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Die Zukunft der Versicherungsagenturen

300 Versicherungsagenten bei der letzten Großveranstaltung im heurigen Jahr: Zukunft, Digitalisierung und Qualitätsmanagement waren dabei wichtige Themen.

Gruppenfoto
© Andreas Kraus

IDD-Symposium der NÖ Versicherungsagenten (v.l.): Moderator Ronald Felsner, Tobias Schulz (Director EY Innovalue), Christian Rottensteiner (RW Consulting), Peter Humer (Vorstand Vertrieb Uniqa Österreich), Obmann Horst Grandits und Christian Eltner (Versicherungsverband Österreich VVO).

Das erste IDD-Weiterbildungsjahr (Insurance Distribution Directive – Versicherungsvertriebsrichtlinie) neigt sich langsam dem Ende zu. Nach insgesamt 23 restlos ausgebuchten Seminartagen mit insgesamt 1.300 TeilnehmerInnen fand heuer die letzte Großveranstaltung mit dem Titel „Die Zukunft der Versicherungsagenturen“ statt, bei der Obmann Horst Grandits 300 Versicherungsagenten aus ganz Niederösterreich begrüßen konnte.
Als Moderator führte Branchentrainer Ronald Felsner durch die Veranstaltung, Vorträge gab´s von Tobias Schulz (Director EY Innovalue), Peter Humer (Vertriebsvorstand Uniqa Österreich), Christian Eltner (Versicherungsverband Österreich VVO) und Christian Rottensteiner (Berater Qualitätsmanagement).

Tobias Schulz, Direktor der deutschen Unternehmensberatung EY Innovalue, präsentierte eine aktuelle Studie über zukunftsorientierte Ausrichtungen von Versicherungsagenturen. Grundlage der Studienergebnisse waren Befragungen unter deutschen und österreichischen Versicherungsagenturen. Dabei wurden drei potentielle Berufsbilder der Zukunft ermittelt: Der Netzwerker, der Analyst und der Experte – mit jeweils unterschiedlichen Ausprägungen. Befragt auf die steigende Konkurrenz durch Internetportale erklärt Tobias Schulz: „Persönliche Beratung wird von Kunden auch weiterhin rege nachgefragt werden, vor allem bei komplexen Produkten und bei Lebenssituationen, die ganzheitlich betrachtet werden müssen“.

Peter Humer stellte in seinem Vortrag „Vertrieb im Zeitalter der Digitalisierung“ die aktuellen Strategien von Uniqa Österreich vor. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf internationale Trends der Versicherungswirtschaft und welche Chancen hier für den österreichischen Markt bestehen: „Trotz der technischen Möglichkeiten und der Verwendung von digitalen Kommunikationskanälen favorisiert der Kunde weiterhin den persönlichen Kontakt zum Vermittler. Digitale Services werden hauptsächlich ergänzend genutzt.“

Christian Eltner bot einen Überblick über die rechtlichen Erfordernisse zur laufenden IDD-Umsetzung. Neben einigen Hintergrundinfos ging es in seiner Präsentation vor allem auf die Bereiche „Dokumentation“, und „verpflichtende Weiterbildung“. Als Leiter des BÖV (Bildungsakademie der österreichischen Versicherungswirtschaft)  informierte er über das Zusatzangebot „web based training“ für Versicherungsagenten. Ab sofort sind über das BÖV IDD-Weiterbildungen auch via PC verfügbar. Dadurch kann ein Teil der Weiterbildung direkt von zu Hause aus erledigt werden.

Christian Rottensteiner, auf Versicherungsagenturen spezialisierter Unternehmensberater, bot einen Überblick über nachhaltiges Qualitätsmanagement für Agenturen. Mittels Online-Voting wurde im Saal live die Ist-Situation der anwesenden Vermittler erhoben. Abgefragt wurden dabei die Internetpräsenz der Agentur, die Kundensegmentierung, die Personalsituation und strategische Planungsprozesse. Die Ergebnisse wurden gemeinsam diskutiert und dann mit den jeweiligen Benchmark-Zahlen abgeglichen.

In der Diskussionsrunde zum Thema „Zukunft der Versicherungsagenturen“ reflektierten die Vortragenden mit Obmann Horst Grandits die Herausforderungen des Berufsstandes. In der Talkrunde zeigte sich, dass Netzwerke und Spezialisierung auf beratungsintensive Produkte künftig noch wichtiger werden. Trotz der komplexen Rahmenbedingungen und der Digitalisierungsoffensiven werde die persönliche Beratung auch zukünftig sehr gefragt sein. Viele Kundenbestände würden nur unzureichend betreut und komplexe Produkte bedürften einer individuellen Beratung

Begleitend zum Symposium gab´s im Foyer die Ausstellung der Branchendienstleister. Vorgestellt wurden:

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