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In zwei Minuten auf „Meine Wollke“ sieben

Sabine Fallmann-Hauser aus Lunz am See (Bezirk Scheibbs) entwickelte die waschbare Slip-Einlage „Wollke“.

Bei der Puls4 TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ konnte sie die Business Angels vom Produkt überzeugen.
Sabine Fallmann-Hauser und ihr Mann Harald bei der Präsentation der „Wollke“ vor den Business Angels.
© Gerry Frank Sabine Fallmann-Hauser und ihr Mann Harald bei der Präsentation der „Wollke“ vor den Business Angels.

Die Idee zu einer nachhaltigen und waschbaren Slip-Einlage hatte Sabine Fallmann-Hauser vor drei Jahren. Die diplomierte Sexualtherapeutin wusste aus ihren Beratungssitzungen von der Unzufriedenheit vieler Frauen mit herkömmlichen Produkten.

„Es ging mir darum, ein angenehm zu tragendes und vor allem auch nachhaltiges Produkt zu entwickeln“, erinnert sich Fallmann-Hauser. Schon in der Entwicklungsphase, wo sie auch die Angebote des RIZup, der Technologie- und Innovationspartner (www.tip-noe.at) sowie der WKNÖ-Bezirksstelle Scheibbs in Anspruch nahm, kristallisierte sich dabei Baumwolle als der passende Stoff für diese Ziele heraus. Praktischerweise ergab sich so auch gleich der passende Produktname „Meine Wollke“. „Weil der Begriff beides vereint: Das Material und den hohen Tragekomfort“, so die Gründerin. Hergestellt werden die Slipeinlagen, die auch im eigenen Webshop erhältlich sind, aus 100 Prozent zertifizierter Bio-Baumwolle in Österreich, unter anderem bei Institutionen, die am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen unterstützen.

Das Marktpotenzial für ihr Produkt schätzt Fallmann-Hauser hoch ein und rechnet vor: „Rund 16.800 Slipeinlagen, Binden und Tampons verwendet eine Frau im Leben. Jede ,Wollke‘ kann rund 300 Wegwerf-Slipeinlagen ersetzen.

Business Angels vom Potenzial überzeugt

Auch die Business Angels der Puls4 TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“, die auch bei der aktuellen Staffel vom WKÖ-Gründerservice unterstützt wird, sahen das Potenzial. Katharina Schneider (Mediashop), Hans Peter Haselsteiner (Bau- und Bahnunternehmer), Michael Altrichter (paysafecard- und payolution-Gründer), Heinrich Prokop (Traismaurer Gutschermühle sowie Clever Clover – siehe Interview rechts) und Leo Hillinger (Weinbauer) investierten gemeinsam 150.000 Euro in die „Wollke“. Die SevenVentures Austria mit Daniel Zech vergaben das BIPA Start-up Ticket. Damit ist die „Wollke“ nun in BIPA-Filialen österreichweit zu erwerben.

Dabei wollte Sabine Fallmann-Hauser zunächst nicht an dem TV-Format teilnehmen: „Die Idee dazu hatte mein Mann Harald.“ Mittlerweile ist sie froh, die Chance genutzt zu haben: „Natürlich wirkt der Auftritt wie ein Turbo für unser Produkt“.

Und sie hat mit ihrer „Wollke“ noch viel vor: Zunächst den österreichischen und dann den europäischen Markt erobern. Denn eines hat die innovative Lunzerin in den letzten drei Jahren verinnerlicht und rät potenziellen GründerInnen: „Es ist sicherlich von Vorteil, bereits am Anfang groß zu denken.“ Es wundert daher nicht, dass Fallmann bereits an Folgeprodukte wie „Mini-Wollken“ für junge Frauen denkt. 
www.wollke.at



Interview mit Heinrich Prokop, CEO der Gutscher Mühle Traismauer GmbH und Business Angel

„Alleine schafft man es nur schwer“

Business Angel Heinrich  Prokop bei der Puls4 TV-Show  „2 Minuten 2 Millionen“.
© Nick Albert Business Angel Heinrich Prokop bei der Puls4 TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“.


Sie sind Geschäftsführer des größten Müsliriegelproduzenten Europas. Gleichzeitig führen Sie mit ihren Partnern seit 2012 mit Clever Clover ein Unternehmen, das sich auf die Finanzierung von Start-Ups spezialisiert hat. Warum?

Prokop: Ich komme aus der Lebensmittelbranche. Aus dieser  kommen immer wieder gute Ideen. Doch es gab in Österreich kaum jemand, der sich um diese kümmerte. Aus diesem Grund haben wir Clever Clover gegründet, das sich auf die Finanzierung von Jungunternehmen spezialisierte.  

Wann investierten Sie in eine Idee und wie können sich junge Unternehmen bei Ihnen „bewerben”?

Wir investieren meistens nicht in klassische Start-Ups. Sprich, es muss schon ein etwas Greifbares vorhanden sein: die Kernkompetenzen des Teams, sowie ein gewisser Umsatz und ein erfolgreiches „proof of concept“. Auf www.cleverclover.vc können sich Unternehmen einfach in einem strukturierten, etwa 30-minütigen Prozess bewerben.   

Warum sollte ein Unternehmen mit einem Business Angel zusammenarbeiten?

Unsere Business-Welt wird immer komplexer. Daher bin ich überzeugt, dass man es, auf sich allein gestellt, nicht oder nur sehr schwer schaffen kann. Ein Business Angel bietet aber nicht nur ein Investment, sondern liefert gleichzeitig auch eine Expertise, Wissen und ein Netzwerk. Hier ist auch der grundlegende Unterschied zu einer Finanzierung mittels Crowdfunding. Dabei bekommt der Unternehmer lediglich das Geld, aber nicht diese Rundum-Services eines Business Angels, um letztlich auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Welche Tipps geben Sie Gründerinnen und Gründern?Erstens: Bleibe fokussiert und am Thema dran – Lass‘ Dich nicht ablenken.
Zweitens: Denke daran, dass der Investor nicht Freund, sondern Partner ist und überlege daher genau, wen man mit ins Boot holt – eine Scheidung kann teuer sein. Drittens: Work-Life Balance spielt in der Gründungsphase keine Rolle. Stecke alle Kraft und Zeit in dieses Thema.
Viertens: Gib nicht gleich zuviele Anteile Deines Unternehmens am Anfang her, sie sind Dein wertvollstes Gut.
Fünftens: Geld ist wie Sauerstoff. Wenn es ausgeht, dann ist es aus. Daher schaue rechtzeitig auf die richtige Finanzierung. Viele gute Ideen scheitern aufgrund der Finanzierung! 

www.mueslibar.com

www.cleverclover.vc

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