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Was das Christkind heuer bringen mag ...

Kompetente Beratung ist den Kunden im Weihnachtsgeschäft wichtig. Beliebt sind individuelle Geschenke, ökologisches Spielzeug, oder die üblichen „Klassiker“.

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© Bioblo Als Weihnachtsgeschenke sehr gefragt sind die Bausteine von Bioblo.

„All überall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen; und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor“ – im beliebten Gedicht von Theodor Storm wird die Weihnachtszeit stimmungsvoll beschrieben. Und um sich auf Weihnachten einzustimmen und das Fest möglichst schön zu gestalten, ist die Vorweihnachtszeit ausgefüllt mit dem Besorgen von Geschenken und Dekoration.
Vor allem für seine Lieben soll es das Richtige sein. Deshalb lieben es die Kunden, im Geschäft zu stöbern, um sich vor dem Kauf inspirieren zu lassen – dies gaben 65 Prozent der Spielwarenhändler in einer Befragung des Landesgremiums Papier- und Spielwarenhandel an.
„Zwei Drittel der Kunden kommen wegen der kompetenten Beratung zu uns und rund 90 Prozent schätzen die Möglichkeit, Spielzeug auszuprobieren oder angreifen zu können“, verrät Andreas Auer, Obmann der NÖ Papier- und Spielwarenhändler. Neben Brettspielen sind auch Bewegungsspiele und Spielzeug aus ökologischen Materialen im Trend. In diesem Bereich hat sich die niederösterreichische Firma Bioblo spezialisiert. Seit 2015 verkauft das Unternehmen Bausteine aus „Bio-Fasal“, einem neuartigen Öko-Werkstoff, der aus 60 Prozent Holzspänen und 40 Prozent Recycling-Kunststoff aus Mehrwegbechern besteht. „Die Nachfrage nach unseren Bausteinen wird von Monat zu Monat größer“, merkt Stefan Friedrich, einer der drei Co-Gründer von Bioblo, dass seine Kunden zufrieden sind und die Mundpropaganda wirkt. Denn: „Das Werbebudget ist nach wie vor klein, deshalb sind wir auf  die Empfehlung unserer Kunden angewiesen“, möchte der Geschäftsführer seinen Kunden danken.

Schmuckstücke aus der Goldschmiedewerkstatt 

Doch nicht nur die Kleinen wollen beschenkt werden. Auch für die Ehefrau, Mutter, Partnerin oder andere liebe Angehörige will man das Richtige unter den Christbaum legen. „Schöne Dinge erwärmen das Herz, machen Freude und sind Ausdruck von Liebe und Zuneigung“, weiß Johann Figl, Innungsmeister des Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels Niederösterreich. Vor allem für Weihnachten suchen viele Kunden etwas Spezielles und Individuelles, das nicht aus dem Katalog stammt oder Massenware ist.
Deshalb arbeitet Figl mit anderen Goldschmieden zusammen und bietet in seinem Geschäft nach Kundenwunsch individuell gefertigte Schmuckstücke an.  „Wir fertigen zuerst ein Wachsmodell an, damit der Kunde eine noch bessere Vorstellung von seinem Schmuckstück bekommt“, erklärt der Unternehmer.
„Oft kommt jemand mit einem Foto, einem Ausschnitt aus einer Zeitschrift oder auch nur einer Idee zu uns. Wir bringen seine Vorstellungen in eine Skizze am PC und am Ende erhält er ein individuelles Schmuckstück – gefertigt vom Profi mit höchsten handwerklichen und qualitativen Ansprüchen. Ein Stück, das ihm lange Zeit Freude machen wird“, weiß Figl.
Für den Handel ist das Weihnachtsgeschäft umsatzmäßig die wichtigste Zeit des Jahres. Franz Kirnbauer, Obmann der NÖ Sparte Handel, erklärt: „Die Bedeutung variiert natürlich nach Branche. In einigen Bereichen, wie etwa dem Schmuck- oder dem Spielwarenhandel, entscheidet sich für den Händler innerhalb dieses kurzen Zeitraums, ob das Jahr 2018 ein Erfolg war.“
Der Anteil der „Early-Shopper“, die bereits Geschenke im Oktober einkaufen, sei in den letzten Jahren konstant bei zwölf Prozent geblieben. „Der Anteil der ‚Late-Shopper‘, also jener Personen, die Geschenke in der zweiten Dezember-Hälfte kaufen, erhöht sich heuer von bisher 31 auf 37 Prozent“, so Spartenobmann Kirnbauer.

