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WKNÖ-Bildungstalk: Verstärkter Berufsorientierungsunterricht und mehr Erasmusmittel für Lehrlingsauslandspraktika

Einen von der Jungen Wirtschaft initiierten offenen Gedankenaustausch mit Bildungsminister Heinz Faßmann und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl gab es im Haus der Wirtschaft Mödling.

Bildungsminister Heinz Faßmann und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mit den Organisatoren der JW.
© Nicole Wöllert

JW-Mödling Michaela Habinger, Bezirksvorsitzender JW-Mödling Philipp Sladky, Mödlings Bezirksstellenobmann Martin Fürndraht, Bildungsminister Heinz Faßmann, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, JW-Landesvorsitzender Jochen Flicker, JW-Mödling Claudia Hans, JW-Wiener Neustadt Andreas Karner, NÖ Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker und JW-Baden Gottfried Forsthuber.


„Das sind die zwei Hauptanregungen, die ich als Aufträge interpretiere.“ Diese erfreuliche Zusage, konkret den Berufsorientierungsunterricht an den Schulen zu verstärken und sich um mehr finanzielle Mittel aus dem EU-Förderprogramm Erasmus für Lehrlingsauslandspraktika zu bemühen, machte Bildungsminister Heinz Faßmann der Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl beim Bildungstalk im WIFI-Mödling. 

In Sachen Berufsorientierung, so Zwazl, habe Niederösterreich bekanntlich mit dem von Wirtschaftskammer und Land gemeinsam ins Leben gerufenen flächendeckenden Begabungskompass und der Initiative „Let‘s Walz“, welche Lehrlingen kostenlose Auslandspraktika ermöglicht, eine bundesweite Vorreiterrolle übernommen. Die Präsidentin verhehlte dabei nicht, dass dies für die Wirtschaftskammer NÖ mit beträchtlichen finanziellen Anstrengungen verbunden sei und sie sich hier seitens des Bundes mehr Engagement erwarte.

Mehr Wirtschaft im Unterricht

Durchaus zufrieden konnten auch der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) Mödling, Philipp Sladky und JW-Bezirksvorstandsmitglied Claudia Hans sein, welche den Bildungsdialog, der vom JW-Vorstand Mödling initiiert wurde, als Moderatoren leiteten. Die rege Anteilnahme des Publikums unterstrich, dass sie ihr erklärtes Ziel „eine Plattform für einen offenen Dialog mit der Bildungspolitik anzubieten“ erreicht hatten. 

So gab es viel Zustimmung für die Forderung nach einem verstärkten Wirtschaftsbezug im Unterricht. „Wirtschaft darf kein unbekanntes Wesen sein. Lehrerinnen und Lehrer müssen Wirtschaft vermitteln können. Dazu sollten sie aber auch selbst das Leben in den Unternehmen besser kennen“, meinte WKNÖ Präsidentin Zwazl und forderte gleichzeitig mehr Anerkennung für alle Schulen, die bereits wirtschaftsnah unterrichten. 

Beispiele zeigen: Mit einer Lehre alles erreichen

„Wir müssen einfach weg vom schlechten Image der Lehre“, meinte Katrin Feischl. Sie dient als gutes Beispiel: Statt Matura an der Tourismusschule, absolvierte Feischl eine Lehre im Zuckerbäckerhandwerk, für das sie ihre wahre Passion entdeckt hatte.

Dass man mit einer Lehre alles erreichen kann, davon zeigte sich Michael Szirota ebenfalls überzeugt. Er selbst hat über die Lehre als Gastronomiefachmann den Weg zu seinem jetzigen Beruf als selbstständiger Versicherungsmakler gefunden. Dass er zuerst eine Lehre absolviert habe, sei absolut kein Fehler gewesen, sagte Szitora. Wichtig ist es in jedem Fall, dass junge Menschen ihren Weg gehen und nicht den der Eltern.  

„Daher tun wir als Wirtschaftskammer alles, damit sich die Jugendlichen sollen sich für diejenigen Berufe entscheiden, die den jeweiligen Talenten, Neigungen und Fähigkeiten entsprechen“, betonte Präsidentin Zwazl. Denn schließlich wolle auch die Wirtschaft junge Leute, „die mit Freude statt mit Null Bock arbeiten“.

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