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Bei Anruf Betrug: Vorsicht bei Bitcoin Ladebons!

Wenn Sie Bitcoin-Ladebons verkaufen, sollten Sie jetzt besonders vorsichtig sein: Wenn jemand telefonisch Ihre Codes abfragen will, könnte es sich um einen Betrug handeln. Hier Ihre Sofort-Checkliste, was im Fall des Falles zu tun ist. 

© Fotolia, zVg

Unbekannte Täter kontaktieren derzeit telefonisch Inhaber und Angestellte von Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen und fordern diese auf, die Codes von sogenannten Bitcoin Ladebons bekannt zu geben.

Derartige Maschen sind der Polizei bekannt, in der Vergangenheit waren jedoch Telefonwertkarten und Bons für Online Prepaid Zahlungsmittel im Visier der Täter. Seit Neuestem werden die Codes der Ladebons für Bitcoins, der weltweit bekannten Kryptowährung, erfragt.

Ladebons sollen „keine Gültigkeit mehr haben“

Für die ahnungslosen Opfer ist vorerst nicht ersichtlich, dass sie Ziel eines Betruges sind. Die Täter geben sich als Mitarbeiter von Bitcoin Vertriebsstätten aus. Als Grund für die Nennung des Bons wird vorgegeben, dass die bereits ausgelieferten Bitcoin Ladebons keine Gültigkeit mehr hätten und gegen neue ausgetauscht werden müssten. In weiterer Folge werden die Opfer aufgefordert, die Codes bekanntzugeben, um diese „aus dem System“ zu nehmen und gegen neue auszutauschen.

Druck und Drohungen

Die Täter verschleiern dabei durch technische Maßnahmen ihre Telefonnummer, sodass der Eindruck entsteht, der Anruf käme tatsächlich vom Vertragspartner. Bei den bis zu 90 Minuten dauernden Gesprächen versuchen die Täter – wenn notwendig – ihre Opfer unter Druck zu setzen. Drohungen wie Jobverlust oder finanzielle Haftung werden ausgesprochen. Bei den Anrufern handelt es sich sowohl um männliche als auch um weibliche Personen. Werden tatsächlich Ladecodes irrtümlich bekannt gegeben, so werden diese meist innerhalb von Minuten von den Tätern eingelöst.

Über 60 Angriffe

Diese Betrugsmasche tritt seit Ende August 2017 österreichweit auf, bis dato konnte die Polizei über 60 Angriffe verzeichnen.

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