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Ballsaison lässt die Wirtschaft tanzen

Tanzfreudige sind begeistert. Die diesjährige Ballsaison glänzt mit ihrer langen Dauer – bis Anfang März! Die Wirtschaft bereitet die Gäste auf die Bälle vor, sorgt für ein perfektes Fest und bringt die Gäste auch wieder gut nach Hause. 

Tanzendes Paar
© Fotolia 2018 fanden in Niederösterreich 1.482 Bälle Maskenbälle, Faschingsveranstaltungen, „Gschnas“, Kränzchen, Sommernachtsbälle oder Soireen statt. Quelle: AKM Autoren, Komponisten und Musikverleger registrierte Genossenschaft m. b. H.

Die Motive, einen Ball zu besuchen, sind vielfältig. Als Hauptgrund geben die Befragten laut einer Untersuchung der Wirtschaftskammer Wien an, sie wollen „einen schönen Abend mit der Partnerin bzw. dem Partner verbringen“, gefolgt vom Ambiente der Bälle und von der Möglichkeit, Freunde zu treffen (siehe Grafik). 

Auch das richtige Auftreten am Ball, dazu gehören Höflichkeit, gutes Benehmen, Respekt und das Einhalten der Kleidungsvorschriften, ist den Ballgästen ein wichtiges Anliegen. Zur Ball-Etikette zählen das Auffordern zum Tanzen und Rücksicht auf der Tanzfläche zu zeigen. Tanzkurse als gezielte Vorbereitung auf den Ball liegen im Trend, vermehrt werden Privatstunden und Paarkurse gebucht.

Grafik: Motive für einen Ballsaison
© WKNÖ Grafik/Ismani Gerundete Werte, Mehrfachnennung, Quelle: KMU Forschung Austria


Es wird fleißig getanzt

Selbstverständlich möchten alle Paare auf dem Parkett eine möglichst gute Figur machen. Wen wundert es, dass zur Ballsaison bei den NÖ Tanzschulen Hochbetrieb herrscht. Nicht nur, weil fleißig die Eröffnungen und Mitternachts-einlagen geprobt werden müssen. 

„Regelmäßig melden sich jetzt in unseren Tanzschulen Paare noch schnell für ein, zwei Privatstunden an“, weiß Heinrich Schmid, Obmannstellvertreter der NÖ Freizeit- und Sportbetriebe. Außerdem bieten die Tanzschulen im ganzen Land eigene Auffrischungskurse an, die sich seit jeher großer Beliebtheit erfreuen. Heinrich Schmid betrachtet Bälle als eine ausgezeichnete Geschäfts-Kontaktplattform für seine Branche: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass beim Tanzen die Lust auf mehr entsteht. 

Daher legen wir auf den Bällen immer Folder mit unseren Kurs-angeboten auf.“ Ein bisschen Sorge bereitet Schmid die Jugend, wobei hier wieder vor allem die Burschen schwächeln: „Aber im Grunde war es ja zu allen Zeiten so, dass die Mädchen ihre Partner erst einmal auf den Geschmack bringen mussten“, kann sich der Tanzschulchef ein Schmunzeln nicht verkneifen. 

Heinrich Schmid, Obmann-Stellvertreter Freizeit- und Sportbetriebe NÖ
© WKNÖ Heinrich Schmid, Obmann-Stellvertreter Freizeit- und Sportbetriebe NÖ.

„Regelmäßig melden sich jetzt in unseren Tanzschulen Paare noch schnell für ein, zwei Privatstunden an.“

Nina Stift,  Obfrau NÖ Landesgremium  Handel mit Mode- & Freizeitartikel
© Schwarzenegger Nina Stift, Obfrau NÖ Landesgremium Handel mit Mode- & Freizeitartikel

„Schwarz ist total angesagt. Weniger ist mehr lautet die Devise beim Schnitt. Und bei den Herren ist der Smoking einfach Pflicht.“

Modetrends 2019

Und was trägt die elegante Dame in der Ballsaison 2019? Nina Stift, Obfrau des NÖ Landesgremiums Handel mit Mode- und Freizeitartikel: „Schwarz ist total angesagt. Weniger ist mehr lautet die Devise beim Schnitt. Durchwegs lang, schlicht und mit enger Taille.“

Die Raffinesse offenbart sich in den Details, wie etwa einem tief ausgeschnittenen Rücken als Alternative zum betonten Dekolleté. Dazu, so Modeexpertin Nina Stift, gibt es jede Menge an schmückendem Beiwerk, wie festlich glitzernde Stickereien in Silber oder Gold. Und für den Herrn der Schöpfung? „Da ist der Smoking einfach Pflicht, der gehört zur Basisausstattung im Kleiderkasten“, weiß Obfrau Stift. „Ebenso Kummerbund und Fliege.“

