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Ergebnisse des WKNÖ-BildungsKonzils 2018 präsentiert – neue Ausbildungsformen für Lehrende entwickelt

Zwazl: „Wir denken Bildung ,neu‘ - losgelöst von ideologischen Ansätzen.“

Wissenschaftliche Leiter des BildungsKonzils Tim Unger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Konzilsteilnehmer und Manager Günter Thumser.
© Josef Bollwein V.l.: Wissenschaftliche Leiter des BildungsKonzils Tim Unger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Konzilsteilnehmer und Manager Günter Thumser.

Nach dem erfolgreichen Start des BildungsKonzils am Heldenberg im Jahr 2017 diskutierten von 5. bis 7. Juli 2018 zum zweiten Mal Pädagogen, Eltern, Schüler und Studierende, Wissenschaftler, Unternehmer und Meinungsführer die Zukunft der Bildung. 

„Das Ziel und das Konzept des BildungsKonzils ist klar: Wir wollen die oft verkrustete Bildungsdiskussion in unserem Land aufbrechen und zu einem modernen Bildungssystem beitragen, das den modernen Erfordernissen in Wirtschaft und Gesellschaft entspricht. Dabei sind die Konzile nicht als Einzelveranstaltungen zu sehen, sondern als wissenschaftlich begleiteter und fortlaufender Diskussions- und Entwicklungsprozess“, erklärt Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ. 

Gruppenfoto des Senats des Bildungskonzils
© Josef Bollwein

V.l.: Wissenschaftliche Leiter des BildungsKonzils Tim Unger, Bürgermeister von Heldenberg Peter Steinbach, NDU-Rektor und Geschäftsführer Herbert Grüner, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, BildungsKonzil-Organisator Jörg Summer und Leiter der WKNÖ-Abteilung Bildung Stefan Gratzl.


Projekt für Lehrende und Lernende entwickelt

Aus diesem Grund beschäftigte sich 2018 eine Kurie, die aus den Ergebnissen des Vorjahres Projektvorschläge entwickelte. Konkret wird nun ein Projekt unter dem Titel „Brückenschlag: Wirtschaft-Bildung“ umgesetzt. „Die Erfordernisse der Wirtschaft sollen dabei von den Lehrkräften selbst erfahren werden und auch die Unternehmen bekommen wichtige Einblicke in die Ausbildung“, beschreibt Tim Unger, Professor an der RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) Aachen und wissenschaftlicher Leiter des Bildungskonzils. 

In einem ersten Schritt ist eine noch engere Kooperation zwischen der Wirtschaft und den NÖ Landesberufsschulen geplant, um den Unterricht stärkenorientierter auszurichten zu können und so die Motivation und Freude am Lernen zu steigern. Langfristig sollen mit diesem Projekt auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um Persönlichkeiten aus der Wirtschaft den Einstieg in einen „lehrenden Beruf“ zu erleichtern. „Für Pädagogen ist es wichtig, aus der wirtschaftlichen Praxis zu lernen und diese Inhalte in der Lehre zu vermitteln. Genauso geht es darum, eine gewisse Fehlerkultur in unserer Ausbildung zu etablieren und sich über Fehler auch auszutauschen, um aus diesen zu lernen“, ergänzt Konzilsteilnehmer und Manager Günter Thumser. 

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zieht eine positive Bilanz: „Es gibt bereits eine Vielzahl von Projekten. Eine wesentliche Aufgabe des BildungsKonzils ist es, dieses zu evaluieren und konkrete Leuchtturmprojekte für Schule und Wirtschaft zu initiieren. Bis zum nächsten Konzil im September 2019, zu dem ich heute schon herzlich einlade, werden wir das Projekt im Detail ausarbeiten.“

Mehr Informationen unter: www.bildungskonzil-heldenberg.at 


Ergebnispräsentation BildungsKonzil 2018, Fotos: Copyright Josef Bollwein

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