Bildung schenken mit Gutscheinen vom WIFI

Jedes Jahr im Trend sind die „klassischen“ Geschenke, wie Bekleidung, Kosmetik, Düfte, Smartphones, Tablets, Bluetooth-Lautsprecher und -Kopfhörer oder  Wein und Sekt aus Niederösterreich.  Und da es viele Menschen gibt, die ohnehin alles haben, es aber kaum Menschen gibt, die alles wissen, treffen WIFI-Bildungsgutscheine als Geschenk immer ins Schwarze. Die beschenkte Person kann frei wählen, wofür der Gutschein eingesetzt wird: von Sprach- bis IT-Kurs, vom Technik-Lehrgang über das Sommelier-Seminar bis zur akademischen Ausbildung. Die Gutscheine sind für über 4.000 Veranstaltungen in ganz NÖ gültig.

WIFI-Bildungsgutscheine im Wert von 10, 50, und 100 Euro sind zu bestellen unter:
T  02742 890 - 2000 oder
kundenservice@noe.wifi.at

Vom Wald ins Haus: Wenn Christbäume auf Reisen gehen

Bevor die Bäume an Weihnachten Kinderaugen zum Leuchten bringen, müssen sie viele Jahre in den Kulturen gehegt und gepflegt werden – von den NÖ Christbaumproduzenten.

Routiniert steuert Christopher Leuchtenmüller den Stapler über den riesigen Lagerplatz von
Fischeragrar in Großrust und setzt die Palette mit Christbäumen gekonnt auf der Lagerfläche des Lkw ab. Es ist einer von vielen Lkws, die in diesen Tagen das Betriebsgelände verlassen, um Händler in ganz Österreich, Europa und Russland mit Nordmanntannen und Blaufichten aus den Kulturen der Familie Fischer zu versorgen. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen einige Verkaufsstände in und um St. Pölten.

„Wer als Produzent einmal einen Christbaum angegriffen hat, kommt nie mehr davon los", sagt Leuchtenmüller und fügt lachend hinzu: „Die Familie meiner Lebensgefährtin hat mich mit dieser Leidenschaft infiziert." Leuchtenmüllers Schwiegervater, Johann Fischer, pflanzte vor 30 Jahren die ersten Christbäume rund um seinen Hof. Die Kulturen sind stetig gewachsen und heute wird der gesamte Verkauf aus eigener Produktion gestemmt. Doch bevor die Christbäume in den Wohnzimmern behangen werden können, bedarf es jahrelanger Pflege in den Kulturen. „Vogel- und Wildmanagement sowie der Formschnitt sind hier besonders wichtig", erklärt Leuchtenmüller und blickt über das große Christbaumfeld. „Um eine perfekte Kegelform zu erreichen, müssen wir an jedem Baum Hand anlegen – da darf von Mai bis August die Baumschere nicht fehlen."

Schlank, dick, groß, klein, dicht, locker, reihig – was liegt heuer im Trend? „Grundsätzlich ist der Traum eines jeden Produzenten und Händlers ein gleichmäßiger, dichter, schwerer Baum. Die Kunden lieben dichte Bäume, die schlank sind. Je nach Qualität kennzeichnen wir unsere Bäume mit verschiedenfarbigen Etiketten." Damit wissen die Arbeiter, welche Bäume wann zu fällen sind. Die Schlägerungen für den Handel beginnen meist im November – die Bäume für den Endkunden werden so spät wie möglich geschnitten. „Wir netzen die Bäume noch in der Kultur ein. Gelagert werden sie im Wald und auf unserem gepflasterten Lagerplatz, um ihre Sauberkeit zu gewährleisten. Danach werden sie palettiert und verladen", erklärt Leuchtenmüller.

Während auf dem Lagerplatz geschäftiges Treiben herrscht, ist es im Christbaumerlebniswald bei der Heimkehrerkapelle noch ruhig – hier startet der Verkauf erst am 8. Dezember. „Wir bieten frisch geschnittenen Bäumen sowie die Möglichkeit, den Wunschbaum ab Kultur zu erwerben. Darüber hinaus laden Spielplatz, Lagerfeuer und unsere Punschhütte mitten im Wald zum Verweilen ein. Es ist die Liebe zur Natur, die uns das ganze Jahr vorantreibt und es ist das Kinderlachen zu Weihnachten, das uns am Ende des Jahres belohnt", sagt Leuchtenmüller und schwingt sich wieder auf seinen Stapler. 

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