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Pulker: „Werden gegen neue EU-Bürokratie kämpfen“

Die EU-Kommission hält am Plan fest, die kontrovers diskutierte Acrylamidverordnung zu verabschieden.

NÖ Spartenobmann und Obmann des Fachverbands Gastronomie Mario Pulker: „Sollten Strafen für unsere Wirte folgen, steigen wir auf die Barrikaden!“
© WKÖ/TB

Die konkreten Verpflichtungen für den Gastronomiebetrieb umfassen vor allem die sachgerechte Lagerung und Zubereitung von betroffenen Produktgruppen.

Künftig soll zum Beispiel in jeder Küche auch ein „Farbguide“ hängen, um zu starkes Bräunen von Pommes und Toastbrot zu verhindern.

Mario Pulker: „Gastronomen haben das Gefühl mit der Verordnung unverhältnismäßig bevormundet zu werden.“
© Lechner Mario Pulker: „Gastronomen haben das Gefühl mit der Verordnung unverhältnismäßig bevormundet zu werden.“


„Viele Punkte der Verordnung geben die derzeitige Praxis wieder, das heißt, hier gibt es keine großen Umstellungen. Sollten aber neue Aufzeichnungspflichten oder sogar Strafen eingeführt werden, steigen wir auf die Barrikaden“, so NÖ Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirschaft sowie Fachverbandsobmann der Gastronomie Mario Pulker.

Man habe daher bereits Kontakt zu den österreichischen Vertretern im EU-Parlament aufgenommen, um die Ratifizierung der Verordnung durch das EU-Parlament noch zu verhindern – „Wir lassen uns das sicher nicht gefallen!“

Was hinter der Verordnung steckt

Worum geht es?
Die chemische Verbindung Acrylamid steht unter Verdacht karzinogen und genotoxisch zu sein. Besonders stark entsteht der Stoff während der Bräunung bestimmter Lebensmittel durch Erhitzung (gebratene oder frittierte Kartoffelerzeugnisse, Kaffee, Kekse, Kräcker und Knäc-kebrot sowie Toastbrot).

Was ist passiert?
Auf Bestreben einiger Mitgliedsstaaten wurde der Stoff evaluiert und die Ergebnisse an die EU-Kommission weitergeleitet, die einen Rechtsakt vorschlug. In einigen Punkten ist es Interessenvertretungen gelungen, Verbesserungen zu erreichen – an der Verbindlichkeit konnte aber leider nichts geändert werden.

Position des Fachverbandes Gastronomie
Der Fachverband stellt die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht in Frage und erkennt mögliche gesundheitlichen Gefahren an. Aber: Es besteht die Gefahr, dass im Wege der staatlichen Umsetzung unverhältnismäßige, neue bürokratische Erfordernisse eingeführt werden.

Alternative Ansätze
Die Verringerung von Acrylamid in Speisen ist nötig, die Verordnung aber nicht geeignet. Zielführender wäre eine Infokampagne, für Unternehmer & Private.
Über vermehrte Nachfrage nach „acrylamidarmen“ Speisen wird dem Ziel effektiver Rechnung getragen.


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