulagen und Bonuszahlungen, die aufgrund der COVID-19-Krise vom Arbeitgeber an die Mitarbeiter geleistet werden, sind im Kalenderjahr 2020 bis 3.000 Euro steuer- und auch sozialversicherungsfrei. Die Zulagen erhöhen außerdem nicht das Jahressechstel gemäß § 67 Abs 2 EStG und werden nicht auf das Jahressechstel angerechnet.

Es muss sich dabei um zusätzliche Zahlungen handeln, die ausschließlich zu diesem Zweck geleistet werden und üblicherweise bisher nicht gewährt wurden. Es wurde uns vom Finanzministerium bestätigt, dass nicht nur Barzahlungen möglich sind. Es können stattdessen auch Gutscheine (z.B. um die regionale Wirtschaft zu fördern) gewährt werden. 

Pendlerpauschale:

Bereits jetzt besteht die Regelung, dass das Pendlerpauschale für Feiertage, für Krankenstände und Urlaub weiterbezahlt werden soll. Diese Regelung wurde nun ausgeweitet auf Fälle von Kurzarbeit, Telearbeit und Dienstverhinderungen wegen der COVID-19-Krise. Hat man daher im Normalfall Anspruch auf ein Pendlerpauschale, gibt es für solche Zeiträume keine Änderungen.

Zulagen:

Grundsätzlich sind SEG-Zulagen (Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen) sowie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (sowie damit zusammenhängende Überstundenzuschläge) und Überstundenzuschläge nur steuerfrei, wenn sie tatsächlich anfallen. Es gibt eine Sonderbestimmung, dass diese Entgelte steuerfrei sind, wenn sie im Krankenstand weitergezahlt werden. Nunmehr wird diese Bestimmung ausgeweitet. Sie können auch im Falle von Kurzarbeit, Telearbeit und Dienstverhinderungen wegen der Covid-19-Krise steuerfrei weiterbezahlt werden.

Umsatzsteuerfreiheit für Schutzmasken

Nach den Ankündigungen der Bundesregierung ist der inländische Kauf von Schutzmasken umsatzsteuerfrei. Das Gesetz soll rückwirkend für Lieferungen ab 14. April 2020 in Kraft treten und befristet für Lieferungen bis 31. Juli 2020 gelten. Die Befreiung gilt für Lieferungen im Inland und innergemeinschaftliche Erwerbe. Die Befreiung gilt für medizinische, Einmal- und auch Stoffmasken.
Nach Nachfrage beim Finanzministerium gilt die Befreiung allerdings nicht für Gesichtsschilder.

Der reduzierte Steuersatz von 0 Prozent  gilt nicht für die Einfuhr von Schutzmasken aus Drittstaaten. Hier gibt es nur eine Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer, wenn sie von staatlichen bzw. staatlich anerkannten Organisationen, Gebietskörperschaften und beispielsweise dem Roten Kreuz bezogen werden, oder auch von privaten medizinischen Einrichtungen, wenn die Masken dort unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

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