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Alles Walzer: Beschwingt durch den Abend tanzen

Es sind vor allem die Stammkunden, die nach dem Lockdown wieder in die Tanzschule von Heinrich Schmid in Perchtoldsdorf kommen.

Tanzpaare im Saal der Tanzschule Schmid
© Tanzschule Schmid

„Meine Kondition hat während der Zwangspause etwas gelitten, aber es ist sehr schön, dass wir unsere gemeinsame Leidenschaft für den Tanz endlich wieder im passenden Rahmen ausleben können“, sagt Renate B. fröhlich und lässt sich von ihrem Mann schwungvoll einmal um die eigene Achse drehen. Das Ehepaar aus Perchtoldsdorf kommt schon seit vielen Jahren in die Tanzschule von Heinrich Schmid und freut sich auf eine Fortsetzung der Kurse nach der Corona-Zwangspause.

„Die Buchungen laufen noch etwas schleppend an, aber wir sind sehr froh, dass wir nach dem eingeschränkten Betrieb wieder das volle Programm anbieten können“, erklärt Heinrich Schmid. 1980 hat der heute 68-Jährige, gelernte Nachrichtentechniker, auf Wunsch des damaligen Landeshauptmanns eine Tanzschule in Perchtoldsdorf eröffnet. „Als wir eingezogen sind, war das eine Ruine, wir konnten durch das eingestürzte Dach die Wolken vorbeiziehen sehen“, erinnert sich Schmid an die Anfänge und lässt seinen Blick durch den barock anmutenden Tanzsaal wandern. Heute, 40 Jahre später, werden hier tanzfreudige Menschen unter fachkundiger Anleitung von fünf staatlich geprüften Tanzlehrern zu Tanzprofis.

Vielfältiges Kursprogramm

„Unser Saal ist 120 Quadratmeter groß. Um den Abstand zwischen den Tanzenden zu gewährleisten, begrenzen wir auf 8 Paare und teilen die Kurse gegebenenfalls“, erklärt Schmid. Angeboten wird wieder die gesamte Palette – von Paar-, über Sonder-, Boogie- und Leistungskurse bis hin zum Formationstanz. „Nur Kinder- und Jugendkurse wird es bis auf weiteres nicht geben“, erklärt Schmid, der auch der Branchensprecher der Tanzschulen in der Wirtschaftskammer Nieder-österreich ist. Der Lockdown hat die Branche zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt getroffen. „Es war mitten in der Frühjahrssaison. In einer Zeit, in der wir für den Herbst ein finanzielles Polster aufbauen müssen“, erklärt Schmid. Nun sei die Hoffnung, bis zur Sommerpause zumindest einen Teil der Frühjahrskurse abzuarbeiten, um nicht die gesamten Kurskosten rückerstatten zu müssen. „Und dann hoffen wir auf einen heißen Herbst“, betont Schmid und widmet sich wieder den Tanzpaaren.

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