Da der Schnitt wieder enger ist, empfiehlt es sich für das sogenannte starke Geschlecht fleißig Sport zu betreiben, um die schlanke Linie beizubehalten. Ja und übrigens, ein Gentleman trägt am Ball keine Socken, sondern Stutzen: „Socken sind ein absolutes NoGo. Nacktes Männerbein, das kann nicht sein.“


Das Haarstyling zählt

Zum eleganten Outfit gehört in jedem Fall die passende Ball-Frisur. Hier zahlt es sich auf jeden Fall aus, einen Profi aufzusuchen, weiß Silvia Rupp, seit Beginn dieses Jahres Landesinnungsmeisterin der NÖ Friseure: „Selbst für die Jüngeren, die es gerne lässig haben und keine Hochsteckfrisuren tragen wollen.“

So mag Herzogin Meghan Markles Messy Bun – derzeit die Trendfrisur – beim Selbermachen mit ein bisschen Gel aufs Erste ganz gut gelingen. Ob diese Frisur aber die ganze Ballnacht über hält, sei sehr zweifelhaft, so Rupp. „Angesichts aller Ausgaben, die für den Ball getätigt worden sind, macht es wirklich keinen Sinn, ausgerechnet bei der Frisur zu sparen.“ Deshalb besser einen Termin vereinbaren und dabei der Stylistin gleich seine Vorstellungen bekanntgeben, damit diese sich vorbereiten könne. Dann steht einer rauschenden Ballnacht nichts mehr im Wege.

Silvia Rupp, Landesinnungsmeisterin Friseure NÖ
© Walter Rupp Silvia Rupp, Landesinnungsmeisterin Friseure NÖ

„Angesichts aller Ausgaben, die für den Ball getätigt worden sind, macht es wirklich keinen Sinn, ausgerechnet bei der Frisur zu sparen.“

Christian Schindlegger, Sprecher des Schuhhandels in Niederösterreich
© Monihart Christian Schindlegger, Sprecher des Schuhhandels in Niederösterreich

„Gute Beratung im Fachgeschäft ist die Garantie, dass sowohl die ,Schönheit' als auch die Bequemlichkeit gelingt.“

Schuhwerk fürs Parkett

Dass nicht nur die Kleidung, sondern auch das Schuhwerk passen muss, ist für Christian Schindlegger, Sprecher des NÖ Schuhhandels, eine klare Sache.
Gute Beratung im Fachgeschäft ist die beste Garantie dafür, dass sowohl die "Schönheit" als auch die Bequemlichkeit gelingt. Modische Zwänge gibt es für Damen keine, es empfiehlt sich aber das Kleid oder ein Stoffmuster zwecks farblicher Abstimmung mitzunehmen. „Für befrackte Herren sind Lackschuhe ein Muss, zum Smoking können sie getragen werden“, sagt Christian Schindlegger. Selbstredend gehört immer die tanzgeeignete Ledersohle dazu.

Das Taxi bringt Sie heim

Der Weg hin zum und heim vom großen Ereignis spielt im weiten Land Niederösterreich eine besondere Rolle. Erfreulicherweise, so Josef Rittner, Taxiunternehmer und Ausschussmitglied der Fachgruppe Personenbeförderung mit PKW, zeigen sich heutzutage fast alle Ballbesucher ausgesprochen verantwortungsbewusst: „Wer etwas getrunken hat, fährt nicht mit dem eigenen Auto. Vor allem für die Jugend ist das total normal.“ Gleichzeitig bittet Rittner um etwas Geduld, wenn es bei einem Großereignis wie dem Hauptstadtball notgedrungen zu kleineren Wartezeiten bei der Abholung kommt: „Es ist für uns Taxiunternehmer einfach nicht möglich, 20 Wagen zwei Stunden beim Veranstaltungsort warten zu lassen.“

Wer aber ein Taxi reserviert, dem rät Rittner, sich einen genauen Treffpunkt etwas abseits vom Hauptausgang auszumachen: „So vermeiden Sie Streitigkeiten mit anderen Gästen.“ Und ein wahrer Kavalier weiß sowieso, dass man(n) frierenden Damen im Abendkleid in so einer Situation den Vortritt lässt.

Josef Rittner, Ausschussmitglied Fachgruppe Personenbeförderung mit PKW
© Peter Rauchecker Josef Rittner, Ausschussmitglied Fachgruppe Personenbeförderung mit PKW
„Ballbesucher sind ausgesprochen verantwortungsbewusst. Wer etwas getrunken hat, fährt nicht mehr mit dem eigenen Auto.“

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