th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaftsgespräch  zur Auflösung des Bezirks Wien Umgebung (WU)

Stadtgemeinde Klosterneuburg wird in Tulln eingegliedert.

Vor kurzem fand in der Wirtschaftskammer Tulln das traditionelle Wirtschaftsgespräch mit Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Zwazl, WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich und Behördenvertretern des Bezirkes statt – heuer aus aktuellem Anlass zum Thema „Auflösung des Bezirkes Wien Umgebung" und die damit verbundene Eingliederung der Stadtgemeinde Klosterneuburg in den Bezirk Tulln.

Gruppenbild
© Bezirksstelle

V.l.: AK-Bezirksstellenleiter Günter Kraft, Bezirksstellenleiter Günther Mörth, Anton Trauner, Bezirksstellenobmann Christian Bauer, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Alfred Riedl, Bezirkshauptmann-Stv. Josef Wanek, AMS-Geschäftsstellenleiter Hans Schultheis und WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich.


Eingliederung Klosterneuburgs in den Bezirk Tulln

Bezirksstellenobmann Christian Bauer zeigte, dass mit der Eingliederung Klosterneuburgs der Bezirk Tulln wirtschaftlich weiter aufgewertet wird: „Der Bezirk Tulln hat mit Stand Ende 2016 insgesamt 6.048 Kammermitglieder, die Stadtgemeinde Klosterneuburg rund 2.700 Mitglieder. Der Anteil der EPUs des Bezirkes Tulln mit 64,8 Prozent liegt um ein Prozent über dem NÖ-Schnitt, wird von Klosterneuburg mit 67,6 Prozent aber noch übertroffen. Die Arbeitslosenquote (6,1 %) im Bezirk Tulln liegt deutlich unter der NÖ-Arbeitslosenquote." 

Dass der Bezirk Tulln ein hervorragender Wirtschaftsstandort ist, zeigt sich auch an den Gewerbeanmeldungen: 816 Gewerbe wurden im Vorjahr angemeldet, in Klosterneuburg waren es 312. Bezirksstellenobmann Christian Bauer betonte, dass sich an der bestmöglichen Betreuung vor Ort – in der Bezirksstelle Tulln oder der Außenstelle Klosterneuburg – nichts ändern wird. 

40 Mitarbeiter von WU siedelten nach Tulln 

Bezirkshauptmann-Stv. Josef Wanek erklärte, dass nach Bekanntgabe der Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung die Verwaltung sofort reagierte und eine neue Verwaltungsstruktur erarbeitete: „Die Bezirkshauptmannschaft Tulln hat etwa 40 Bedienstete dazu bekommen – die Hälfte davon bleibt in der Außenstelle Klosterneuburg. In dieser werden alle Leistungen angeboten, die das Bürgerbüro betreffen, wie das Ausstellen von Reisepässen und Führerschein. Es gibt auch Überlegungen, dass das Gebäude von der Stadtgemeinde Klosterneuburg angekauft wird, um eine Verwaltungseinheit zu schaffen."

Personenanzahl bleibt für AMS gleich

Aufgrund der Umstrukturierungen kommt es beim AMS zur Reduktion, so Tullns Geschäftsstellenleiter Hans Schultheis: „Wir sind als AMS-Bezirk nicht größer sondern kleiner geworden, da etwa 30.000 Einwohner von Purkersdorf und somit etwa 1.000 Arbeitssuchende von Tulln nach St. Pölten gehen. Es wurden Organisationskonzepte neu abgestimmt sowie finanzielle und personelle Ressourcen verschoben. Im Mittelpunkt der Strukturänderung war die Information über die Zuständigkeitsänderung an die Kunden".

„Aus Sicht der Arbeiterkammer gibt es keine wesentlichen Änderungen, wie auch bei der Bezirkshauptmannschaft gibt es eine Außenstelle, in der Sprechtage abgehalten werden", so der Leiter der AK-Bezirksstelle Tulln, Günter Kraft. 

Umstellung ist  auch Kopfsache

Für die Präsidentin der WKNÖ Sonja Zwazl ist die Umstellung vor allem eine Kopfsache – weil es natürlich schon eigenwillig ist, wenn eine Stadt wie Klosterneuburg mit über 33.000 Einwohnern nun einer Bezirkshauptstadt zugeordnet wird, die doch um einiges kleiner ist.

„Diese Zusammenlegung kam für viele doch sehr überraschend und löste naturgemäß entsprechende Emotionen aus", zeigt Präsidentin Zwazl Verständnis für wütende Bürger. „Sowohl die Bezirksstelle Tulln wie auch die Außenstelle Klosterneuburg stehen unseren Mitgliedern mit dem vollen Service der WKNÖ zur Verfügung – sie sind weiter „der" Ansprechpartner für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, unsere oberste Prämisse bleibt, das WK-Service weiter nah an unseren Unternehmen zu bieten – das gilt natürlich inhaltlich, das gilt aber auch räumlich".

Das könnte Sie auch interessieren

  • Mödling
Newsportal Charity-Ausstellung zum internationalen Frauentag

Charity-Ausstellung zum internationalen Frauentag

Besuch der Ausstellung in Mödling ist bis 27. April möglich. mehr

  • Baden
Newsportal 30 Jahre Mladek Spritztechnik

30 Jahre Mladek Spritztechnik

Wampersdorfer handeln mit Maschinen für die Baubranche. mehr

  • Mödling
Newsportal After Work Treffen der Jungen Wirtschaft Mödling

After Work Treffen der Jungen Wirtschaft Mödling

Die JW Mödling lud zum After Work Treffen in das Guntramsdorfer Heurigenlokal von Gregor Schup ein. mehr