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Betriebsanlagengenehmigung: Experten helfen bei der Vorbereitung

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich arbeitet Hand  in Hand mit den Gewerbebehörden, um Betriebe bei der Betriebsanlagengenehmigung optimal zu unterstützen.

Die drei Personen in der Aula der WKNÖ.
© Gregor Lohfink V.l.: Heidelinde Grubhofer (Land NÖ, Abteilung Gewerberecht), Christoph Pinter (WKNÖ, Abteilung Umwelt, Technik und Innovation), Gerlinde Draxler (Bezirkshauptfrau Mistelbach, zuständig für Anlagenrecht in der Arbeitsgemeinschaft der Bezirkshauptleute).

„Egal ob eine Betriebsanlage errichtet oder umgebaut wird, fast immer ist eine Betriebsanlagegenehmigung durchzuführen. Und hier ist die Wirtschaftskammer der richtige Ansprechpartner. Wir können helfen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen“, erklärt Christoph Pinter, Betriebsanlagenexperte der WKNÖ. Im Vorfeld wird erhoben, was Unternehmer brauchen und ob eine Genehmigung nötig ist. 

Eng zusammen gearbeitet wird mit den Gewerbebehörden. Die Behörde prüft das Projekt und bietet auch Beratung bei den Bausprechtagen an. Dafür sollte der Unternehmer bereits einen konkreten Standort im Blick und ein erstes Konzept erarbeitet haben. „Auch uns ist es wichtig, bereits vor der Projekteinreichung in Kontakt zu treten. Denn nach dem Einlangen der vollständigen Unterlagen, kann innerhalb eines Zeitraums von druchschnittlich acht Wochen die Betriebsanlagengenehmigung erteilt werden“, so Gerlinde Draxler, Bezirkshauptfrau von Mistelbach zuständig für das Thema Anlagenrecht in der Arbeitsgemeinschaft der Bezirkshauptleute. Mit der Ausführung darf übrigens erst begonnen werden, wenn der Genehmigungsbescheid vorhanden ist. „Nachträgliche Änderungen und Adaptierungen können zu einer erheblichen Kostensteigerung führen beziehungsweise ein weiteres Genehmigungsverfahren notwendigen machen“, weiß Draxler. 

Heidelinde Grubhofer von der Abteilung Gewerberecht des Amtes der NÖ Landesregierung sieht ihre Aufgabe als Beraterin: „Wir ‚übersetzen‘ zwischen Behörde und den Unternehmen. Wir sind ein Bindeglied, und versuchen bei schwierigen Fällen Lösungen für eine rasche Genehmigung bereit zu stellen und für einheitliche Standards zu sorgen.“

748 Neugenehmigungen und 2.162 Änderungsanträge wurden im Jahr 2017 von den nieder-österreichischen Bezirkshauptmannschaften bearbeitet. Fünfzig Prozent davon wurden von den Experten der WKNÖ mitbetreut. „Aber auch die vielen anderen Verfahren könnten durch unsere Beratung profitieren und enorm vereinfacht werden“, so WKNÖ-Experte Christoph Pinter.
Bezirkshauptfrau Gerlinde Draxler konkretisiert: „Oft haben Unternehmer das Gefühl, dass eine Betriebsanlagengenehmigung lange dauert. Doch erst wenn alle Unterlagen vollständig bei der Behörde vorliegen, beginnt die gesetzliche Entscheidungsfrist zu laufen.“


Ansprechpersonen der WKNÖ: 

  • Michael Dworschak
  • Harald Fischer
  • Christoph Pinter 


Die WKNÖ fördert Beratungen zur Betriebsanlagengenehmigung bis zu acht Stunden mit einem Pauschalbetrag von maximal 720 Euro, zusätzlich gibt es Förderungen zu Schwerpunktthemen:
wko.at/noe/beratungsservice


Der Weg zum genehmigten Betrieb:

  • Kontaktaufnahme mit dem Betriebsanlagenservice der WKNÖ, Abteilung Umwelt, Technik und Innovation. Hier gibt es Information darüber, welche Unterlagen benötigt werden: T  02742/851-16302, E: bag@wknoe.at, wko.at/noe/bag
  • Professionelle Planer einbinden und prüfen, ob das Vorhaben überhaupt realisierbar ist.
  • Mit Behörden (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Baubehörde) in Verbindung setzen, Flächenwidmung prüfen, Abklärung des Verwendungszweckes.
  • Gespräch mit den Nachbarn, persönliche Information beugt möglichen Ängsten und Vorurteilen vor.
  • Die Bausprechtage der Gewerbebehörde nutzen und das geplante Projekt mit den Amtssachverständigen vor Ort besprechen.
  • Arbeitsinspektorat: Wenn Arbeitnehmer beschäftigt werden sollen, müssen die Anforderungen des Arbeitnehmerschutzes eingehalten werden (Raumhöhe, Belichtung).
  • Gut vorbereitete Einreichunterlagen ersparen Geld, Zeit und Nerven.


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