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Der NÖ Zoofachhandel 2018 in Zahlen – Qualität und Service im Fokus

In einer telefonischen Umfrage wurden 180 Mitglieder der Berufsgruppe Zoofachhandel in Niederösterreich zum aktuellen Status ihrer Unternehmen befragt.

© zVg
So entstand der Branchenreport 2018, der erstmals einen Überblick über den zertifizierten Zoofachhandel bietet. „Die Zoofachhändler sind breit aufgestellt, und das wirtschaftliche Umfeld entwickelt sich erfreulich. Heimtiere sind ein geliebter Teil der österreichischen Haushalte, und daher steigen die Bedürfnisse der Kunden stetig. Darauf reagieren unsere Mitglieder“, erklärt Klaus Krachbüchler, Obmann der Berufsgruppe Zoofachhandel in der Wirtschaftskammer Niederösterreich. 22 % der befragten Mitglieder gaben an, Lebendtiere zu verkaufen. „Artgerechte Haltung sowie der Anspruch glückliche und gesunde Heimtiere zu verkaufen, sind Eckpfeiler des zertifizierten Zoofachhandels. In den letzten Jahren ist eine kontinuierliche Steigerung der Qualität, aber auch ein Rückgang der tierführenden Unternehmen zu beobachten“, beschreibt Klaus Krachbüchler die Entwicklung, „eines ist klar – nur der Tierverkauf im zertifizierten Zoofachhandel kann dem illegalen Tier- und Welpenhandel entgegnen. Klare gesetzliche Regelungen schützen Konsumenten und Tiere.“

Der Verkauf von Süßwasserfischen ist am weitesten verbreitet, 64 % der Unternehmen bieten die Aquarienbewohner an. Danach folgen Nager und Kleinsäugetiere, die von 31 % angeboten werden. Vögel führen 28 % der Unternehmer, gefolgt von Salzwasserfischen und Meerestieren (23 %) sowie Reptilien und anderen Terrarien-Tieren (18 %).
Am Ende der Rangliste finden sich Hunde (13 %) und Katzen (8%) wieder.
Der Handel setzt sich aus Generalisten und Spezialisten zusammen. 13 % der Unternehmen gaben an ausschließlich Futter zu verkaufen, 12 % haben sich auf Zubehör spezialisiert. Der Großteil, nämlich 65 %, führt das gesamte Sortiment an Waren.
In Niederösterreich gibt es doppelt so viele spezialisierte Geschäfte als in Wien, besonders stark ist der Unterschied bei Tierfutterspezialisten. Zusätzliche Services werden auch immer wichtiger in der Branche, bereits 46 % der Unternehmen bieten zum Beispiel Partnertierärzte, Hauszustellung und Tierpensionen sowie Vorträge, Beratung und Tiertraining an. „Service wird für die Branche immer wichtiger. Die wachsende Konkurrenz, online und offline führt dazu, dass die zertifizierten Zoofachhändler stärker an der Kundenbindung arbeiten“, führt Klaus Krachbüchler aus.


Alle Zahlen und Informationen stehen zum Download bereit unter

https://wko.at/wknoe/Zoofachhandel-Zahlen.pdf
https://wko.at/wknoe/Zoofachhandel-Factsheet.pdf

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