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Forschung und KMU: eine Symbiose

ACR (Austrian Cooperative Research), ein Netzwerk für wirtschaftsnahe, angewandte Forschung, unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationsideen. Zwei NÖ Betriebe wurden nun ausgezeichnet.

Ein Schimmelfleck an der Decke über einer Duschkabine.
© BMB Die Methode der BMB Gebäudehygiene beseitigte auch diesen starken Schimmelbefall nach einem Wasserrohrbruch – eine ideale Bedingung für Schimmelpilze.

Bei der 17. ARC-Enquete wurden die gemeinsamen Forschungsleis-tungen von KMU und den anwendungsorientierten Forschungsinstituten der ARC ausgezeichnet – darunter auch zwei Betriebe aus Niederösterreich.

BMB Gebäudehygiene GmbH  aus Droß (Bezirk Krems) entwickelte als erstes und einziges Unternehmen eine Methode, mit der alle möglichen chemischen Verbindungen, darunter auch organisches Material wie Algen und Schimmel, aus saugenden Materialien wie Mauerwerk und Verputzen extrahiert werden können. „Wir können eigentlich alles extrahieren. Wir wussten daher anfangs nicht einmal, welcher Markt für unser Verfahren der richtige ist“, erinnert sich Gerhard Brandner, Geschäftsführer der BMB Gebäudehygiene GmbH. 

Er entschied sich damals, auf die Beseitigung von Schimmel und Algen zu setzen. Heute hält das Unternehmen für sein Verfahren ein österreichisches, ein europäisches und bald auch ein US-Patent. Dass die Methode funktioniert, konnte das OFI (Österreichisches Forschungs- und Prüfinstitut) durch hochspezialisierte Laboranalysen nachweisen. So wurde gezeigt, dass die Anwendung für Menschen unbedenklich ist und auch die Sporen aus der Luft durch anschließende Begasung dauerhaft entfernt werden. Durch den Funktionsnachweis wurde dem Unternehmen der Markteintritt ermöglicht. www.schimmelhotline.com

Ein Traktor mit Anhänger - der Pelletiermaschine.
© SCM Die Maschine häckselt jede Art von halmgutartiger Biomasse und macht daraus Pellets für Futtermittel, Einstreu, Dünger, Weiterverarbeitung oder Brennmaterial,je nachdem, was der landwirtschaftliche Betrieb gerade braucht.


Auch die Firma SCM Produktions- und Vertriebs GmbH aus Staasdorf bei Tulln wurde ausgezeichnet. In Kooperation mit der Holzforschung Austria (HFA) gelang das Kunststück, alle Prozessschritte des Pelletierens in einer mobilen Maschine zu vereinen.
„Logistisch ist das natürlich ein Quantensprung“, sagt CFO Christian Freilach. Wer Pellets herstellen will, kann dies ab sofort direkt mit der vorhandenen Biomasse auf dem eigenen Feld tun und die eigenen Pellets selbst nutzen oder vermarkten.

Äußerlich einem Wohnwagen nicht unähnlich, vereinigt die Pelletiermaschine alles, was notwendig ist, um direkt am Feld Pellets herzustellen. Sie mäht oder nimmt auf und häckselt jede Art von halmgutartiger Biomasse und macht daraus Pellets für Futtermittel, Einstreu, Dünger, Weiterverarbeitung oder Brennmaterial – je nachdem, was der landwirtschaftliche Betrieb gerade braucht. Gemeinsam mit der HFA konnte die Pelletiertechnik optimiert werden.
„Ohne die Erfahrung der Holzforschung Austria wäre das wohl nicht in dieser Form möglich gewesen“, so Christian Freilach. www.schaider-group.com

Gruppenfoto
© ACR - Austrian Cooperative Research/APA-Fotoservice/Hörmandinger

V.l.: Generalsekretär Michael Esterl (BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Udo Pappler, Veronica Osorio, Christoph Hartl, Gabriele Ettenberger-Bornberg, Peter Medinac, Gerhard Brandner, Manfred Belik und Martin Leitl bei der Preisverleihung im Rahmen der ARC Enquete.

Gruppenfoto
© ACR – Austrian Cooperative Research/APA-Fotoservice/Hörmandinger

V.l.: Generalsekretär Michael Esterl (BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Martin Weigl, Wilfried Pichler, Christian Freilach, Josef Schaider und Martin Leitl.

Die ACR – Austrian Cooperative Research ist Dachverband und Interessenvertretung für kooperative Forschungsinstitute, welche angewandte Forschung, Entwicklung und Innovation, speziell für KMU, betreiben.

Der ACR Kooperationspreis zeichnet eine erfolgreiche Innovation von einem österreichischen KMU mit einem ACR-Forschungsinstitut aus. Bewertet werden etwa Innovationsgehalt, praktische Anwendbarkeit, wirtschaftlicher Erfolg, Auswirkung auf die Wettbewerbssituation und Beschäftigungseffekte. 

Die Jury besteht aus VertreterInnen folgender Stellen:

  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • KMU Forschung Austria
  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
  • Rat für Forschung und Technologieentwicklung
  • Industriellenvereinigung
  • Wirtschaftskammer Österreich

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