th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Zutrauen schafft Zukunft

Was der stationäre Händler gerade jetzt von seinen Kunden lernen sollte, erörterte Architekt und Digitalisierungs-Experte Martin Huber im Webinar der NÖ Sparte Handel.

Martin Huber „in Action“ während des Webinars.
© www.hubergestaltung.at Martin Huber „in Action“ während des Webinars.

Eines gleich vorweg", eröffnet Martin Huber seinen Gesprächspartnern im Webinar, „an hybriden Raumerlebnissen wird kein stationärer Händler mehr vorbeikommen, um in herausfordernden Zeiten wie diesen Bestands- und/oder NeukundInnen nicht an Marktbegleiter zu verlieren".

Die Verbindung von realen und digitalen Raumerlebnissen ist nach Meinung des Digital-Experten also unumgänglich, will man seine Kunden behalten oder neue gewinnen.

Prinzipiell verortet Huber drei wesentliche Trends, deren Berücksichtigung in seinem Appell an den niederösterreichischen Handel gipfelt: „Ich möchte Sie darin bestärken, jetzt zu handeln, trauen Sie sich das zu – denn Zutrauen schafft Zukunft!"

Kunden wollen sich in Geschäften wohlfühlen wie zu Hause. Wenn wir es jetzt schaffen, die Qualitäten von Home-Office und Online-Shopping in die Zeit nach Corona zu übertragen, Büros und Geschäfte dementsprechend zu adaptieren, werden wir uns beim Arbeiten und beim Einkaufen entspannter und wohler fühlen." Wer jetzt seine Geschäftsräumlichkeiten (sowohl Raum wie auch Internetpräsenz) zu attraktiven Begegnungszonen macht – mit viel Wohlfühlqualität, ausreichendem Freiraum für Social Distancing, langer Aufenthaltsdauer und sozialer Interaktionsmöglichkeit – wird auch wieder mehr Umsätze und Gewinne machen.

Kunden wünschen sich hybride Geschäfte, um stationär & online 24/7/365 einzukaufen. „Viele stationäre HändlerInnen sprechen derzeit über Einsparungsoptionen. Viele haben schon beim Personal begonnen, werden beim Marketing weitersparen. Auch die realen Räume werden Einsparungspotenzial bieten, und wegen Kunden-Frequenzrückgängen können bestehende Geschäftsflächen optimiert werden. Im Gegenzug empfehle ich die ‚digitalen Erweiterungen‘ von Geschäften auszubauen."

Kunden lieben „instagrammable places", um sich selbst beim Einkaufen zu inszenieren. „Die Kunden haben gelernt, sich auf den digitalen Kanälen selbst zu bedienen und im stationären Geschäft Abwechslung mit Entspannung und Entertainment zu suchen." Das Einkaufserlebnis und individuelle Standortinszenierungen werden vermehrt im Mittelpunkt stehen. Kunden können zu Fans werden, die ihrer Community live vom Einkaufen berichten und diese via Instagram, Facebook & Co. aktivieren.

Das Webinar zum „Nachschauen" auf wko.at/noe/handel-webinare

Das könnte Sie auch interessieren

Obfrau Birgit Streibel (persönliche Dienstleister)

Persönliche Dienstleister: Tipps für Online-Video-Konferenzen

Passend zum Thema  „Video-Konferenz“ wurden technische und allgemeine Tipps auch im Rahmen einer solchen diskutiert und demonstriert. mehr

WKNÖ-Vizepräsidentin und Obfrau des NÖ Modehandels Nina Stift

Modehandel kämpft ums Überleben

Kein stationärer Handel – keine lebendigen Ortskerne. WKNÖ-Vizepräsidentin und Branchensprecherin Nina Stift appelliert an Konsumenten: „Kaufen im Ort sichert Arbeitsplätze und Lebensqualität!“ mehr