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Die Wurst-WM – Gaumenfreuden und hohe Qualität

Zum 22. Internationalen Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren reichten österreichische und internationale Fleischerbetriebe 756 Produkte ein. Insgesamt vergab die Jury 538 Goldmedaillen. Sowohl die Experten, als auch Promi-Jury zeigten sich begeistert.

© WKÖ/Pianka

Die vierköpfige Promi-Jury (v.l.): Chefredakteur Johannes Rottensteiner (Das Lebensmittelhandwerk), Innungsmeister Rudolf Menzl, Propst Prälat Maximilian Fürnsinn (Stift Herzogenburg), Geschäftsführerin Anka Lorencz (Bundesinnung Lebensmittelgewerbe) und Fleischermeister sowie Oberjuror Wolfgang Seidl.


Die sogenannte Wurst-WM fand nun bereits zum zweiten Mal in Hollabrunn statt. Alle zwei Jahre bietet der Bewerb Fleischerfachbetrieben aus aller Welt die Möglichkeit, die Qualität ihrer Produkte bewerten zu lassen und sich von Fachexpertinnen und -experten Feedback zu holen.
Mehr als 60 Fleischerinnen und Fleischer aus Österreich, Schweiz und Luxemburg stellen sich dem strengen Urteil der internationalen Jury. An zwei Tagen wurden 756 Produkte auf Herz und Nieren getestet, verkostet und prämiert.
„Die Qualität wird von Jahr zu Jahr besser. Dies spiegelt auch die Veränderung in unserer Branche wider: Die Betriebe, die bleiben, bieten eine tolle handwerkliche Verarbeitung und ausgezeichnete Produkte“, erklärt Anka Lorencz, Geschäftsführerin der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe in der Wirtschaftskammer.

Die meisten Gold­medaillen gingen an Niederösterreich
Die Wurst-WM ist ein Produktwettbewerb, bei dem jedes der eingereichten Produkte eine Medaille erringen kann. Das hervorragende Gesamtergebnis beläuft sich auf 538 Gold-, 145 Silber- und 33 Bronzemedaillen.
Der Großteil der Goldmedaillen ging an Niederösterreich, das Bundesland mit den meisten Einreichungen, gefolgt von Oberösterreich und Tirol.
„Die Produkte der heimischen Fleischermeisterinnen und Fleischermeister sind einzigartig: Hier trifft traditionelles Handwerk auf Innovationsgeist. Zusammen mit Fleisch aus der Region und eigens entwickelten Rezepten ergibt das besonders innovative und hochwertige Produkte“, freut sich der Bundesinnungsmeister der Fleischer Rudolf Menzl.

Jedes eingereichte Produkt wird von der Jury mit allen Sinnen beurteilt. V.l.: Franz Thalhammer, Johann Schallmoser und Wolfgang Seidl.
© WKÖ/Pianka Jedes eingereichte Produkt wird von der Jury mit allen Sinnen beurteilt. V.l.: Franz Thalhammer, Johann Schallmoser und Wolfgang Seidl.


Schauen, riechen, beißen, schmecken – Bewertung mit allen Sinnen
Über Geschmack lässt sich eventuell streiten, nicht aber über Qualität. Die zwanzig Juroren arbeiten nach einem definierten Punktesystem und setzen ihre jahrzehntelange Erfahrung sowie ihr sensorisches Know-how ein. Zu Beginn wird das Produkt als Ganzes betrachtet und die äußere Beschaffenheit bewertet. Als nächstes wird das Produkt angeschnitten und das Aussehen sowie die Farbe im Anschnitt mit Punkten versehen.
Dann stellt sich das Produkt den geschulten Nasen der Jury: „Ausatmen, das Produkt an die Nase führen und tief einatmen. Geschmack wird vorrangig durch den Geruchssinn wahrge-nommen. Deshalb ist die olfaktorische Bewertung zentral“, erklärt Wolfgang Seidl. Erst dann erfolgt der Biss ins Fleisch, der ebenso wie der Geschmack Einfluss auf die Punktezahl hat. „Eine gute Extrawurst hat einen festen Biss. Ist das Mundgefühl schwammig oder gallertartig, zeugt das von minderer Qualität“, erklärt Wolfgang Seidl. Auch die Verarbeitung spielt eine wesentliche Rolle. Hierbei achtet die Jury besonders auf außerordentliche handwerkliche Leistung und kreative Innovationen.

Promi-Jury sensibilisiert ihre Sinne
Die vierköpfige Promi-Jury – Propst Prälat Maximilian Fürnsinn (Stift Herzogenburg), Christina Riedl (Land NÖ, Abteilung Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelkontrolle), Chefredakteur Johannes Rottensteiner (Das Lebensmittelhandwerk) und Bürgermeister Erwin Bernreiter  (Hollabrunn) – kostete sich ebenfalls durch die Geschmacksvielfalt der eingesendeten Produkte. „Die Sinne zu schärfen und bewusst zu verkosten war wirklich ein erfüllendes Erlebnis“, so Maximilian Fürnsinn, selber gelernter Fleischer.
Nach der Verkostung werden die Produkte wieder hygienisch verpackt und gekühlt gelagert. Die prämierten Produkte kommen karitativen Zwecken zu Gute und wurden der Caritas und dem Roten Kreuz gespendet.
wko.at/noe/lebensmittelgewerbe

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