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„Sozialpartnerschaft ist nie unmodern“

Julius Raab-Festakt mit Diskussion zur Zukunft der Sozialpartnerschaft.

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Sozialpartnerschaft mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und dem Chef der AK NÖ, Markus Wieser.
© Andreas Kraus Podiumsdiskussion zur Zukunft der Sozialpartnerschaft mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und dem Chef der AK NÖ, Markus Wieser.

Mit einer Festveranstaltung samt Podiumsdiskussion zur Zukunft der Sozialpartnerschaft hat die Wirtschaftskammer zum Abschluss der Julius Raab gewidmeten Ausstellung „Schau ma amoi“ im Stift Seitenstetten nochmals in besonderer Weise an Raab als Begründer der Wirtschaftskammer und Staatsvertragskanzler erinnert. „Raabs Werte wie Fleiß, seriöses Denken und Handeln, Mitmenschlichkeit oder eine ungeheure Liebe für dieses Land und seine Menschen sind auch heute zeitlose Wegweiser“, erklärte Christoph Leitl, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. „Raab ist nicht nur historische Figur, sondern Perspektive für die Zukunft.“

„Interessenvertreter immer nahe am Menschen“

Natürlich gebe es auch in Niederösterreich zwischen den Sozialpartnern zu diversen Fragen unterschiedliche Positionen. Man versuche aber, Differenzen intern auszureden und einander auf Augenhöhe zu begegnen, so Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und der Präsident der AK NÖ, Markus Wieser, auf die Frage, warum die Sozialpartnerschaft in Niederösterreich besser funktioniere als in manchen anderen Bundesländern. „Wir bemühen uns, den anderen zu verstehen, fordern aber auch selbst Verständnis ein und konzentrieren uns darauf, gemeinsam etwas weiterzubringen“, betonte Zwazl. Als Beispiel nannten Zwazl und Wieser den Bereich der Jugendausbildung, wo die niederösterreichischen Sozialpartner zahlreiche gemeinsame Aktivitäten setzen wie eigene Drehscheiben, um Schulen und Unternehmen besser zusammenzuführen, oder einen eigenen Masterlehrgang Berufsorientierung an der Pädagogischen Hochschule. „Die Interessenvertreter haben sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie nahe am Menschen sind“, so Wieser. „Es ist klar, dass es unterschiedliche Zugänge gibt. Aber das Land, die Wirtschaft und damit Arbeitsplätze sind für alle gleichermaßen wichtig.“

Land ohne Sozialpartnerschaft „wäre sehr arm“

Sehr deutlich wurde Zwazl auf die Frage, wie ein Niederösterreich ohne Wirtschaftskammer, ohne Sozialpartnerschaft aussehen würde. Das Land wäre unter diesen Umständen „sehr arm“, die Sozialpartnerschaft sei „nie unmodern“, so die WKNÖ-Präsidentin unter Verweis etwa auf den sozialen Frieden. „Jemand, der es mit unserem Land gut meint, sollte seine Gedankenkraft nicht in eine solche Richtung wenden.“ 

Julius Raab-Büste für Abt Petrus Pilsinger

Petrus Pilsinger, der Abt des Stiftes Seitenstetten, wurde für seinen Einsatz um die Ausstellung mit der Julius Raab-Büste der WKNÖ samt Dank-Urkunde geehrt. Norbert Riedel und Robert Leeb von der Exprovision GmbH, die für den Bau und das Design der Ausstellung verantwortlich zeichnen, erhielten seitens der Wirtschaftskammer ebenso eine „Dank und Anerkennung“-Urkunde wie Werber Peter Brandstetter vom Tourismusverband Moststraße. Der Bundesgeschäftsführer des Julius Raab-Stipendienfonds, Peter Müller, wurde ebenfalls mit einer „Dank und Anerkennung“-Urkunde, sowie einer seltenen Fotografie von Julius Raab geehrt.

Abt Petrus Pilsinger wurde durch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und WKO-Präsident Christoph Leitl mit der Julius Raab-Büste geehrt.
© Andreas Kraus Abt Petrus Pilsinger wurde durch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und WKO-Präsident Christoph Leitl mit der Julius Raab-Büste geehrt.

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