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Drohende Abänderung des Tierschutzgesetzes

Ist die Haltung und Präsentation von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen und anderen gewerblichen Einrichtungen demnächst verboten?

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Am 26. September 2018 wurde von Vertretern beider Regierungsparteien ein Initiativantrag bezüglich der Abänderung des Österreichischen Tierschutzgesetzes (TSchG) im Parlament eingebracht.
Danach soll die Haltung und Präsentation von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen und anderen gewerblichen Einrichtungen verboten werden.
Die Änderung soll, sofern Sie im Parlament beschlossen wird am 1. Jänner 2019 in Kraft treten. Derzeit ist sie im Gesundheitsausschuss zur Beratung.
Für alle Zoofachhandlungen beziehungsweise gewerblichen Einrichtungen, die eine aufrechte Bewilligung für den Handel mit Hunden und Katzen von vor dem 30. September 2018 haben, soll eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2019 eingerichtet werden.

Die beiden Gremialobmänner Klaus Krachbüchler (NÖ) und  Kurt Essmann (Wien) haben zwar wochenlang mit Unterstützung der WKNÖ, der WKW und der WKO in Sitzungen und Beratungsgesprächen gegen diese Entwicklung angekämpft, konnten aber keine Abmilderung bewirken.


Obmann Klaus Krachbüchler
© Daniel Schaler Obmann Klaus Krachbüchler

Weniger Fachhandel bedeutet mehr Schwarzhandel - Kommentar von Obmann Klaus Krachbüchler

Bis dato ist kein einziger  Hund, der im NÖ Zoofachhandel gekauft worden ist, in einem Tierheim gelandet. Das liegt auch daran, dass im Zoofachhandel Tiere erst nach eingehender Beratung verkauft werden. Die jetzt anstehende Gesetzesänderung, von der in den Verhandlungen leider kein Millimeter abgewichen wurde, stimmt mich mehr als traurig – vor allem, wenn man bedenkt, dass der Zoofachhandel die einzige Verkaufsstelle für Katzen- und Hundewelpen ist, die laufend behördlich geprüft und kontrolliert wird. Auch die erforderliche Ausbildung garantiert einen entsprechenden Umgang und eine artgerechte Haltung „seiner“ Tiere.
Wie wir wissen, sind die traurigen Einzelfälle von Welpen in Schaufenstern durch entsprechende Gesetzesänderungen  ja schon seit über zehn Jahren vorbei. Was also soll jetzt diese neue Gesetzesänderung bringen? Mehr Auflagen und Unkosten? Wieviele Händler werden sich das leisten können? Eines ist aber leider jetzt schon sicher: Jedes gesunde und geimpfte Tier weniger, das im kontrollierten Zoofachhandel verkauft wird, ist eines mehr am Schwarzmarkt – sei es der „Kofferraumverkauf“ am Parkplatz oder der schnelle Deal an der Grenze.

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