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Was brauchen unsere Unternehmen für die Zukunft? Das 10-Punkte-Programm der Wirtschaftskammer NÖ.

10 Punkte Programm
© Adobe Stock

THEMEN

  1. Bürokratie auf das notwendige Maß reduzieren
  2. Unternehmerische Freiheit
  3. Bekenntnis zur Regionalität
  4. Qualität braucht Qualifikation
  5. Digitale Infrastruktur als Grundversorgung
  6. Innovation als Wachstumstreiber
  7. Mobilität und Logistik im Flächenbundesland NÖ
  8. Strategien zum Aufbau von Eigenkapital
  9. Ökologie als wirtschaftliche Chance
  10. Unsere Chancen im Export nutzen

1. Bürokratie auf das notwendige Maß reduzieren

  • Bekenntnis zu sinnvoller Regulierung – Regelungen sind ständig auf Qualität, Effizienz und Relevanz zu prüfen (kein Gold Plating auf allen Ebenen!).

  • Reduktion der Komplexität von Rechtsvorschriften - Selbst unter größter  Beachtung der Sorgfaltspflichten ist es Unternehmern als Rechtsunterworfen kaum mehr möglich, die auf sie zur Anwendung kommenden administrativen Vorschriften zu überblicken bzw. ohne Beiziehung externer Berater anzuwenden

  • Verwaltungsreform mit klarer Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden nach dem Subsidiaritätsgrundsatz und breit Verankerung des Grundsatzes „Beraten statt Strafen“. Darüber hinaus sollen durch die Abschaffung des Kumulationsprinzips unverhältnismäßig hohe Mehrfachbestrafungen verhindert werden.

2. Unternehmerische Freiheit

  • Ökosoziale Marktwirtschaft ist in das neue Zeitalter zu übertragen und aus der Sicht der Finanz- und Coronakrise, der demografischen Veränderungen und der Verknappung von Ressourcen neu zu definieren

  • Die Stärkung der Eigenverantwortung führt zu mehr Freiheiten und brems gleichzeitig die Regulierungsdichte. Gesellschaftspolitische Themen wie Kriseninstrumente, Umweltschutz, Konsumentenschutz, Arbeitnehmerschutz und Gesundheitsvorsorge sind immer Abgrenzungsfaktoren zur Eigenverantwortung

  • Qualifikationsorientierter Zugang zum Unternehmertum – Österreich kann nur durch laufende Qualitätsverbesserungen wettbewerbsfähig bleiben und Konsumentenvertrauen kann nur durch Qualitätsleistung sichergestellt werden.

3. Bekenntnis zur Regionalität

  • Regionalpolitische Entwicklung muss noch stärker in den Fokus der Wirtschaftspolitik rücken (regionale Versorgungsstrukturen und Wirtschaftskreisläufe).

  • Innovative Nutzungskonzepte für Ortskerne forcieren.

  • Vereinfachter und transparenter Zugang zu EU-Regionalförderprogrammen (z.B. ELER).

4. Qualität braucht Qualifikation

  • Punktgenaue und kompetenzorientierte Aus- und Weiterbildung - Erhöhung der Treffsicherheit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen durch Individualisierung der Programme und Förderung der Mobilität. Gleichzeitig Schaffung von steuerlichen Anreizmodellen für die Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (Bildungsprämie)

  • Maßnahmen nach Regionen ausrichten
    In Niederösterreich ist der konkrete Fachkräftebedarf regional unterschiedlich zu beurteilen und durch entsprechende Programme zu unterstützen.

  • Qualitätssicherung der Fachkräftequalifizierung
    Die Anerkennung erworbener Kompetenzen in Form formaler Abschlüsse (Lehrabschluss-, Meister-, Befähigungsprüfungen) als auch nonformaler Zeugnisse wie zB des WIFI stellen Nachweise der beruflichen Qualifikationen dar. Durch Anpassung der Bildungsförderung des Landes NÖ an die NQR-Systematik können finanzielle Hürden in der persönlichen Qualifikation beseitigt werden.

5. Digitale Infrastruktur als Grundversorgung

  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch einen raschen und flächendeckenden Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Niederösterreich und breite Involvierung von Bevölkerung und Unternehmen (Vorverträge für die Erreichung der Mindestquote von 40 Prozent)

  • Stärkung der Digitalisierung der Unternehmen durch entsprechende Anreize für Investitionen

  • Zeitlich befristete, steuerliche Anreizmodelle bis 2025  für die Bevölkerung.

6. Innovation als Wachstumstreiber

  • Profilschärfung der heimischen Innovationslandschaft in Niederösterreich
    (Stärken stärken) unter Einbeziehung internationaler Trends

  • Time to market – Produktinnovationen sollen bestmöglich am Markt eingeführt und Prozessinnovationen ohne bürokratische Barriere umgesetzt werden können

  • Innovationsklima weiter stärken - Vernetzung von innovativen Betriebe und Startups im Hochtechnologie- und Forschungsbereich.

7. Mobilität und Logistik im Flächenbundesland Niederösterreich

  • Regionale Standortentwicklung mit Infrastrukturmaßnahmen verschränken (z.B. Neuausrichtung im Waldviertel).

  • Kooperationsprojekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“
    konsequent vorantreiben und umsetzen (insb. Güterverkehrszentren, Logistikkonzepte bei Unternehmen und Großprojekten).

  • Nein zu einer flächendeckenden Maut – besonderer Standortnachteil für  Niederösterreich als Flächenbundesland (Verteuerung von regionalen Wertschöpfungsketten, Verteuerung der Grund- und Nahversorgung).

8. Strategien zum Aufbau von Eigenkapital

  • Schaffung von Anreizen für institutionelle und für private Anleger durch Fonds und Kapitalgarantien.

  • Steuerrechtliche Rahmenbedingungen – Beteiligungsfreibetrag, Begünstigung nicht entnommener Gewinne, Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital, neue Formen der Unternehmensreorganisation (effiziente Entschuldung).

  • One-Stop-Shop für Förderungen – Für Investitionsprojekte, die mehrere Schwerpunkte abdecken (wie etwa Umwelt, Innovation) und wo mehrere Bundes- und Landesförderstellen zuständig sind, soll es EINE abwickelnde, koordinierende Stelle geben.

9. Ökologie als wirtschaftliche Chance

  • Thermische Sanierung - Verdoppelung der Sanierungsrate durch zielgerichtete Förderinstrumente – dadurch Steigerung der Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

  • Unterstützung wesentlicher klimapolitischer Maßnahmen wie Umstellung der Heizungsformen, Forcierung der PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität und Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig Berücksichtigung anderer Szenarien wie Black-Out-Risiko.

  • „Green Deal“ der Europäischen Union als Chance für heimische Unternehmen nutzbar machen.

10. Unsere Chancen im Export nutzen

  • „new to market“ für etablierte Exporteure - Exportchancen auf spezifischen Pioniermärkten ausloten. Teilnahme an imageträchtigen Fach- und Weltleitmessen ermöglichen und Aufbau von Vertriebspartnerschaften unterstützen.

  • „new to export“ für Neuexporteure - Vorteil der Nachbarschafts- und Nahmärkte in Europa nützen. Vorteile der Digitalisierung im B2C-Bereich nützen.

  • Exportfinanzierung und –absicherung durch unbürokratische und günstige Förderinstrumente. Nur durch ein Zusammenspiel von Unternehmen, ihren
    Hausbanken und der OEKB kann die Exportwirtschaft gestärkt werden.

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