th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Am 1. Juli 21 sind die Lieferschwellen Geschichte

Mit 1. Juli 2021 werden neue Mehrwertsteuerbestimmungen für den grenzüberschreitenden Handel mit Privatpersonen eingeführt.

Weltkugel mit Paketen
© Adobe Stock

Ziel dieser neuen Regelung ist, dass die Mehrwertsteuer dort abgeführt wird, wo die Waren verbraucht werden.

Bis 30. Juni 2021 sind die Umsätze in dem Land steuerpflichtig, von dem aus sie versendet werden. Erst bei Überschreiten der Lieferschwelle (variiert je nach Land zwischen 35.000 und 100.000 Euro) unterliegen die Umsätze der Umsatzsteuer des Ziellandes. Ab diesem Zeitpunkt hat sich der Unternehmer in dem jeweiligen Land zur Umsatzsteuer zu registrieren und gemäß den Bestimmungen dieses Landes seinen Verpflichtungen bezüglich Erklärung und Zahlung nachzukommen. 

Am 1. Juli 2021 werden die Lieferschwellen abgeschafft.

Damit sind Versandhandelslieferungen an Konsumenten und Schwellenerwerber (das sind Unternehmer ohne UID Nummer) in der EU grundsätzlich im Bestimmungsland steuerpflichtig. 

Ausnahmen gelten nur für Unternehmer, die solche innergemeinschaftlichen Umsätze nur in geringem Ausmaß durchführen. Die Grenze für die Steuerpflicht in anderen EU-Ländern liegt bei 10.000 Euro und umfasst alle Versandhandelsumsätze ins übrige Gemeinschaftsgebiet zuzüglich innergemeinschaftliche Umsätze für elektronisch erbrachte Dienstleistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Private. Umsätze im Drittland (z.B. Schweiz) sind nicht einzuberechnen. Auch innergemeinschaftliche Lieferungen an Unternehmer sind nicht erfasst.
Am 1. Juli 2021 wird auch die derzeitige Mehrwertsteuerbefreiung für Waren mit einem Wert von maximal 22 Euro abgeschafft.

Unternehmer, die Waren an Private in andere EU-Länder schicken und die Grenzwerte überschreiten, haben die Möglichkeit, ihre Umsätze quartalsweise über FinanzOnline (OSS-One Stop Shop) zu erklären und die Umsatzsteuer an die österreichische Finanzverwaltung abzuführen.

Diese Erleichterung bringt für die Unternehmer auch eine
Kostenersparnis, weil keine Registrierung in anderen Ländern mehr nötig ist.
Die Vorregistrierung für EU-OSS ist bereits über FinanzOnline möglich.

Nähere Informationen:

Das könnte Sie auch interessieren

Die Abteilung Bildung der Wirtschaftskammer Niederösterreich macht am 24. und 25. August 2021 ein Lehrlingsshooting.

Machen Sie Ihren Lehrling zum Shooting-Star!

Ihr Lehrling ist stolz auf seine Lehre? Dann kann er oder sie nun das Gesicht für eine Imagekampagne der WKNÖ werden! mehr

Gut gerüstet: Bei einem gemütlichen „Get together“ wurden die NÖ Teilnehmer der EuroSkills 2021 in Graz verabschiedet.

Niederösterreich rockt EuroSkills Graz 2021

Glückwünsche, Geschenke und eine Challenge. Bei einem gemütlichen „Get together“ im Schwaighof verabschiedete WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker gemeinsam mit AKNÖ-Präsident Markus Wieser die NÖ-Teilnehmer der EuroSkills. Bei einer Social Media-Challenge stellten die jungen Fachkräfte ihr Ziel für den Wettbewerb Ende September klar: „NÖ rockt EuroSkills Graz“, lautete das Motto in zehn verschiedenen Sprachen.  mehr