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Blau-gelbe Technologie dringt ins Weltall vor

Bereits über 40 Ionen-Triebwerke für kleine Micro-Satelliten konnte das Technologie-Unternehmen ENPULSION heuer an internationale Kunden liefern.

Antriebseinheit
© Fotec/Enpulsion Sieben der von ENPULSION entwickelten Antriebseinheiten – eine davon ist nur so klein wie eine Hand.


Um die Mobilität von Satelliten im Weltraum zu ermöglichen, müssen sie mit Antriebssystemen ausgestattet sein. Das Wr. Neustädter Unternehmen ENPULSION hat dafür einen ganz neuen Ansatz entwickelt: Modular aufgebaute Ionenantriebe. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumagentur (ESA) wurde die Antriebstechnologie an der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der Fachhochschule Wiener Neustadt, entwickelt.

Als Spin-Off entstand die ENPULSION, die sich mittlerweile als Weltmarktführer in der Branche etabliert hat. Der besondere Vorteil: Je nach Größe des Satelliten – derzeit bis zu 100 kg – werden ein oder mehrere Module verbaut. Es ist damit nicht mehr notwendig, für jeden Satelliten die Antriebseinheit gesondert zu entwickeln. „Unser Ansatz ist weltweit einzigartig und für alle namhaften Satellitenhersteller eine kostengünstige Lösung für eine der zentralen Herausforderungen beim Bau ihrer Satelliten“, so CEO Alexander Reissner.

Damit regelmäßig Ionentriebwerke im Weltall gefeuert werden können, werden seit der Eröffnung der Produktionsanlage im Juni zwei Triebwerke pro Woche produziert. Das Ziel ist, ab 2019 etwa 500 Einheiten pro Jahr zu produzieren.
Um die extrem hohen Anforderungen der „Weltraumtauglichkeit“ zu erfüllen, musste das Fertigungs- und Montagekonzept sorgfältig ausgelegt werden.

Gut beraten durch die TIP

Mit einer über die Technologie- und InnovationsPartner geförderten Beratung durch das Forschungsinstitut Fraunhofer Austria wurde sichergestellt, dass ein entsprechender Durchsatz auch in Zukunft bewältigt werden kann.
www.enpulsion.com

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