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Vieghofer: Kein Verbot von Bankomatentgelt

Mehr Transparenz für Kunden – aber bitte keine Verbote!

In der Diskussion um ein angedachtes Verbot von Bankomatentgelten ist die Kreditwirtschaft von Anfang an für Transparenz und eine klare Kennzeichnung eingetreten. Anlässlich der Fertigstellung der Beurteilung der Wettbewerbssituation bei Bankomaten durch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) kann sich die Wirtschaftskammer mit der nun vorliegenden Stellungnahme der BWB in dieser Meinung bestätigt sehen.
Porträt Spartenobmann Johann Vieghofer
© Gabriele Moser Spartenobmann Johann Vieghofer

„Wenn ein US-Anbieter, mit gerade etwa 70 Geräten ein Entgelt verlangt, wäre ein gesetzliches Verbot – bei weit mehr als 8.000 Geräten – buchstäblich ein Mit-Kanonen-auf-Spatzen-schießen“, betont Niederösterreichs Spartenobmann Johann Vieghofer. ie BWB kommt nun in ihrer Beurteilung zum Schluss, dass ein Entgelt-Verbot nicht im Interesse der Konsumenten liegt, da es zu einer Ausdünnung des in Österreich besonders dichten Bankomatnetzes und damit unweigerlich zu einer Einschränkung der Behebungsmöglichkeiten führen müsste. Die BWB stellt auch fest, dass durch ein Verbot attraktive Konto-Pakete für Kundinnen und Kunden beschränkt würden und sieht allenfalls bei Nichtbanken-Anbietern Handlungsbedarf. Außerdem werden verfassungsrechtliche Bedenken gegen ein Verbot geäußert. 

„Schließlich brauchen mündige Bürger und Kunden keine Bevormundung oder gar Verbote – die entsprechende Transparenz genügt völlig“, ergänzt Johann Vieghofer. Gleichzeitig trägt ein dichtes Netz an verfügbaren Bankomaten dazu bei, dass die Österreicherinnen und Österreicher rund um die Uhr die Möglichkeit zur Behebung von Bargeld haben.  „Heimische Bankkunden schätzen dieses Service und zählen zu jenen Europäern, die besonders bargeldaffin sind. Das ist zweifelsohne ein starkes Signal, auf Transparenz und nicht auf Verbote zu setzen“, resümiert Spartenobmann Johann Vieghofer.

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